Informationen zur Kindertagesförderung

Kita-Stufenplan

Der Kita-Stufenplan richtet sich nach der neuen MV-Ampel. Eine generelle Schließung von Kindertageseinrichtungen wird es damit nicht mehr geben.

In den Stufen 1 bis 3 findet der Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen in der Kindertagesförderung statt.

Ab der Stufe 2 (gelb) ist es weiterhin zusätzlich zu den zu beachtenden allgemeinen Hygienehinweisen erforderlich, dass auch die Maskenpflicht im Hort in Innenräumen greift.

In der Stufe 3 (orange) wird ohne inhaltliche Änderungen weiterhin zusätzlich der Zugang von Externen stark eingeschränkt, Gruppen sollen – ohne Einschränkung der Betreuungszeiten – noch weiter getrennt werden. Elternversammlungen sollen dann digital durchgeführt werden. In dieser Stufe gilt es also, neue Kontakte zu vermeiden, um Infektionsrisiken zu verringern. Es kann wieder gesungen werden und sportliche Aktivitäten sind wieder möglich. Außerdem entfällt die Testpflicht der Eltern, um in der Bring- und Abholsituation die Kita betreten zu können.

In der Stufe 4 (rot) greift die Schutzphase. Diese umfasst weiterhin die Testpflicht für Eltern, um den Besuch der Kinder in der Kita und der Kindertagespflege zu ermöglichen. Das gilt selbstverständlich nicht für Geimpfte und Genesene. Eine Eingewöhnung neuer Kinder in der Kindertagesförderung kann in dieser Phase erfolgen, wenn die individuelle Situation dies zulässt und die Eingewöhnung mit Blick auf das Kindeswohl durchgeführt werden kann.

Aufgrund steigender Corona-Infektionszahlen im Zuge der Omikron-Variante hat das Bildungsministerium seinen geltenden Kita-Stufenplan um einen Notfall-Plan erweitert.

Stufenunabhängig gilt: Bevor wegen eines erheblichen Personalmangels die gesamte Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle geschlossen werden muss, bzw. eine Förderung aller Kinder mit Blick auf das Kindeswohl nicht mehr verantwortbar möglich ist, sind die zur Verfügung stehenden Plätze prioritär den Kindern von Eltern in der kritischen Infrastruktur vorbehalten. Die Entscheidung über eine solche prioritäre Förderung der Kinder als restriktive Ausnahme trifft der Träger der Kindertageseinrichtung oder die Kindertagespflegeperson im Benehmen mit dem örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe.

Kinderkrankentage und Kinderkrankengeld

Damit Eltern ihre Kinder wegen einer vorübergehend Schließung der Einrichtung, einer Untersagung des Betretens oder einer Einschränkung des Zugangs zur Kindertagesförderung besser betreuen können, ist die Regelung zu den Kinderkrankentagen ausgeweitet worden (30 statt 10 Tage pro Elternteil, Alleinerziehende 60 statt 20 Tage). Kinder müssen auch nicht von der Ärztin bzw. dem Arzt krankgeschrieben werden. Im Bedarfsfall reicht für Arbeitgeber und Krankenkasse eine Bescheinigung von Kita, Tagespflege oder Schule.

Eine entsprechende Musterbescheinigung des Bundesfamilienministeriums findet sich hier:

https://www.bmfsfj.de/blob/165074/1e80532939e8b08fb8401aac6078cc2a/20210120-musterbescheinigung-data.pdf

Sie gilt als Nachweis über die Nicht-Inanspruchnahme von Kita, Kindertagespflege oder Schule, wenn Eltern bei ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kinderkrankengeld stellen wollen.

Weitere Informationen zum Kinderkrankengeld finden sich hier:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/fragen-und-antworten-zu-kinderkrankentagen-und-zum-kinderkrankengeld/164976