Jugendmedienschutz

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Medienrisiken

Chancen und Risiken von Internet, Handy, Games & Co.

Chancen und Risiken von Internet, Handy, Games & Co.

Medien spielen im Alltag junger Menschen eine zentrale Rolle. Sie bieten ihnen attraktive Möglichkeiten zur Informationsgewinnung, Kommunikation und Aneignung wichtiger Schlüsselkompetenzen. Doch die bunte Welt der Spiele, Filme und Social Networks ist nicht ungefährlich. Um Kinder und Jugendliche vor solchen Einflüssen zu schützen, sieht der Jugendmedienschutz vor, dass ihnen Medienangebote nur dann zugänglich gemacht werden dürfen, wenn diese für die jeweilige Altersgruppe freigegeben wurden. Näheres ist im Jugendschutzgesetz (JuSchG) und im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) geregelt. Gleichwohl müssen junge Menschen die Fähigkeit entwickeln, mit medialen Inhalten reflektiert, verantwortungsbewusst und kritisch umzugehen. Darin eingeschlossen ist der achtsame Umgang mit persönlichen Daten. Bei der Herausbildung dieser Kompetenzen spielen die Angebote der Jugendmedienarbeit eine wichtige Rolle.

Auf Landesebene wird der Förderung von Medienkompetenz ein hoher Stellenwert eingeräumt. Mit der „Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Medienkompetenz in M-V“ setzen Landesregierung, Landesdatenschutz und Medienanstalt einschlägige Impulse. Darin inbegriffen ist die Pflege und Weiterentwicklung des Informationsportals “Medienkompetenz in MV“. Über das Portal können insbesondere Familien, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte Informationen abrufen und Angebote zum Erwerb von Schlüsselkompetenzen nutzen. Seit 2008 wird jährlich der Medienkompetenzpreis von der Medienanstalt MV für außerschulische Projekte der Medienbildung verliehen.

 

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