Informationen zur Kindertagesförderung

Corona-Teststrategie für den Kita-Bereich

Hier finden Sie Fragen und Antworten zur Corona-Teststrategie in der Kindertagesförderung sowie der Kinder- und Jugendhilfe. Außerdem die jeweils neueste Verordnung, die aktuellen Hygienehinweise, die fortlaufend angepassten FAQs und weitere Formulare (u.a. die Gesundheitsbestätigung des Kindes für Eltern).

Vom 12. April an gelten in Mecklenburg-Vorpommern erweiterte Testregelungen und Schutzmaßnahmen im Bereich der Kindertagesförderung. Durch eine Änderung der Corona-Kindertagesförderungsverordnung und der Handlungsempfehlungen für Kitas und Tagespflegestellen reagiert das Sozialministerium auf das Infektionsgeschehen in der 3. Welle der Corona-Pandemie. Denn es schlägt sich auch vermehrt in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen nieder.

Neufassung der Corona-Kindertagesförderungsverordnung

Stand: 08. April 2021

Kita-Stufenplan vom 22. Februar 2021 gilt weiterhin

Mit der Corona-Kindertagesförderungsverordnung wurde für die Träger der Kindertageseinrichtungen, ihre Beschäftigten, Kindertagespflegepersonen, Eltern und Kinder eine nachvollziehbare Perspektive für die Kindertagesförderung unter Pandemiebedingungen geschaffen. Der darin entwickelte Kita-Stufenplan vom 22.02.2021 hat sich bewährt und gilt weiterhin. 

Dem Rückgang des Infektionsgeschehens wurde gleichermaßen Rechnung getragen wie der Vorsicht vor einem diffusen Infektionsgeschehen mit Varianten des Coronavirus. Der bestmögliche Schutz aller Beschäftigten bleibt weiterhin essentiell für die Aufrechterhaltung bzw. Rückkehr zum Regelbetrieb in der Kindertagesförderung. Der Stufenplan richtet sich deshalb grundsätzlich nach der 7-Tage-Inzidenz in dem jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt, in der die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle gelegen ist.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine 7-Tage-Inzidenz unter 100 aufweisen, können alle Kinder die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen besuchen. Es findet dann ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen statt und die jeweiligen Hygienehinweise sind zu beachten.

In Landkreisen und kreisfreien städten, die eine 7-Tage-Inzidenz von 100 bis 150 aufweisen, gilt die Schutzphase. Das Bedeutet: Eltern, die es ermöglichen können, sollen ihre Kinder zu Hause betreuen.

Für Landkreise und kreisfreie Städte, die eine 7-Tage-Inzidenz über 150 und ein diffuses Infektionsgeschehen mit Mutationen aufweisen, gilt ein grundsätzliches Besuchsverbot mit der Möglichkeit einer Notfallbetreuung. Die Landkreise/ kreisfreien Städte regeln dies mit einer Allgemeinverfügung.

An diesen verlässlichen und gut kommunizierten Corona-Regelungen im Bereich der Kindertagesförderung wird deshalb auch nach dem jüngsten MV-Gipfel festgehalten.

Dank der Änderung der Coronavirus-Impfverordnung zum 24. Februar 2021 wurden auch Beschäftigte der Kindertagesförderung und der Kindertagespflege sowie Lehrkräfte und Beschäftigte in Grund- und Förderschulen in die Gruppe der mit hoher Priorität zu impfenden Personen aufgenommen (zweite Priorisierungsgruppe). Diese Impfungen sind breit angelaufen.

 

Corona-Fall in der Kita - Handlungsempfehlungen für Eltern

Stand 25.11.2020

Wann gilt die Schutzphase wieder?

Wenn fünf Tage in Folge die 7-Tage-Inzidenz in dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt über 100 ist, wird an die Eltern, deren Kinder eine Kindertageseinrichtung in Mecklenburg-Vorpommern besuchen, appelliert, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen (Schutzphase). Eltern müssen ihren Nachwuchs während dieser Schutzphase zur Teilnahme an der Kindertagesförderung anmelden. Ab einem Inzidenzwert von 150 erfolgt in den Kitas nur noch eine Notbetreuung.

Damit Eltern ihre Kinder bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 (behördliche Empfehlung, die Kinder zu Hause zu betreuen), besser betreuen können, ist die Regelung zu den Kinderkrankentagen ausgeweitet worden (20 statt 10 Tage pro Elternteil in 2021, Alleinerziehende 40 statt 20 Tage). Kinder müssen auch nicht von der Ärztin bzw. dem Arzt krankgeschrieben werden. Im Bedarfsfall reicht für Arbeitgeber und Krankenkasse eine Bescheinigung von Kita, Tagespflege oder Schule.

Eine entsprechende Musterbescheinigung des Bundesfamilienministeriums findet sich hier:

https://www.bmfsfj.de/blob/165074/1e80532939e8b08fb8401aac6078cc2a/20210120-musterbescheinigung-data.pdf

Sie gilt als Nachweis über die Nicht-Inanspruchnahme von Kita, Kindertagespflege oder Schule, wenn Eltern bei ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kinderkrankengeld stellen wollen.

Weitere Informationen zum Kinderkrankengeld finden sich hier:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/fragen-und-antworten-zu-kinderkrankentagen-und-zum-kinderkrankengeld/164976