Zahlen zur Kita-Notfallbetreuung

Nr.077  | 23.04.2021  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Rund 38 Prozent der Kinder besuchen derzeit die Notfallbetreuung in den Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten und Hort) des Landes. Das hat die Rückmeldung aus allen sechs Landkreisen und den beiden kreisfreien Städten zum Stichtag 21. April ergeben, wie Sozialministerin Stefanie Drese heute mitteilte.

Die Spanne in den Landkreisen/ kreisfreien Städten liegt dabei zwischen 32 und 42 Prozent.

„Das ist ein gutes Ergebnis“, kommentierte Ministerin Drese die Zahlen. „Wir übertreffen damit die Zielmarke von 40 bis 50 Prozent in den Einrichtungen, die wir uns gesteckt haben. Die Reduzierung durch die Notbetreuung auf 38 Prozent anwesende Kinder ist ein wirksamer Beitrag zum Infektionsschutz“, verdeutlichte Drese.

In den einzelnen Betreuungsarten betragen die Belegungsquoten 47,5 Prozent im Krippenbereich, 42,5 Prozent im Kindergarten und 28 Prozent im Hort.

Drese: „Auch hier spiegeln die Zahlen die Ergebnisse der Notbetreuung in den vorherigen Lockdowns wider. Je kleiner die Kinder sind, desto höher ist die Inanspruchnahme der Notbetreuung. Dennoch erreichen wir auch im Krippenbereich mehr als eine Halbierung der Besuchszahlen.“

Nach Ansicht von Drese greift die Notfallbetreuung, da viele Eltern aus Berufen der kritischen Infrastruktur und Alleinerziehende auf die Angebote in der Kindertagesförderung angewiesen sind. „Mein Dank geht an alle Beteiligten. Die Eltern verhalten sich verantwortungsbewusst, die Kitas haben sich schnell umgestellt und gewährleisten auch in der Notbetreuung eine gute Förderung und die Landkreise und kreisfreien Städte meistern die Umsetzung der Kindertagesförderung-Verordnung mit viel Sachverstand und großem Engagement.“