Kinderschutz

Das Fundament für eine gelingende Entwicklung von Kindern wird in der Familie gelegt. Mütter und Väter sind dabei wichtige Vorbilder. Das Grundgesetz garantiert ihnen das vorrangige Recht, aber auch die Pflicht, für das Wohl ihrer Kinder Sorge zu tragen und sie in ihrer Entwicklung zu fördern (Art. 6 Grundgesetz). Damit ihnen das gelingt, steht ihnen ein vielfältiges fachübergreifendes Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebot zur Seite.

Sind Eltern dennoch nicht oder nicht in ausreichendem Maße in der Lage, für das Wohl ihrer Kinder Sorge zu tragen, greift der staatliche Schutzauftrag. Dieser Auftrag wird in § 8a des Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII) als Aufgabe der Jugendämter konkretisiert. Gleichzeitig wird die Verantwortung der freien Träger und deren Kooperationspartner im Kinderschutz hervorgehoben. Um den Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern weiter voran zu bringen, unterstützt und initiiert das Land verschiedene Aktivitäten und Maßnahmen.

Empfehlungen für die Arbeit im Kinderschutz

Mit Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes (BKiSchG) am 1. Januar 2012 haben sich die rechtlichen Voraussetzungen für einen wirksameren Kinderschutz weiter verbessert. Dazu wurden unter anderem die Vorschriften der §§ 8a und 72a SGB VIII zum Abschluss von Vereinbarungen mit Trägern der Einrichtungen und Dienste angepasst. Die Regelungen tragen dem besonderen Schutzbedürfnis von Kindern und Jugendlichen Rechnung und sollen die Beschäftigung einschlägig vorbestrafter Personen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe weitgehend verhindern.

Kontakt

Diana Lüth
Referat 200 (Jugendhilfe, Jugendarbeit, Kinder- und Jugendschutz)
Werderstraße 124
19055 Schwerin
Telefon: 0385 / 588-9202