Fachtag zur Frühkindlichen Bildung mit über 300 Teilnehmenden

Nr.225  | 23.11.2019  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese sieht in der Kita-Beitragsfreiheit für Eltern ab dem kommenden Jahr auch einen wesentlichen Beitrag für mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit von Anfang an. „Wir ermöglichen damit den gleichen Zugang und die gleiche Teilhabe für alle Kinder in MV“, sagte Drese auf dem Fachtag für pädagogische Fach- und Lehrkräfte aus Kitas und Grundschulen am Sonnabend in Rostock.

Der Fachtag mit dem Titel „Ich bin ich, Du bist Du - Möglichkeiten differenzierten pädagogischen Handelns in heterogenen Gruppen“ wird vom Kompetenzzentrum für Inklusion und Transition (KIT) der Universität Rostock im Auftrag des Sozialministeriums ausgerichtet. Er setzt sich mit den Themen Integration, Inklusion, Anderssein, Individualität sowie gemeinsames Spielen und Lernen auseinander. 

Mit dem zum 1. Januar 2020 in Kraft tretenden neuen Kindertagesförderungsgesetz des Landes (KiföG MV) sind nach Ansicht Dreses weitere Verbesserungen im Bereich der frühkindlichen Bildung verbunden. So sollen alle Kinder in der Kindertagesförderung egal welcher Hautfarbe, Konfession und körperlicher Verfasstheit grundsätzlich inklusiv gefördert und gemeinsam betreut, gebildet und erzogen werden. „Auch die Bildungs-und Erziehungsbereiche werden mit dem neuen KiföG den aktuellen Anforderungen und Herausforderungen angepasst. Die Aufnahme der wichtigen Themen „Medienbildung“ und „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ berücksichtigt die gesellschaftlichen Entwicklungen“, so Drese.

Die Ministerin bedankte sich bei den über 300 Teilnehmenden für das große Engagement im Bereich der frühkindlichen Bildung und die Bereitschaft, die Qualität der Bildung und Erziehung der Kinder ständig zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Drese: „Ich weiß, dass Sie als pädagogische Fach- und Lehrkraft immer wieder Wege finden, um die Balance zu halten zwischen den Interessen und Möglichkeiten des Einzelnen und denen der Gruppe. Die Anforderungen an das einzelne Kind müssen mit Blick auf die anderen Kinder so gestaltet werden, dass sie individuell motivierend sind und nicht zu einer Unter- oder Überforderung führen. Das ist jeden Tag eine große Aufgabe.“