Veranstaltungen 2020

Jazz in den Ministergärten: Sieben Landesvertretungen – Ein Festival

Leider wird das in diesem Jahr geplante Festival "Jazz in den Ministergärten" aufgrund der Corona-Pandemie auf das Jahr 2021 verschoben. Wir bedauern den Ausfall, aber freuen uns zugleich – gemeinsam mit allen beteiligten Künstler*innen und Bands – auf das Festival am 22. Oktober 2021!
Vorab ein persönlicher Videogruß der Künstler*innen in 2021.

Rückschau auf Veranstaltungen 2020

#gemeinsam30 – Liegestuhlkonzert mit dem vision string quartet

Staatssekretärin Dr. Antje Draheim begrüßt die Gäste zum Liegestuhlkonzert mit dem vision string quartetDetails anzeigen
Staatssekretärin Dr. Antje Draheim begrüßt die Gäste zum Liegestuhlkonzert mit dem vision string quartet

Staatssekretärin Dr. Antje Draheim begrüßt die Gäste

Staatssekretärin Dr. Antje Draheim begrüßt die Gäste

Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, und die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim empfingen anlässlich des Jubiläums 30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern 60 Gäste zum einzigartigen Konzert mit dem vision string quartet. Unter dem Motto #gemeinsam30 lauschten die Gäste unter Bäumen im Garten der Landesvertretung und in Liegestühlen sitzend, den Klängen der jungen Musiker.

Repertoire von Klassik bis zu eigenen Kompositionen

Das preisgekrönte vision string quartet: Die Musiker spielen mit ihren Instrumenten ein Stück auf der Bühne.Details anzeigen
Das preisgekrönte vision string quartet: Die Musiker spielen mit ihren Instrumenten ein Stück auf der Bühne.

Das preisgekrönte vision string quartet

Das preisgekrönte vision string quartet

Mit der Unterstützung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und ihrer neuen Intendantin Ursula Haselböck konnte das preisgekrönte vision string quartet für dieses Ereignis gewonnen werden. Das Streichquartett zeichnet sich durch seine innovativen Konzepte aus und seiner Suche nach ungewöhnlichen Auftrittsorten. Ein weiteres auffallendes Merkmal ist das Spielen ohne Noten. Die jungen Musiker wollen sich so maximale Handlungs­spielräume schaffen. Das Repertoire an diesem Konzertabend ging dabei von klassischen Werken bis zu beschwingten eigenen Kompositionen.

Glückwünsche an die neue Intendantin der Festspiele Ursula Haselböck

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig überreicht Ursula Haselböck, der neuen Intendantin der Festspiele MV, ein Geschenk als WillkommensgrußDetails anzeigen
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig überreicht Ursula Haselböck, der neuen Intendantin der Festspiele MV, ein Geschenk als Willkommensgruß

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Ursula Haselböck

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Ursula Haselböck

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beglückwünschte in ihrer Eröffnungsrede die neue Intendantin der Festspiele Ursula Haselböck: Ich bin sicher, dass Sie den Festspielen neue Impulse geben werden, und versichere Ihnen: Das ganze Land ist bereit, Sie dabei zu unterstützen. Denn die Festspiele sind uns allen ans Herz gewachsen.

Die Landesvertretung MV öffnete an diesem Konzertabend erstmals wieder ihre Pforten für eine Kulturveranstaltung. Die vergangenen Monate der Pandemie haben vor allem auch die Kulturschaffenden und die Veranstaltungs­branche des Landes hart getroffen. Aber auch die Zuschauerinnen und Zuschauer leiden unter dem Mangel an Theater, Film, Kunst und Konzert.

Die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim betonte: Viele der Kulturschaffenden in Mecklenburg-Vorpommern haben neue Konzepte und Strategien entwickelt, um Musik, Literatur und Malerei wieder – aus erster Hand oder digital – erfahrbar zu machen. Darauf sind wir sehr stolz.

Videos

Vorschaubild Video

Staatssekretärin Dr. Antje Draheim begrüßt die Gäste zum Liegestuhlkonzert

Vorschaubild Video

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig dankt dem Team der Landesvertretung, begrüßt die Gäste und die neue Intendantin der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Ursula Haselböck

Vorschaubild Video

Die neue Intendantin der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Ursula Haselböck begrüßt das Publikum zum Konzert mit dem vision string quartet.

Für die Zukunft: Naturschätze bewahren! 30 Jahre Nationale Naturlandschaften Mecklenburg-Vorpommern

Staatssekretärin Dr. Antje Draheim steht am Pult und hält ihre Eröffnungsrede mit Blick ins PublikumDetails anzeigen
Staatssekretärin Dr. Antje Draheim steht am Pult und hält ihre Eröffnungsrede mit Blick ins Publikum

Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim zur Eröffnung der Fotoausstellung „Naturschätze bewahren“

Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim zur Eröffnung der Fotoausstellung „Naturschätze bewahren“

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums Nationale Naturland­schaften Mecklenburg-Vorpommern luden am 10. März 2020 die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze, der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, und die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim, zum Festempfang in die Vertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund ein. Kaum ein Einzelereignis hat den Naturschutz in Deutschland so nachhaltig geprägt, wie das National­park­programm der DDR-Regierung aus dem Jahr 1990. Mit der anfänglichen Festsetzung von insgesamt 14 Großschutz­gebieten in den ostdeutschen Bundesländern, die heute als Nationale Natur­land­schaften bezeichnet werden, wurde im Flächen­natur­schutz der ehemaligen DDR der Schritt zu großräumig zusammen­hängenden Schutz­gebieten vollzogen. Die Vielfalt der geschützten Natur in Mecklenburg-Vorpommern erstreckt sich über drei Nationalparks, drei Biosphären­reservate, sieben Naturparks sowie viele weitere Schutzgebiete, so dass dieser Anteil über 30 Prozent der Gesamt­fläche Mecklenburg-Vorpommerns ausmacht. Im Rahmen des Festprogrammes eröffnete die Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staats­sekretärin Dr. Antje Draheim die sehenswerte Fotoausstellung „Naturschätze bewahren“. Sechs Fotografen zeigen einzigartige Bilder aus uns verborgenen Orten. Sie lehren uns, dass wir unsere Natur wertschätzen, schützen und weiter ausbauen müssen für die kommenden Generationen, betonte Dr. Antje Draheim.

Bundesumweltministerin würdigte Engagement für dauerhaften Schutz bedeutender Naturlandschaften

Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze mit einer Geste am RednerpultDetails anzeigen
Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze mit einer Geste am Rednerpult

Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze

Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze

In ihrer Festrede würdigte Bundes­umwelt­ministerin Svenja Schulze das Engagement für den dauerhaften Schutz bedeutender Natur­land­schaften in Mecklenburg-Vorpommern und bekräftigte, dass ein gelungener Umwelt- und Naturschutz eine gesamt­gesellschaft­liche Aufgabe ist. Mecklenburg-Vorpommern ist hier Vorreiter und durch einen natur­verträglichen Tourismus und eine nachhaltige Regional­entwicklung profitieren sowohl Menschen in der Stadt als auch auf dem Land. Landwirtschafts­minister Dr. Till Backhaus verwies auf die enormen Herausforderungen in Zeiten des Klimawandels und forderte erneut zum Umdenken auf. Außerdem müsse die Finanzierung des Naturschutzes langfristig gesichert sein. Auf der Podiums­diskussion wurde gemeinsam mit Peter Südbeck, Vorstands­vorsitzender Nationale Natur­land­schaften e.V., und weiteren Gästen über die Zukunft der Nationalen Natur­land­schaften in Deutschland diskutiert. Zentrales Anliegen von Anna Schurig, FÖJlerin im Naturpark Feldberger Seen­land­schaft, ist eine wirkungsvolle Umwelt­bildung, um insbesondere Kindern und Jugendlichen den verantwortungs­bewussten Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen zu vermitteln.

ROTER TEPPICH ANS MEER – MV-Filmempfang zur 70. Berlinale

Mecklenburg-Vorpommern soll Filmland werden

Plakat "Roter Teppich ans Meer", das einen auf einer Seebrücke ausgerollten roten Teppich zeigtDetails anzeigen
Plakat "Roter Teppich ans Meer", das einen auf einer Seebrücke ausgerollten roten Teppich zeigt

Roter Teppich ans Meer - MV-Filmempfang zur 70. Berlinale

Roter Teppich ans Meer - MV-Filmempfang zur 70. Berlinale

Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dr. Heiko Geue, und die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Dr. Antje Draheim, luden am 21. Februar 2020 nach 2012 erstmals wieder zum MV-Filmempfang in die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern ein. Gut 300 Gäste aus Politik, der Film -und Medienszene wohnten der stimmungsvollen Veranstaltung mit dem Motto ROTER TEPPICH ANS MEER – MV-FILMEMPFANG ZUR BERLINALE bei.

Der Chef der Staatskanzlei Dr. Heiko Geue; Anja Wedell, Produzentin; Volker Kufahl, Geschäftsführer und künstlerischer Festivalleiter des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern sowie Dieter Schumann, DokumentarfilmerDetails anzeigen
Der Chef der Staatskanzlei Dr. Heiko Geue; Anja Wedell, Produzentin; Volker Kufahl, Geschäftsführer und künstlerischer Festivalleiter des Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern sowie Dieter Schumann, Dokumentarfilmer

Staatssekretär Dr. Heiko Geue, Anja Wedell, Volker Kufahl und Dieter Schumann (v.l.)

Staatssekretär Dr. Heiko Geue, Anja Wedell, Volker Kufahl und Dieter Schumann (v.l.)

Im Mittelpunkt stand die Neuausrichtung der Film-, Festival- und Kinoförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Im Rahmen des Empfangs informierte Staatssekretär Dr. Geue über die wichtigsten Eckpunkte der zukünftigen Ausrichtung: Kern der Pläne ist die Gründung einer landeseigenen Filmförderung gGmbH mit Sitz in Schwerin und Wismar. Neben klaren Strukturen und mehr finanziellen Mitteln für die Filmförderung soll Mecklenburg-Vorpommern eine stärkere inhaltliche Profilierung als Filmland erhalten. Ziel ist es, insbesondere den Bereich des Nachwuchses und innovative sowie online-gestützte Formate zu fördern. Staatssekretär Dr. Geue berichtete, dass die Summe der Fördermittel deutlich erhöht wird. Im Jahr 2020 wird das Land 3 Millionen und im Jahr 2021 4 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die Film- und Medienförderung M-V auch finanziell auf bessere Beine zu stellen.

Darüber hinaus wurde mit den Gästen ein besonderer Festivalgeburtstag gefeiert – das renommierte Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern aus Schwerin wird in diesem Jahr bereits 30 Jahre alt. Anfang Mai ist es soweit – auch in der Landeshauptstadt Schwerin wird für sechs Tage der rote Teppich ausgerollt. Das Filmkunstfest präsentiert in seiner Jubiläums­ausgabe die besten deutschsprachigen Filme des Jahres in den drei Wettbewerbs­kategorien Spiel-, Kurz-, Jugend- und Dokumentarfilm. So macht Mecklenburg-Vorpommern sich auf den Weg, um wieder ein echtes Filmland zu werden!

QUOTENKONGRESS 2020 #ShareYourPower, 28. Januar 2020

Staatssekretärin Dr. Antje Draheim am Rednerpult. Hinter ist ein Plakat mit der Aufschrift "Mehr Frauen - vor und hinter der Kamera" zu sehenDetails anzeigen
Staatssekretärin Dr. Antje Draheim am Rednerpult. Hinter ist ein Plakat mit der Aufschrift "Mehr Frauen - vor und hinter der Kamera" zu sehen

Dr. Antje Draheim, Bevollmächtigte des Landes Mecklen­burg-Vor­pom­mern, verdeutlichte, dass Gleich­stellung und gute Lebens- und Arbeits­bedingungen für Frauen eine Priorität der Landes­regierung sind

Dr. Antje Draheim, Bevollmächtigte des Landes Mecklen­burg-Vor­pom­mern, verdeutlichte, dass Gleich­stellung und gute Lebens- und Arbeits­bedingungen für Frauen eine Priorität der Landes­regierung sind

Gemeinsam mit Pro Quote Film veranstaltete die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern beim Bund mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Kongress #ShareYourPower für Geschlechter­gerechtigkeit in der Medien- und Filmbranche. Staatssekretärin Dr. Antje Draheim teilte bereits in der Begrüßung der 150 Teilnehmerinnen viele persönliche Erfahrungen aus ihrem beruflichen Werdegang mit und machte deutlich, dass der Einsatz für Gleichstellung und Diversität ein zentrales Anliegen ist.

Mit vielen Veranstaltungen, Aktionen und gesetzlichen Regelungen setzt sich Mecklenburg-Vorpommern aktiv für Frauenförderung und die Beseitigung diskriminierender Rahmen­bedingungen ein. Ziel der gemeinsamen Veranstaltung war der branchenübergreifende Wissensaustausch, um Synergien zu bündeln und zukünftige Maßnahmen und Strategien gemeinsam zu entwickeln. Dass es zur echten Gleichstellung noch ein weiter Weg ist, machte Prof. Dr. Elizabeth Prommer, Leiterin des Institutes für Medienforschung an der Universität Rostock, mit ihren ernüchternden Studienergebnissen zur Situation weiblicher Kulturschaffender, deutlich.

In verschiedenen Workshops wurde erarbeitet, wie gute Lobbyarbeit aussehen kann, welche Gesetze helfen können, welche Argumente für die Geschlechterquote sprechen und wie die eigenen Resilienz Ressourcen gestärkt werden können. „Ohne Quote kein Kulturwandel“ war das Motto mit dem Barbara Rohm, Mitbegründerin und Vorstandsvorsitzende von Pro Quote Film, den roten Faden der Veranstaltung zeichnete.