Neuer Landesjugendplan stärkt Kinder- und Jugendhilfe in Mecklenburg-Vorpommern

Nr.205  | 12.10.2021  | SM  | Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung

Sozialministerin Stefanie Drese empfing am (heutigen) Dienstag die neue Geschäftsführerin des Landesjugendrings Mecklenburg-Vorpommern (LJR M-V), Dr. Ina Bösefeldt, zu einem Antrittsbesuch.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen der neue Landesjugendplan, der zum 1. Januar 2022 in Kraft tritt, jugendpolitische Herausforderungen der kommenden Jahre sowie das Kinder- und Jugendbeteiligungsnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern.

Ministerin Drese hob den grundlegend überarbeiteten Landesjugendplan als moderne, innovative und qualitativ hochwertige Grundlage für die Förderpraxis in der Kinder- und Jugendhilfe in Mecklenburg-Vorpommern hervor.

Nach Ansicht von Drese ist der neue Landesjugendplan zeitgemäßer und damit besser auf die Lebenswirklichkeit der jungen Generation in Mecklenburg-Vorpommern ausgerichtet. „Mir ist besonders wichtig, dass darin Themen wie die digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, die Stärkung von Medienkompetenz und -sicherheit, die Inklusion sowie die Kinder- und Jugendbeteiligung in den Mittelpunkt gestellt werden“, betonte Drese.

Die Ministerin bedankte sich in diesem Zusammenhang für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Landesjugendring. Der LJR war mit seinen Mitgliedsverbänden in den vergangenen zwei Jahren eng in die Entwicklung des neuen Landesjugendplans eingebunden.

Drese sprach sich zudem für die Neuregelung des Wahlrechts als geeignete Maßnahme zur Stärkung der Jugendbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern aus: „Mein Ziel ist, dass zur nächsten Landtagswahl das aktive und passive Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt wird. Junge Menschen wollen politisch mitbestimmen und ihre Zukunft mitgestalten. Das sollte durch eine Änderung des Wahlrechts auf Landesebene möglich gemacht werden.“