Olympisches Quartett vertritt M-V in Tokio

Nr.141  | 05.07.2021  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Bei den Olympischen Spielen 2021 in Japan (23.7. – 8.8.2021) werden vier Sportler bzw. Sportlerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern um die Medaillen kämpfen. Zum zweiten Mal dabei ist der Schweriner Ruderer Hannes Ocik. Der 30-Jährige hat bereits bei den Wettkämpfen 2016 in Rio de Janeiro mit seinem Team die Silbermedaille im Deutschland-Achter geholt.

Für Bahnradsportlerin Lea-Sophie Friedrich aus Dassow ist es dagegen die erste Olympia-Teilnahme. Die 21-Jährige Bahnrad-Weltmeisterin in den Disziplinen Teamsprint, Sprint und Keirin antreten. Ihr Ziel in Tokio ist die Goldmedaille.

Auch Diskuswerferin Claudine Vita vom SC Neubrandenburg wird zum ersten Mal bei dem bedeutendsten Sportereignis der Welt dabei sein, als einzige Leichtathletin aus Mecklenburg-Vorpommern. Die 24 Jahre alte Studentin und Sportsoldatin will sich bei ihrer Olympia-Premiere in Tokio einen Platz unter den besten Acht erkämpfen.

Ebenfalls erstmals vom Deutschen Olympischen Sportbund offiziell nominiert worden ist Springreiter André Thieme aus Plau am See. Der 46-Jährige ist überhaupt der erste Reiter aus ostdeutschen Bundesländern, der an einem olympischen Wettbewerb teilnimmt. Thieme hat unzählige Preise gewonnen, allein in diesem Jahr bereits 12 mit seiner elfjährigen Stute Chakaria.

„Ich wünsche unseren Athletinnen und Athleten maximale Erfolge in Tokio. Kommen Sie gesund zurück, vielleicht sogar mit Edelmetall. Ich weiß, dass die Vorbereitung auf Olympia durch Corona bedingt schwierig war. Gleichzeitig hoffe ich, dass unsere Sonderregelungen für Kadersportlerinnen und Sportler trotzdem ein möglichst störungsfreies Training zugelassen haben“, sagte Sportministerin Stefanie Drese am Montag.