Interessenbekundungsverfahren psychosoziale Prozessbegleitung

Ausschreibung endet zum 18. September 2017

Psychosoziale Prozessbegleitung ist eine  intensive Form der Begleitung für besonders schutzbedürftige Verletzte von schweren Straftaten vor, während und nach der Hauptverhandlung. Sie soll die mit Strafverfahren verbundenen Belastungen verringern.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat sich dafür ausgesprochen, die psychosoziale Prozessbegleitung über bisher geltende Bundes- und Landesregelungen hinaus auch für die Bereiche zu fördern, die nicht von den gesetzlichen Vergütungsregelungen (Fallpauschalen) erfasst sind. Dies betrifft die sogenannten Querschnittstätigkeiten psychosozialer Prozessbegleitung wie Supervision, Intervention, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie die Kosten für psychosoziale Betreuung außerhalb des eigentlichen Strafverfahrens.

Aus diesem Grund gewährt das Land Mecklenburg-Vorpommern Zuwendungen an in der Ausschreibung beschriebene Träger mit Sitz in Mecklenburg- Vorpommern mit dem Ziel, die so genannten Querschnittsaufgaben der psychosozialen Prozessbegleitung zu übernehmen.

Die Stellen, die die Erledigung der Querschnittsaufgaben übernehmen, sollen in den Landgerichtsbezirken Schwerin, Rostock, Stralsund und Neubrandenburg eingerichtet werden.

Mehr Informationen zum Interessenbekundungsverfahren finden Sie im folgenden PDF: