Menschen mit Behinderungen

Schwerbehinderte Menschen im Betrieb - Leistungen und Hilfen

Ein Ratgeber für Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern

4. Auflage, Herausgeber: Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Nord

Stand: 25.10.2017

Tradition in Kühlungsborn bewahrt

Rudolph: Bäderarchitektur wird vervollständigt

Nr.266/09  | 18.09.2009  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

In Kühlungsborn ist der Grundstein für ein neues 4-Sterne-Superior Hotel gelegt worden. Die Hotel Kurhaus Kühlungsborn GmbH & Co. KG beabsichtigt, auf dem Grundstück des ehemaligen Kurhauses Kühlungsborn das Hotel Upstalsboom Hotelresidenz & Spa Kühlungsborn zu errichten. "Es soll traditionsbewusst im Stil der Bäderarchitektur gebaut werden. Das anspruchsvolle touristische Angebot in Mecklenburg-Vorpommern wird um ein Schmuckstück mit Tradition erweitert", sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Dr. Stefan Rudolph am Freitag zur Grundsteinlegung vor Ort.

171 hochwertige Zimmer und Suiten entstehen. Auch der das ehemalige Kurhaus prägende 25 Meter hohe Aussichtsturm soll wieder originalgetreu aufgebaut werden. Alle Zimmer erhalten einen Balkon und fast alle Zimmer haben Meerblick oder Südausrichtung. Das Haus wird ein attraktives Restaurantangebot sowie einen hochwertigen Spa- und Fitnessbereich bieten. Die hauseigene Tiefgarage soll über 130 Stellplätze verfügen. "In Mecklenburg-Vorpommern wird  in wirtschaftlich schwierigen Zeiten investiert. Aufträge für die Wirtschaft werden generiert und Arbeitsplätze entstehen. Das ist gegenwärtig keine Selbstverständlichkeit", sagte Rudolph. Nach der Eröffnung im Frühjahr 2011 sollen nach Unternehmensangaben mindestens 100 neue Arbeitsplätze entstehen.

Das im Jahre 1906 erbaute historische Kurhaus Brunshaupten, welches nach seiner eigentlichen Nutzung als Kurhaus im zweiten Weltkrieg zum Lazarett und 1949 zum Kreiskrankenhaus umfunktioniert wurde und seit Jahren dem Verfall preisgegeben war, wurde vor Kurzem abgerissen. Damit verschwand die letzte Bauruine in bester Lage in der Ostseeallee unmittelbar neben dem Rathaus. Mit einer Länge von 3.150 Metern verfügt Kühlungsborn über die längste Strandpromenade Deutschlands. Der bis zu 50 Meter breite Sandstrand zieht sich über etwa sechs Kilometer hin.

Gruppenbild Ausweishülle Dreescher WerkstättenDetails anzeigen
Gruppenbild Ausweishülle Dreescher Werkstätten

Sozialministerin Drese übergibt die Schwer-In-Ordnung-Ausweis-Hüllen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dreescher Werkstätten.

Sozialministerin Drese übergibt die Schwer-In-Ordnung-Ausweis-Hüllen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dreescher Werkstätten.

In der Behindertenpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird seit vielen Jahren das Ziel verfolgt, für Menschen mit Behinderungen gleichberechtigte Teilhabemöglichkeiten in allen Lebensbereichen zu befördern.

Die Landesregierung hat somit nicht erst mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch Deutschland begonnen, Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen zu verhindern, abzubauen und zu beseitigen.

Im Jahr 2000 wurde der Rat für Integrationsförderung von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen (Integrationsförderrat), welcher auf Landesebene ein wichtiges Gremium ist, um die Interessen von Menschen mit Behinderungen zu fördern, geschaffen. Dieser Integrationsförderrat berät und unterstützt die Landesregierung bei der Aufgabe, gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu schaffen. Der Integrationsförderrat ist bundesweit das einzige bei einer Landesregierung angesiedelte Gremium seiner Art.

Auch seit in Kraft treten des Landesbehindertengleichstellungsgesetzes im August 2006 wird den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen in Mecklenburg-Vorpommern verstärkt Rechnung getragen.