Veranstaltungen

Wir veröffentlichen die Vorschau auf Veranstaltungen in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern im zweiten Halbjahr 2018 nach der Sommerpause.

Rückschau auf Veranstaltungen 2018

Die Partnerschaft Deutschland GmbH zu Gast in der Landesvertretung am 25. Juni 2018

Zu ihrer 25. Quartalssitzung lud die Partnerschaft Deutschland - Berater der öffentlichen Hand GmbH in die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern ein. Das bundesweit agierende öffentliche Unternehmen bietet projekt­bezogene Beratungs­leistungen für öffentliche Auftraggeber zu Verwaltungs- und Investitions­vorhaben an. Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist Gründungs­gesell­schafterin der Partnerschaft Deutschland.

Ilka Lochner, die Ständige Vertreterin der Bevollmächtigten des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, begrüßte die Gäste und verwies auf die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit auf Landes- und kommunaler Ebene mit unterschiedlichen Projekten.

Aktuell begleite die Partnerschaft Deutschland zum Beispiel in Greifswald die Planung eines Multi­funktions­gebäudes auf dem Campus der Uni-Medizin, in Wismar eine Wirt­schaft­lichkeits­prüfung zur Stadion­sanierung bzw. zum Stadion­neubau und in Waren zum Schwimmbad­neubau und zum Ausbau des Altstadt­hafens.

Preisträgerinnen- und Preisträgerkonzert "Jugend musiziert" der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg am 22. Juni 2018

Auf der Bühne: Die jungen Künstlerinnen und Künstler des Abends ernteten verdienten Applaus Details anzeigen
Auf der Bühne: Die jungen Künstlerinnen und Künstler des Abends ernteten verdienten Applaus

Die jungen Künstlerinnen und Künstler des Abends ernteten verdienten Applaus

Die jungen Künstlerinnen und Künstler des Abends ernteten verdienten Applaus

Der Musikwettbewerb “Jugend musiziert“ ist ein weltweit beachtetes Leuchtturm-Projekt zur Förderung junger Musikerinnen und Musiker. Rund 185 junge erstklassige delegierte Preisträgerinnen und Preisträger aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg reisten mit anspruchsvollen und vielseitigen Stücken vom 17. bis 24. Mai 2018 zum diesjährigen Bundesfinale in die Hansestadt Lübeck und brachten zahlreiche Preise in ihre Heimat.

Auf Einladung der Bevollmächtigten der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg beim Bund, sowie der geschäftsführende Präsidenten des Ostdeutschen Sparkassenverbandes überzeugten die Preisträgerinnen und Preisträger aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg des diesjährigen Bundeswettbewerbes „Jugend musiziert“ die rund 180 kulturinteressierten Gäste mit ihren Darbietungen. Die künstlerische Bandbreite an diesem Abend reichte von der Klarinette bis zum Horn und von Robert Schumann bis zu bekannten Musical-Songs.

66 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern konnten insgesamt 51 Bundespreise in 41 Wertungen erringen, darunter waren sogar drei Mehrfach­preisträgerinnen und -preisträger. Das Potenzial des musikalischen Nachwuchses, den wir im Land haben, ist beeindruckend. Der Erfolg unserer Nachwuchs­musikerinnen und –musiker könnte nicht tragen, stünden dahinter nicht engagierte Lehrerinnen und Lehrer an den Musikschulen. Das hohe Niveau der musikalischen Ausbildung an den Schulen in unserem Land kann sich sehen lassen. Dass dies eine gute Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium - etwa an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock - ist, zeigen viele erfolgreiche Lebenswege. Viele Musikerinnen und Musiker finden hier zusammen und bilden eine lebendige, bunte Musikszene im Land in den unterschiedlichsten Sparten, warb die Bevollmächtigte in ihrer Begrüßung für das Musikland Mecklenburg-Vorpommern.

„Wirtschaft trifft Sport“ - Abend der Wirtschaft am 19. Juni 2018 mit Ausblick auf den 3. Russlandtag 2018 in Mecklenburg-Vorpommern

Der Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern, Staatssekretär Reinhard Meyer, gab einen Ausblick auf den "3. Unternehmertag: Russland", der am 17. Oktober in Rostock stattfinden wirdDetails anzeigen
Der Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern, Staatssekretär Reinhard Meyer, gab einen Ausblick auf den "3. Unternehmertag: Russland", der am 17. Oktober in Rostock stattfinden wird

Staatssekretär Rein­hard Meyer gab einen Aus­blick auf den "3. Unter­nehmer­tag: Russ­land" im Herbst 2018 in Rostock

Staatssekretär Rein­hard Meyer gab einen Aus­blick auf den "3. Unter­nehmer­tag: Russ­land" im Herbst 2018 in Rostock

Deutsche und russische Wirtschaftsvertreter folgten der Einladung der Bevollmächtigten des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin und des Präsidenten des Deutsch-Russischen Wirtschafts­bundes e.V. Hamburg, Thomas Overbeck, zu einem Abend mit sportlichem Ausklang. Der Botschafter der Russischen Föderation, Sergej J. Netschajew, richtete ein Grußwort an die Gäste des Abends.

Die Bevollmächtigte verwies in ihrer Begrüßung auf den notwendigen Dialog mit Russland, auch in schwierigen Zeiten: Mecklenburg-Vorpommern hat als ostdeutsches Bundesland und Ostseeanrainer besondere Beziehungen zu Russland. Wir haben in den verschiedensten Bereichen viele gute Kontakte, die über die Jahre gewachsen sind. Und so sprechen auch viele unserer Unternehmerinnen und Unternehmer die Sprache, kennen die Mentalität und die Strukturen in Russland. Sie haben in jahrelangen Geschäfts­beziehungen Vertrauen aufgebaut. Diese gute Partnerschaft mit Russland will Mecklenburg-Vorpommern fortschreiben. Unser Hauptaugenmerk richten wir dabei auf unsere Partnerregion – auf das Leningrader Gebiet.

Der Chef der Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Staatssekretär Reinhard Meyer, gab einen Ausblick auf den 3. Russlandtag am 17. Oktober 2018 in Rostock. So stehen im Rahmen von Dialogforen mit B2B-Gesprächen und Workshops u.a. Themen wie Wirtschaft und Investitionen, Fachkräfte und Bildung, Gesundheits­wirtschaft, Transport und Logistik, Energie und Digitalisierung, Aquakultur, Saatgut und Sortenschutz sowie ein Deutsch-Russisches Startup-Camp auf der Agenda der Veranstalter. Zum 3. Russlandtag wurde eine russische Wirtschaftsdelegation unter Leitung von Minister Manturov angekündigt. Der 3. Unternehmertag wird von der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern, den Industrie- und Handelskammern des Landes und dem Ostinstitut Wismar vorbereitet.

Im Anschluss an das Grußwort des russischen Botschafters und einer Diskussionsrunde mit Wirtschaftsvertretern zu Fragen der Zusammenarbeit mit Russland wurde es sportlich mit einem Public-Viewing des Fußballspieles Russland gegen Ägypten mit einem Endstand 3:1 für Russland.

Auszeichnungsreise für Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler der Landeshauptstadt Schwerin am 15. Juni 2018

Die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatsekretärin für Bundesangelegenheiten Bettina Martin, hat ehrenamtlich engagierte Gäste aus der Landeshauptstadt Schwerin in der Landesvertretung empfangen. Die Bürgerinnen und Bürger hielten sich in Begleitung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Schwerin, Rico Badenschier, zu einem Erfahrungsaustausch „Ehrenamt bewegt – Ehrenamt lohnt sich“ in Berlin auf.

Die Bevollmächtigte würdigte in ihrem Grußwort das vielfältige Engagement der Gäste in der Kultur, im sozialen Bereich oder im Katastrophenschutz und sagte weitere Unterstützung durch die Landesregierung zu: Wir wissen, wie wichtig feste Strukturen und positives Feedback für die Entfaltung einer guten Ehrenamtskultur sind. Gerade deshalb brauchen wir im Land noch mehr Möglichkeiten der Anerkennung. Zum Beispiel eine Ehrenamtskarte auf Landesebene.

In einer lockeren Gesprächsatmosphäre tauschten sich die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler zu ihren Projekterfahrungen aus.

MV-Sommerabend am 4. Juni 2018

Ein Abend in Berlin wie man ihn sich wünscht: herrliches Sommerwetter, gut gelaunte Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft, exzellente musikalische Darbietungen und kulinarische Köstlich­keiten aus Mecklenburg-Vorpommern.

Der Einladung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in die Berliner Landesvertretung folgten rund 700 Gäste. Partner des Abends: das größte Musikfestival des Landes, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erklärte zur Eröffnung des Abends: Wir wollen in der Hauptstadt zeigen, dass Mecklenburg-Vorpommern ein wunderschönes Bundesland ist, das richtig was kann. Unser Land ist ein tolles Land zum Leben und Arbeiten - und immer eine Reise wert. Gerade in den Sommermonaten, wenn die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern Musikerinnen und Musiker der Weltklasse und junge Talente zu ganz besonderen Konzerten zu uns in Land holen.

Der Abend in Berlin bot einen wunderbaren Auftakt in die neue Festspiel-Saison und war zugleich eine hervorragende Gelegenheit, wichtige Verbindungen des Landes in der Bundes­hauptstadt zu festigen und neue Kontakte zu knüpfen. Nach einer Vorstellung des diesjährigen Festival-Programms durch den Intendanten Dr. Markus Fein begeisterten Musikerinnen und Musiker der Festspiele die Gäste des Sommerabends.

Symposium „Mecklenburg im Ersten Weltkrieg“ am 24. Mai 2018

Schautafeln der Ausstellung „14/18 – Mitten in Europa“ Details anzeigen
Schautafeln der Ausstellung „14/18 – Mitten in Europa“

Schau­tafeln der Ausstel­lung „14/18 – Mitten in Europa“

Schau­tafeln der Ausstel­lung „14/18 – Mitten in Europa“

Vor hundert Jahren endete der Erste Weltkrieg, der die alte Ordnung in Europa zerstörte, vielen Millionen Menschen das Leben kostete und abseits der tödlichen Frontlinien das Leben der Menschen prägte. Auf Einladung des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern des Volksbundes Deutsche Kriegsgräber­fürsorge, der Stiftung Mecklenburg und der Landeszentrale für politische Bildung MV beleuchtete ein Symposium die Rolle Mecklenburgs im Ersten Weltkrieg.

Ilka Lochner, die Ständige Vertreterin der Bevollmächtigten des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und hob in ihrem Grußwort die Arbeit des Volksbundes auf dem „Golm“ auf der Insel Usedom hervor: Die Betreuung der größten Kriegs­gräber­stätte in Mecklenburg-Vorpommern durch den Volksbund Deutsche Kriegs­gräber­fürsorge e.V. und die Errichtung einer Jugend­begegnungs­stätte sind Zeugnisse der guten Zusammen­arbeit. Dies ist beispielgebend für die ganze Bundesrepublik.

In drei Vorträgen wurden die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf das damalige Mecklenburg näher beleuchtet. Dr. Antje Strahl, Rostock, berichtete über den Bädertourismus an der Ostsee im Krieg. Dr. Marc Dieriks, Niederlande, stellte die Flugzeug­produktion von Anthony Fokker in Schwerin vor und Karsten Richter, Schwerin, beschrieb den Einsatz mecklen­burgischer Soldaten an der Westfront 1917. Thematisch ergänzt wurde das Symposium mit der Ausstellung „14/18 – Mitten in Europa“ im Atrium der Landes­vertretung.

Die Landesvertretung beim Mecklenburg-Vorpommern-Tag in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock am 19./20. Mai 2018

Die Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin sowie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informierten beim Mecklenburg-Vorpommern-Tag über ihre Aufgaben im Bundesrat und Bundestag. Eine interaktive Musikbox lud ein, das Zusammenspiel der Länder in Berlin ganz praktisch nachzuerleben. Mit einem Föderalismus-Quiz wurde das neuerworbene Wissen der Besucherinnen und Besucher über die vertikale und horizontale Gewaltenteilung direkt vor Ort auf die Probe gestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führten an beiden Tagen zahlreiche Gespräche mit politikinteressierten als auch mit politikdistanzierten Bürgerinnen und Bürgern. Besonders Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und auch Studentinnen und Studenten informierten sich über Möglichkeiten, die Landesvertretung in Berlin zu besuchen.

Parlamentarischer Abend der Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. am 16. Mai 2018

Blick in die Diskussionsrunde mit dem Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe; die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin und MdB Dietrich Monstadt (Bildmitte v.l.n.r.)Details anzeigen
Blick in die Diskussionsrunde mit dem Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe; die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin und MdB Dietrich Monstadt (Bildmitte v.l.n.r.)

Blick in die Diskussionsrunde mit dem Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe; die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin und MdB Dietrich Monstadt (Bildmitte v.l.n.r.)

Blick in die Diskussionsrunde mit dem Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, Harry Glawe; die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin und MdB Dietrich Monstadt (Bildmitte v.l.n.r.)

Zu einem Austausch mit den Abgeordneten des Bundestages aus Mecklenburg-Vorpommern sowie mit dem zuständigen Landesminister für Gesundheit, Harry Glawe, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. in der Landesvertretung.

Staatssekretärin Martin wies in ihrer Begrüßung auf die in der letzten Legislaturperiode vom Bund angestoßen und umgesetzten gesundheitspolitischen Vorhaben hin, wie das Krankenhausstrukturgesetz, die Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Krankenhausfinanzierung und den Einstieg in die Personaluntergrenzen. Die Agenda der neuen Regierungskoalition des Bundes zu den Themen Gesundheit und Pflege ist ebenso ambitioniert. Themen, die unmittelbar relevant für die Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern sind, wie die digitalen Gesundheit oder die Pflegeförderung bis hin zur Gesundheitsversorgung in ländlichen Räumen müssen landesseitig mitgestaltet werden und Landesinteressen deutlich gemacht werden, so die Bevollmächtigte.  

In der intensiven Diskussion mit den Bundestagsabgeordneten und Minister Glawe ging es nicht nur um die künftige Personalsicherung in den Gesundheitsberufen im Land, sondern auch um die Investitionsfinanzierung und die ambulante Notfallversorgung.

Länderabend des DGB-Bezirks Nord am 16. Mai 2018

Die Delegierten des DGB Nord trafen sich auf Einladung der Bevollmächtigten des Landes beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin, zu einem Länderabend am Rande des 21. DGB-Bundeskongress, der unter dem Leitmotiv "SOLIDARITÄT_ VIELFALT_GERECHTIGKEIT“ vom 13. bis 17. Mai 2018 in Berlin stattfand.

Staatssekretärin Martin begrüßte die Delegierten in der Landesvertretung. Mit Blick auf die Vorhaben der Regierungskoalition des Bundes sind wichtige Maßnahmen für die Beschäftigten in unserem Land im Koalitionsvertrag vereinbart worden, von der Brückenteilzeit über die betriebliche Mitbestimmung bis zur Parität in der Krankenversicherung. Nun geht es darum, dass diese Maßnahmen auch gut und zügig umgesetzt werden, so die Bevollmächtigte. Deutlich sprach sie sich für gleiche Löhne in Ost und West sowie für mehr Tarifbindung aus.

Sie verwies auf Anreize für gute Arbeit und faire Löhne, die durch die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern gesetzt wurden. So ist im Vergabegesetz des Landes geregelt, dass für öffentliche Aufträge künftig ein Vergabemindestlohn von 9,54 Euro gilt. Bei der Wirtschaftsförderung sind Kriterien entwickelt, die Tariflohn und echte Tarifbindung belohnen.

Parlamentarischer Abend "Digitaler Wandel in Verkehr und Logistik: Der Norden gestaltet die Zukunft!" der Verkehrsministerien der norddeutschen Küstenländer am 15. Mai 2018

Die norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wiesen auf ihrem gemeinsamen Parlamentarischen Abend mit Nachdruck auf die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für die Verkehrs- und Logistikwirtschaft hin. Gut 90 Gäste nutzten den Abend, um sich über die Fortschritte und anstehende Herausforderungen auszutauschen. Auf dem Podium diskutierten die für Verkehr und Logistik zuständigen Minister, Senatoren und Staatsräte der Länder gemeinsam mit Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das vielschichtige Themenspektrum.

Die gastgebende Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin, äußerte in ihrer Begrüßung die Erwartung, dass im Zuge der Digitalisierung der Verkehrssysteme neue intelligente Lösungen auch den Alltag erleichtern werden. Die Fragen nach den Zukunftsstrategien in Verkehr und Logistik treffen deshalb auf besondere Aufmerksamkeit bei den Menschen.

Verkehrs- und Digitalisierungsminister Christian Pegel betonte die Bedeutung des flächendeckenden Breitbandausbaus für eine langfristig wettbewerbsfähige Verkehrs- und Logistikwirtschaft. Wir müssen heute die Strukturen schaffen, damit unsere Unternehmen die sich immer schneller entwickelnden Möglichkeiten der Digitalisierung noch besser nutzen können. Der Breitbandausbau und die Unterstützung der Wirtschaft auf dem Weg zur Industrie 4.0 haben dabei oberste Priorität. Dafür sind sowohl die Länder als auch der Bund in der Pflicht, richtete Pegel seinen Appell an die übrigen Teilnehmer.

Parlamentarischer Abend zum Insektenschutz am 19. April 2018

„Schmetterling, Wildbiene & Co. – Ursachen für ihren Rückgang und Perspektiven für ihren Schutz“ lautete das Thema eines Parlamentarischen Abends auf Einladung von Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern, und Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der „Deutschen Wildtier Stiftung“. Gemeinsam mit der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze, und weiteren Expertinnen und Experten wurden Ursachen für den Rückgang zahlreicher Tier- und Pflanzenarten diskutiert. Einigkeit bestand darin, dass insbesondere zur Etablierung einer verlässlichen Datengrundlage weitergehender Forschungs­bedarf besteht.

Als konkreten Beitrag zum Schutz der Insektenwelt übergaben zudem Dr. Backhaus und Prof. Dr. Vahrenholt aus Anlass des Parlamentarischen Abends ein Insektenhotel dessen Bestimmung. Gefertigt durch den Landes­forst­betrieb Forstamt Staven­hagen soll es dauerhaft im Minister­garten der Landesvertretung Insekten inmitten des quirligen Berliner Regierungs­viertels einen geschützten Rück­zugs­raum bieten.

Empfang zum Doppeljubiläum 800 Jahre Hansestadt Rostock/600 Jahre Universität Rostock am 18. April 2018

Rund 350 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien nahmen an einem Empfang aus Anlass des Doppel­jubiläums „800 Jahre Stadt Rostock – 600 Jahre Universität Rostock“ in der Landes­vertretung Mecklen­burg-Vorpom­mern teil. Begrüßt wurden sie durch ein Ehren­spalier der Rostocker Stadt­soldaten. Der Ober­bürger­meister der Hanse- und Universitäts­stadt Rostock, Roland Methling, und die Bevoll­mächtigte des Landes Mecklen­burg-Vorpom­mern beim Bund, Staats­sekretärin Bettina Martin hatten gemeinsam zu diesem Rostock-Abend an der Spree eingeladen.

Staatssekretärin Martin betonte in ihrer Begrüßung die positive Entwicklung Rostocks: Rostock im Jahr 2018 – das ist eine lebendige, eine vielfältige, lebenswerte und nicht zuletzt wirtschaftlich erfolgreiche Stadt. Rostock nutzt das Doppel­jubiläum, um in diesem und im nächsten Jahr überregional auf diese Erfolgs­geschichte der Stadt aufmerksam zu machen. Auch Oberbürger­meister Methling hob die Vielfalt der Möglich­keiten in der Hanse- und Universitäts­stadt am Meer hervor: Rostock lädt ein und unterstreicht mit beiden Jubiläen nicht nur seine Wurzeln, sondern auch die Potenziale der Hanse- und Universitäts­stadt für die Zukunft. Immer, wenn der freie Austausch von Waren und Wissen gewährleistet war, ging es Rostock gut.

Ausstellungspremiere "Zersetzung. Repressionsmethode des Staatssicherheitsdienstes." am 21. März 2018

Das Plakat zur Ausstellung "Zersetzung. Repressionsmethode des Staatssicherheitsdienstes" in der Landesvertretung Mecklenburg-VorpommernDetails anzeigen
Das Plakat zur Ausstellung "Zersetzung. Repressionsmethode des Staatssicherheitsdienstes" in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

Das Plakat zur Aus­stel­lung

Das Plakat zur Aus­stel­lung

Die Ausstellung „ZERSETZUNG - Repressionsmethode des Staats­sicher­heits­dienstes“ ist das jüngste Projekt des Vereins Denkstätte Teehaus Trebbow e.V. Im Rahmen einer Abend­veranstal­tung wurde das Projekt erstmals der Öffent­lichkeit vorgestellt. Anhand von Zeitzeugen­aussagen, Dokumenten und Recherchen der Politik­wissen­schaftlerin Dr. Sandra Pingel-Schliemann wird auf zehn Schautafeln und an drei Lesestationen der skrupellose Umgang des Staatsapparates der ehemaligen DDR mit den persönlichen Lebens­schicksalen der ins Visier geratenen tatsächlichen und vermeintlichen Oppositionellen thematisiert.

Die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin, betonte zur Ausstellungs­eröffnung, dass es notwendig sei, auch zukünftig Beratungs- und Hilfs­angebote für Betroffene von DDR-Unrecht vorzuhalten: Deshalb ist es wichtig, die Antragsfrist für Entschädigungs­leistungen nach den SED-Unrechts­bereinigungs­gesetzen nicht wie ursprünglich vorgesehen zum Jahresende 2019 enden zu lassen. Der Bundesrat hat hierzu unter anderem auf Antrag von Mecklenburg-Vorpommern erst Anfang Februar eine entsprechende Entschließung gefasst. Es ist nun an der neu gebildeten Bundes­regierung die notwendigen Schritte einzuleiten.

Blick auf das Podium, von links nach rechts: Dr. Sandra Pingel-Schliemann, Politikwissenschaftlerin und Kuratorin der Ausstellung; Markus Meckel, Zeitzeuge, Operativer Vorgang „Wanderer“; Siv Stippekohl, Journalistin, NDR-Landesfunkhaus Schwerin; Ulrike Poppe, Zeitzeugin, Operativer Vorgang „Zirkel“; Anne Drescher, Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDRDetails anzeigen
Blick auf das Podium, von links nach rechts: Dr. Sandra Pingel-Schliemann, Politikwissenschaftlerin und Kuratorin der Ausstellung; Markus Meckel, Zeitzeuge, Operativer Vorgang „Wanderer“; Siv Stippekohl, Journalistin, NDR-Landesfunkhaus Schwerin; Ulrike Poppe, Zeitzeugin, Operativer Vorgang „Zirkel“; Anne Drescher, Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

Blick auf das Podium der Aus­stel­lungs­eröff­nung „ZERSETZUNG - Repressions­methode des Staats­sicherheits­dienstes“

Blick auf das Podium der Aus­stel­lungs­eröff­nung „ZERSETZUNG - Repressions­methode des Staats­sicherheits­dienstes“

Prof. Dr. Norbert Schwarte, Vorstandmitglied des Denkstätte Teehaus Trebbow e.V. mahnte in seinem Grußwort: Durch aktivierende Angebote, die sich vor allem an junge Menschen richten, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass man sich immer wieder die Voraussetzungen und Bedingungen demokratischer Kultur und rechtsstaatlicher Verhältnisse bewusst macht, um sie mit Leben zu erfüllen und zu verteidigen, statt sie gleichgültig oder als selbstverständlich hinzunehmen.

Im Rahmen der Ausstellungs­eröffnung sprach NDR-Journalistin Siv Stippekohl mit Anne Drescher, Beauftragte des Landes MV für die Unterlagen des Staats­sicherheits­dienstes der ehemaligen DDR, Ulrike Poppe (Operativer Vorgang „Zirkel“), Markus Meckel (Operativer Vorgang „Wanderer“) und Stephan Krawczyk (Operativer Vorgang „Sinus“). Die geschilderten Erfahrungen machten deutlich wie tief die Staatssicherheit in den Alltag und höchstpersönlichen Lebensbereich der von Zersetzungs­maßnahmen Betroffenen eindrang.

Pressekonferenz „Die Abrafaxe zieht es nach Mecklenburg-Vorpommern“ am 26. Februar 2018

ComicausschnittDetails anzeigen
Comicausschnitt

Comicausschnitt

Comicausschnitt

Die drei Comic-Helden Abrax, Brabax und Califax bereisen seit 40 Jahren nicht nur die Welt, sondern auch quer durch die Zeiten. Mit über 500 erschienenen Heften und in einer Auflage von weit über 100 Millionen Exemplaren stehen die Abrafaxe als längster Fortsetzungscomic im Guinness-Buch der Rekorde. Erstmalig veröffentlicht im Januar 1976 in der damaligen DDR, begeistern die detailliert geschilderten historischen Erlebnisreisen der Abrafaxe heute kleine und große Fans. Am Ende der letzten Ausgabe der 24-teiligen Spätmittelalter-Saga verschwanden die Protagonisten vorerst in einem dichten Nebel. Doch jetzt kommen sie wieder: Das neueste Abenteuer der beliebten Comic-Charaktere führt sie auch nach Mecklenburg-Vorpommern.

Die Abrafaxe vor der Landesvertretung Details anzeigen
Die Abrafaxe vor der Landesvertretung

Die Abrafaxe vor der Landesvertretung

Die Abrafaxe vor der Landesvertretung

Im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag, dem 26. Februar 2018 in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern präsentierten MOSAIK-Herausgeber Klaus D. Schleiter, Autor Jens U. Schubert und der künstlerische Leiter Jörg Reuter die weitere Entwicklung der Comic-Reihe.

Insbesondere für Foto- und Filmaufnahmen standen auch überlebensgroße Abrafaxe Rede und Antwort. Im Pop-Up-Zeichenstudio lud die MOSAIK-Redaktion ein, den Entstehungsprozess eines MOSAIK-Heftes zu erleben. Die Zeichnerinnen und Zeichner lassen sich live bei der Arbeit über die Schulter schauen. Informationsstände der Handlungsorte aus Mecklenburg-Vorpommern regen zur redaktionellen Vertiefung des neuen Leitthemas an.

Staatssekretärin Bettina Martin begrüßte die Journalistinnen und Journalisten. Ich bin mir sicher, dass die Geschichte der Abrafaxe bei vielen Leserinnen und Lesern die Lust auf einen Besuch der historischen Hansestädte wecken wird. Mecklenburg-Vorpommern freut sich auf viele neue neugierige Gäste. Sie verwies auf die Highlights im Jubiläumsjahr der Hansestadt Rostock: auf das große Landesfest an Pfingsten von der historischen Altstadt bis zum Stadthafen, auf die Ausstellung „Rostock. Jetzt 800.“ vom 14. Juni bis 4. November 2018 im kultur-historischen Museum sowie auf die Uraufführung der ROST(R)OCK SUITE ACHTHUNDERT am 1. September, die in zehn Einzelinszenierungen die Gäste mit auf eine musikalisch-ästhetische Zeitreise durch acht Jahrhunderte nehmen wird.

Berlinale-Empfang der Botschaft der Republik Georgien am 20. Februar 2018

Das Plakat zum 28. Filmkunstfest MV vom 1. bis 6. Mai 2018Details anzeigen
Das Plakat zum 28. Filmkunstfest MV vom 1. bis 6. Mai 2018

Die lebendige, junge Filmszene Georgiens stand im Mittelpunkt eines Berlinale-Empfangs, der mit rund 500 internationalen Gästen in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern stattfand.

Die Veranstaltung war Auftakt für eine Kooperation mit dem FILMKUNSTFEST MV im Rahmen des Deutsch-Georgischen Jahres 2017/2018. Die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin, freute sich über die gelungene Kooperation: Georgien ist Anfang Mai offizielles Gastland unseres FILMKUNSTFESTES MV 2018. Unsere Gäste werden deshalb nicht nur die georgischen Beiträge zur Berlinale kennenlernen, sondern auch einen Vorgeschmack auf das weit über die Grenzen von Mecklenburg-Vorpommerns bekannte und beliebte FILMKUNSTFEST MV in Schwerin bekommen. Mit vielen interessanten Filmprojekten im Gepäck wird Georgien den Filmfans in MV spannende Einblicke in Land, Leben und Kultur ermöglichen.

Auf dem FILMKUNSTFEST MV werden georgische Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, unter anderem die aktuellen Spielfilme „Dede“, „Vor dem Frühling“ und „Scary Mother“ sowie ein Filmkonzert mit der Pianistin Dudana Mazmanishvili zum sowjetisch-georgischen Stummfilm-Klassiker „Meine Großmutter“ von 1929 zu sehen sein. Begleitend finden eine Diskussion mit deutschen mit georgischen Filmschaffenden sowie ein Kulturprogramm mit einer Fotoausstellung und einer Lesung statt.

Finissage zur Ausstellung „Ich bin ein Mensch – HEIMAT“ am 15. Januar 2018

Ilka Lochner, Ständige Vertreterin der Bevollmächtigten des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund und Leiterin der Dienststelle mit der Fotografin Manuela Koska und Ehrenlandesrabbiner Dr. William Wolff Details anzeigen
Ilka Lochner, Ständige Vertreterin der Bevollmächtigten des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund und Leiterin der Dienststelle mit der Fotografin Manuela Koska und Ehrenlandesrabbiner Dr. William Wolff

Ilka Lochner mit Manuela Koska und Ehren­landes­rabbiner Dr. William Wolff (l.n.r.)

Ilka Lochner mit Manuela Koska und Ehren­landes­rabbiner Dr. William Wolff (l.n.r.)

Zahlreiche Berlinerinnen und Berliner besuchten seit Mitte Dezember 2017 die Fotoausstellung „Ich bin ein Mensch – HEIMAT“ in der Landesvertretung. Die Fotografin Manuela Koska aus dem mecklenburgischen Pinnow portraitierte Zuwanderer und „Ureinwohner“, Menschen, die in Mecklenburg-Vorpommern ein Zuhause haben. Am Anfang des Ausstellungs­projektes stand für die Fotografin die Frage: Was ist Heimat und welchen Wert messen wir ihr bei? 76 Menschen gaben bereitwillig Auskunft. Ergebnis ist eine Bestandsaufnahme, ohne Wertung, ohne Bewertung. Ein buntes Miteinander von Menschen, die im Kern mehr verbindet als trennt. Mit gleichen Hoffnungen, Sehnsüchten und Bedürfnissen nach Bindung, nach Halt, Harmonie und Geborgenheit. Zur Finissage schilderten Portraitierte im Gespräch mit Deutschlandfunk-Moderatorin Nana Brink ihren persönlichen Blick auf die Wahlheimat Mecklenburg-Vorpommern.

Die Ständige Vertreterin der Bevollmächtigten des Landes beim Bund und Dienst­stellen­leiterin der Landesvertretung Ilka Lochner zeigte sich über die Resonanz auf die Ausstellung erfreut: Die Ausstellung zeigt beispielhaft Menschen ganz unterschiedlicher Hintergründe, die sich heute gleichermaßen im sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben unseres Landes engagieren. Sie nutzen die Chancen, die ihnen Mecklenburg-Vorpommern mit seinen Freiräumen als attraktives Land zum Leben und Arbeiten bietet. Es macht uns stolz, dass sie in Mecklenburg-Vorpommern eine liebens- und lebenswerte persönliche Heimat gefunden haben.