Einladung zum Pressegespräch: Ministerin Drese und Landesbeauftragte Drescher informieren über Fachveranstaltung zum Thema Kindstode, Kindesentzug und Adoption in der DDR

Nr.207  | 30.10.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese und die Landesbeauftragte für die Aufarbeitung der SED-Diktatur Anne Drescher laden am Mittwoch, den 6. November zum Pressegespräch und informieren über Maßnahmen zur Aufarbeitung im Bereich der Adoptionsverfahren in der DDR.

In Beratungsstellen, Therapieeinrichtungen und Behörden gibt es zunehmend Anfragen von betroffenen Eltern zum Thema frühverstorbene Kinder bzw. Zwangsadoptionen in der DDR. Unter den Schmerz und die Trauer über ein verlorenes Kind mischte sich später ein Gefühl der Ungewissheit und des Misstrauens. Quälende und offene Fragen nach dem Schicksal ihrer Kinder lassen viele Eltern nicht zur Ruhe kommen.

In einer Fachveranstaltung der Landesbeauftragten am 14. November in Schwerin sollen rechtliche und medizinische Rahmenbedingungen in der DDR betrachtet werden, um Einblicke in damalige Abläufe, Verfahren und Entscheidungen zu vermitteln. Die Tagung richtet sich an Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und die interessierte Öffentlichkeit.

Ministerin Drese und die Landesbeauftragte Drescher wollen in einem Pressegespräch wesentliche Ziele der Fachtagung vorstellen und die oft unverarbeitete Trauer der Eltern und Angehörigen thematisieren.

Das Pressegespräch findet statt am:

Mittwoch, 06. November 2019, 11.00 - 12.00 Uhr,

im Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung, Werderstraße 124, 19055 Schwerin, Raum 244 (2. Etage, Zugang über Haupteingang)

Medienvertreter/innen sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Eine kurze Anmeldung wäre zur besseren Vorbereitung hilfreich: telefonisch unter 0385-588 9003 oder per Mail unter pressestelle@sm.mv-regierung.de.