Das Landes­behinderten­gleich­stellungs­gesetz und seine Rechtsverordnungen

Bericht zur Evaluation des Maßnahmeplans der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtkonvention

Evaluationsbericht Prognos AG

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Rückgang der Schülerzahl 2009 erstmals seit 15 Jahren deutlich abgeschwächt

127 000 Kinder und Jugendliche gehen zur Schule

Nr.90/2009  | 23.11.2009  | StatA MV  | Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern

Im aktuellen Schuljahr besuchen nach vorläufigen Angaben des Statistischen Amtes 127 073 Schüler eine der insgesamt 585 allgemein bildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Damit erreicht die Zahl der Schüler demografisch bedingt in 2009 zwar einen neuen Tiefstand, aber der Rückgang gegenüber 2008 um nur 1,0 Prozent oder 1 222 Schüler ist so niedrig wie schon seit 15 Jahren nicht mehr.

Die Entwicklung der Schülerzahlen verläuft, der Geburtenentwicklung nach der Wende zeitversetzt folgend, in den einzelnen Jahrgangsstufen recht unterschiedlich.
In den unteren und mittleren Jahrgangsstufen sind im Vorjahresvergleich fast überall leicht wachsende Schülerzahlen zu verzeichnen, was auf die seit Mitte der 1990er Jahre wieder gestiegenen Geburtenraten zurückzuführen ist. Eine Ausnahme bilden lediglich die Erst- (- 1,7 Prozent) und Zweitklässler (- 3,0 Prozent). Demgegenüber ist die Zahl der Schüler in den oberen Jahrgangsstufen erneut deutlich rückläufig. Besonders stark betroffen sind die Jahrgangsstufen 10 mit einem Minus von 10,1 Prozent und die Jahrgangsstufen 11 und 12 mit 12,0 bzw. 26,2 Prozent geringeren Schülerzahlen als im vorherigen Schuljahr. Damit wird 2010 nochmals ein geburtenschwacher Schuljahrgang das allgemein bildende Schulsystem Mecklenburg-Vorpommerns verlassen. 

Die Schülerzahl entwickelt sich auch in den einzelnen Schularten uneinheitlich. Deutlich niedriger als 2008 sind 2009 die Schülerzahlen an den Gymnasien (- 3,2 Prozent, - 845 Schüler) und Förderschulen (- 2,9 Prozent, - 303 Schüler). Die Regionalen Schulen jedoch haben 2009 einen leichten Zuwachs an Schülern von 0,7 Prozent (+ 246 Schüler) und die Grundschulen von 0,3 Prozent (+ 156 Schüler) zu verzeichnen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Gabriele Kleinpeter, Telefon 0385 4801-4718.

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Menschen mit Behinderungen sollen in unserem Land gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Um das zu gewährleisten, gibt es das Gesetz zur Gleichstellung, gleichberechtigten Teilhabe und Integration von Menschen mit Behinderungen (Landesbehindertengleichstellungsgesetz). Ziel des Gesetzes ist es, Benachteiligungen zu beseitigen und zu verhindern. Menschen mit Behinderungen sollen so weit wie möglich selbst über ihr Leben bestimmen können.

Dafür brauchen Sie eine starke Lobby. Deshalb ist der Integrationsförderrat seit dem Jahr 2000 der gesetzliche Interessenvertreter der Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Der Integrationsförderrat wird hinsichtlich der Belange von Menschen mit Behinderungen an allen Gesetzgebungsverfahren beteiligt und kann selbst Gesetzesinitiativen anregen.

Dieses Gremium wurde weiter gestärkt.

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist eine Querschnittsaufgabe und erfordert die Präsenz aller Ministerien in der fachlichen Arbeit des Integrationsförderrates. Zusätzlich wurde der Sozialverband VdK Mecklenburg- Vorpommern aufgenommen, der dem größten Sozialverband Deutschlands angehört und sich unter anderem auch für chronisch kranke Menschen, Menschen mit Behinderungen sowie pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen einsetzt und bisher im Integrationsförderrat nicht vertreten ist. Neu dabei ist auch der Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern, der die besonderen Lebenslagen von Frauen mit Behinderungen im Fokus hat.

Das Landesbehindertengleichstellungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern wird in Filmen (siehe unten Links) in Gebärdensprache präsentiert. Damit soll Ihnen die Möglichkeit gegeben werden, das Gesetz besser kennen zu lernen und über die für Sie damit verbundenen Rechte informiert zu sein.

Kontakt

Referatsleiterin 340 - Belange von Menschen mit Behinderungen, Soziales Entschädigungsrecht, Geschäftsstelle des Integrationsförderrates (IFR)
Martina Krüger
Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung
Abteilung Soziales und Integration
Werderstr. 124
19055 Schwerin
Telefon: +49-385 588 9340
Telefax: +49-385 588 9704