Informationen zu Maßnahmen der Jugendarbeit und Familienförderung

Mit der 4. Änderungsverordnung vom 23.07.2021 (4. Corona-JugDurchfVO ÄndVO M-V) wurde die Corona-Jugendhilfe-Durchführungsverordnung in der Fassung der 3. Änderungsverordnung bis zum 25.08.2021 verlängert.

Mit Blick auf das in der letzten Woche für alle Bereiche eingeführte Corona-Ampelsystem sieht die neue Corona-JugDurchfVO – in enger Anlehnung an die Corona-LVO sowie die entsprechend angepassten Regelungen in anderen Bereichen (z.B. Corona-KitaVO, Corona-SchulVO) – auch für die Angebote und Maßnahmen der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit sowie der Förderung der Erziehung in der Familie die Definition der relevanten Stufen mit den dann jeweils geltenden Rahmenbedingungen vor. Aus Gründen der Praktikabilität und mit Blick auf den fachlichen Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe wurden hier letztlich vier (statt fünf) Stufen eingeführt.

Anknüpfungspunkt für die Durchführbarkeit der genannten Angebote und Maßnahmen ist nunmehr die jeweils risikogewichtete Einstufung des COVID-19-Infektionsgeschehens in den Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Angebote und Maßnahmen vorgehalten werden.

Die jeweilige Einstufung durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS M-V) ist unter dem Link https://www.lagus.mv-regierung.de/Gesundheit/InfektionsschutzPraevention/Daten-Corona-Pandemie abrufbar. Sie enthält als Hauptkriterium die 7-Tage-Inzidenz der COVID-19 Fälle des Landkreises oder der kreisfreien Stadt und nunmehr zusätzlich die 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierten des Landkreises oder der kreisfreien Stadt sowie die ITS-Auslastung des Klinik-Clusters, dem der Landkreis oder die kreisfreie Stadt angehört.

Das Sozialministerium hofft, mit den neuen Regelungen die konkreten Rahmenbedingungen für die Durchführung von Angeboten und Maßnahmen der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Jugendsozialarbeit sowie der Förderung der Erziehung in der Familie transparent gemacht und somit längerfristig zur Erhöhung der Planungssicherheit für alle Beteiligten beigetragen zu haben.

Dadurch soll auch das erklärte Ziel der Landesregierung, dass diese für junge Menschen und Familien essentiellen Angebote und Maßnahmen auch im Falle der Erhöhung des Infektionsrisikos so umfassend wie möglich vorhalten werden können, unterstützt werden.