Veranstaltungen

Veranstaltungsvorschau April bis Juni 2018

Stand: 20. März 2018
Die Veranstaltungsvorschau steht unter dem Vorbehalt möglicher aktueller Änderungen und Ergänzungen.

18. April 2018 Empfang zum Doppeljubiläum 800 Jahre Hansestadt Rostock/600 Jahre Universität Rostock
19. April 2018 Parlamentarischer Abend "Schmetterling, Wildbiene & Co. - "Ursachen für ihren Rückgang und Perspektiven für ihren Schutz" des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt MV und der Deutschen Wildtierstiftung
15. Mai 2018 Parlamentarischer Abend "Digitaler Wandel in Verkehr und Logistik: Der Norden gestaltet die Zukunft!" der Verkehrsministerien der norddeutschen Küstenländer
16. Mai 2018 Parlamentarischer Abend der Kranken­haus­gesell­schaft Mecklenburg-Vorpommern e.V.
16. Mai 2018 Länderabend des DGB-Bezirks Nord
18. - 20. Mai 2018 Teilnahme der Landesvertretung am Mecklenburg-Vorpommern-Tag in der Hansestadt Rostock
24. Mai 2018 Symposium "Mecklenburg im Ersten Weltkrieg" des Landesverbandes Deutsche Kriegsgräber­fürsorge MV und der Landeszentrale für politische Bildung MV
4. Juni 2018 Sommerabend mit den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern
19. Juni 2018 Abend der Wirtschaft - Ausblick auf den Wirtschaftstag "Russlandtag in MV" in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund e.V.
22. Juni 2018 Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert"

Rückschau auf Veranstaltungen 2018

Ausstellungspremiere "Zersetzung. Repressionsmethode des Staatssicherheitsdienstes." am 21. März 2018

Das Plakat zur Ausstellung "Zersetzung. Repressionsmethode des Staatssicherheitsdienstes" in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern Details anzeigen

Das Plakat zur Aus­stel­lung

Das Plakat zur Ausstellung "Zersetzung. Repressionsmethode des Staatssicherheitsdienstes" in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

Das Plakat zur Aus­stel­lung

Die Ausstellung „ZERSETZUNG - Repressionsmethode des Staats­sicher­heits­dienstes“ ist das jüngste Projekt des Vereins Denkstätte Teehaus Trebbow e.V. Im Rahmen einer Abend­veranstal­tung wurde das Projekt erstmals der Öffent­lichkeit vorgestellt. Anhand von Zeitzeugen­aussagen, Dokumenten und Recherchen der Politik­wissen­schaftlerin Dr. Sandra Pingel-Schliemann wird auf zehn Schautafeln und an drei Lesestationen der skrupellose Umgang des Staatsapparates der ehemaligen DDR mit den persönlichen Lebens­schicksalen der ins Visier geratenen tatsächlichen und vermeintlichen Oppositionellen thematisiert.

Die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin, betonte zur Ausstellungs­eröffnung, dass es notwendig sei, auch zukünftig Beratungs- und Hilfs­angebote für Betroffene von DDR-Unrecht vorzuhalten: Deshalb ist es wichtig, die Antragsfrist für Entschädigungs­leistungen nach den SED-Unrechts­bereinigungs­gesetzen nicht wie ursprünglich vorgesehen zum Jahresende 2019 enden zu lassen. Der Bundesrat hat hierzu unter anderem auf Antrag von Mecklenburg-Vorpommern erst Anfang Februar eine entsprechende Entschließung gefasst. Es ist nun an der neu gebildeten Bundes­regierung die notwendigen Schritte einzuleiten.

Blick auf das Podium, von links nach rechts: Dr. Sandra Pingel-Schliemann, Politikwissenschaftlerin und Kuratorin der Ausstellung; Markus Meckel, Zeitzeuge, Operativer Vorgang „Wanderer“; Siv Stippekohl, Journalistin, NDR-Landesfunkhaus Schwerin; Ulrike Poppe, Zeitzeugin, Operativer Vorgang „Zirkel“; Anne Drescher, Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Details anzeigen

Blick auf das Podium der Aus­stel­lungs­eröff­nung „ZERSETZUNG - Repressions­methode des Staats­sicherheits­dienstes“

Blick auf das Podium, von links nach rechts: Dr. Sandra Pingel-Schliemann, Politikwissenschaftlerin und Kuratorin der Ausstellung; Markus Meckel, Zeitzeuge, Operativer Vorgang „Wanderer“; Siv Stippekohl, Journalistin, NDR-Landesfunkhaus Schwerin; Ulrike Poppe, Zeitzeugin, Operativer Vorgang „Zirkel“; Anne Drescher, Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

Blick auf das Podium der Aus­stel­lungs­eröff­nung „ZERSETZUNG - Repressions­methode des Staats­sicherheits­dienstes“

Prof. Dr. Norbert Schwarte, Vorstandmitglied des Denkstätte Teehaus Trebbow e.V. mahnte in seinem Grußwort: Durch aktivierende Angebote, die sich vor allem an junge Menschen richten, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass man sich immer wieder die Voraussetzungen und Bedingungen demokratischer Kultur und rechtsstaatlicher Verhältnisse bewusst macht, um sie mit Leben zu erfüllen und zu verteidigen, statt sie gleichgültig oder als selbstverständlich hinzunehmen.

Im Rahmen der Ausstellungs­eröffnung sprach NDR-Journalistin Siv Stippekohl mit Anne Drescher, Beauftragte des Landes MV für die Unterlagen des Staats­sicherheits­dienstes der ehemaligen DDR, Ulrike Poppe (Operativer Vorgang „Zirkel“), Markus Meckel (Operativer Vorgang „Wanderer“) und Stephan Krawczyk (Operativer Vorgang „Sinus“). Die geschilderten Erfahrungen machten deutlich wie tief die Staatssicherheit in den Alltag und höchstpersönlichen Lebensbereich der von Zersetzungs­maßnahmen Betroffenen eindrang.

Pressekonferenz „Die Abrafaxe zieht es nach Mecklenburg-Vorpommern“ am 26. Februar 2018

Comicausschnitt Details anzeigen

Comicausschnitt

Comicausschnitt

Comicausschnitt

Die drei Comic-Helden Abrax, Brabax und Califax bereisen seit 40 Jahren nicht nur die Welt, sondern auch quer durch die Zeiten. Mit über 500 erschienenen Heften und in einer Auflage von weit über 100 Millionen Exemplaren stehen die Abrafaxe als längster Fortsetzungscomic im Guinness-Buch der Rekorde. Erstmalig veröffentlicht im Januar 1976 in der damaligen DDR, begeistern die detailliert geschilderten historischen Erlebnisreisen der Abrafaxe heute kleine und große Fans. Am Ende der letzten Ausgabe der 24-teiligen Spätmittelalter-Saga verschwanden die Protagonisten vorerst in einem dichten Nebel. Doch jetzt kommen sie wieder: Das neueste Abenteuer der beliebten Comic-Charaktere führt sie auch nach Mecklenburg-Vorpommern.

Die Abrafaxe vor der Landesvertretung Details anzeigen

Die Abrafaxe vor der Landesvertretung

Die Abrafaxe vor der Landesvertretung

Die Abrafaxe vor der Landesvertretung

Im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag, dem 26. Februar 2018 in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern präsentierten MOSAIK-Herausgeber Klaus D. Schleiter, Autor Jens U. Schubert und der künstlerische Leiter Jörg Reuter die weitere Entwicklung der Comic-Reihe.

Insbesondere für Foto- und Filmaufnahmen standen auch überlebensgroße Abrafaxe Rede und Antwort. Im Pop-Up-Zeichenstudio lud die MOSAIK-Redaktion ein, den Entstehungsprozess eines MOSAIK-Heftes zu erleben. Die Zeichnerinnen und Zeichner lassen sich live bei der Arbeit über die Schulter schauen. Informationsstände der Handlungsorte aus Mecklenburg-Vorpommern regen zur redaktionellen Vertiefung des neuen Leitthemas an.

Staatssekretärin Bettina Martin begrüßte die Journalistinnen und Journalisten. Ich bin mir sicher, dass die Geschichte der Abrafaxe bei vielen Leserinnen und Lesern die Lust auf einen Besuch der historischen Hansestädte wecken wird. Mecklenburg-Vorpommern freut sich auf viele neue neugierige Gäste. Sie verwies auf die Highlights im Jubiläumsjahr der Hansestadt Rostock: auf das große Landesfest an Pfingsten von der historischen Altstadt bis zum Stadthafen, auf die Ausstellung „Rostock. Jetzt 800.“ vom 14. Juni bis 4. November 2018 im kultur-historischen Museum sowie auf die Uraufführung der ROST(R)OCK SUITE ACHTHUNDERT am 1. September, die in zehn Einzelinszenierungen die Gäste mit auf eine musikalisch-ästhetische Zeitreise durch acht Jahrhunderte nehmen wird.

Berlinale-Empfang der Botschaft der Republik Georgien am 20. Februar 2018

Das Plakat zum 28. Filmkunstfest MV vom 1. bis 6. Mai 2018 Details anzeigen
Das Plakat zum 28. Filmkunstfest MV vom 1. bis 6. Mai 2018

Die lebendige, junge Filmszene Georgiens stand im Mittelpunkt eines Berlinale-Empfangs, der mit rund 500 internationalen Gästen in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern stattfand.

Die Veranstaltung war Auftakt für eine Kooperation mit dem FILMKUNSTFEST MV im Rahmen des Deutsch-Georgischen Jahres 2017/2018. Die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin, freute sich über die gelungene Kooperation: Georgien ist Anfang Mai offizielles Gastland unseres FILMKUNSTFESTES MV 2018. Unsere Gäste werden deshalb nicht nur die georgischen Beiträge zur Berlinale kennenlernen, sondern auch einen Vorgeschmack auf das weit über die Grenzen von Mecklenburg-Vorpommerns bekannte und beliebte FILMKUNSTFEST MV in Schwerin bekommen. Mit vielen interessanten Filmprojekten im Gepäck wird Georgien den Filmfans in MV spannende Einblicke in Land, Leben und Kultur ermöglichen.

Auf dem FILMKUNSTFEST MV werden georgische Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, unter anderem die aktuellen Spielfilme „Dede“, „Vor dem Frühling“ und „Scary Mother“ sowie ein Filmkonzert mit der Pianistin Dudana Mazmanishvili zum sowjetisch-georgischen Stummfilm-Klassiker „Meine Großmutter“ von 1929 zu sehen sein. Begleitend finden eine Diskussion mit deutschen mit georgischen Filmschaffenden sowie ein Kulturprogramm mit einer Fotoausstellung und einer Lesung statt.

Finissage zur Ausstellung „Ich bin ein Mensch – HEIMAT“ am 15. Januar 2018

Ilka Lochner, Ständige Vertreterin der Bevollmächtigten des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund und Leiterin der Dienststelle mit der Fotografin Manuela Koska und Ehrenlandesrabbiner Dr. William Wolff Details anzeigen

Ilka Lochner mit Manuela Koska und Ehren­landes­rabbiner Dr. William Wolff (l.n.r.)

Ilka Lochner, Ständige Vertreterin der Bevollmächtigten des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund und Leiterin der Dienststelle mit der Fotografin Manuela Koska und Ehrenlandesrabbiner Dr. William Wolff

Ilka Lochner mit Manuela Koska und Ehren­landes­rabbiner Dr. William Wolff (l.n.r.)

Zahlreiche Berlinerinnen und Berliner besuchten seit Mitte Dezember 2017 die Fotoausstellung „Ich bin ein Mensch – HEIMAT“ in der Landesvertretung. Die Fotografin Manuela Koska aus dem mecklenburgischen Pinnow portraitierte Zuwanderer und „Ureinwohner“, Menschen, die in Mecklenburg-Vorpommern ein Zuhause haben. Am Anfang des Ausstellungs­projektes stand für die Fotografin die Frage: Was ist Heimat und welchen Wert messen wir ihr bei? 76 Menschen gaben bereitwillig Auskunft. Ergebnis ist eine Bestandsaufnahme, ohne Wertung, ohne Bewertung. Ein buntes Miteinander von Menschen, die im Kern mehr verbindet als trennt. Mit gleichen Hoffnungen, Sehnsüchten und Bedürfnissen nach Bindung, nach Halt, Harmonie und Geborgenheit. Zur Finissage schilderten Portraitierte im Gespräch mit Deutschlandfunk-Moderatorin Nana Brink ihren persönlichen Blick auf die Wahlheimat Mecklenburg-Vorpommern.

Die Ständige Vertreterin der Bevollmächtigten des Landes beim Bund und Dienst­stellen­leiterin der Landesvertretung Ilka Lochner zeigte sich über die Resonanz auf die Ausstellung erfreut: Die Ausstellung zeigt beispielhaft Menschen ganz unterschiedlicher Hintergründe, die sich heute gleichermaßen im sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben unseres Landes engagieren. Sie nutzen die Chancen, die ihnen Mecklenburg-Vorpommern mit seinen Freiräumen als attraktives Land zum Leben und Arbeiten bietet. Es macht uns stolz, dass sie in Mecklenburg-Vorpommern eine liebens- und lebenswerte persönliche Heimat gefunden haben.