Ehemalige Sozialministerin Martina Bunge verstorben

Nr.118  | 14.06.2022  | SM  | Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport trauert um Dr. Martina Bunge. Die frühere Landes-Sozialministerin verstarb Anfang Mai nach längerer Krankheit im Alter von 70 Jahren.

„Martina Bunge war von 1998 bis 2002 Sozialministerin des Landes im ersten Kabinett von Harald Ringsdorff. Mit ihrem Namen ist die Einrichtung des Integrationsförderrates für die Belange von Menschen mit Behinderungen verbunden. Ihr besonderes Engagement lag in den Bereichen der sozialen Sicherheit und des Rentenrechts. Hier hat sie sich stark für die Beseitigung von Ungerechtigkeiten zwischen Ost und West eingesetzt und dieses für viele Tausend Rentnerinnen und Rentner in der ehemaligen DDR wichtige Thema auch in ihrer Zeit als Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des dortigen Gesundheitsausschusses weiter bearbeitet“, würdigte Sozialministerin Stefanie Drese heute die Verstorbene.

Drese betonte, dass Bunge als gebürtige Leipzigerin zur überzeugten Mecklenburgerin wurde und nach ihrem Ausscheiden aus der Politik in der Region wohnhaft und dem Land eng verbunden blieb.

„Wir danken Martina Bunge für ihre Arbeit für unser Bundesland. Ihrer Familie und ihren Freunden sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus“, sagte Sozialministerin Drese.