Dahlemann: Schlösser und Gutshäuser tragen zur regionalen Identität bei

Nr.165/2017  | 03.08.2017  | STK  | Staatskanzlei

Der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann hat während seines „Schlösser- und Gutshäusertages“ eine positive Zwischenbilanz seiner Vorpommerntour gezogen: „Ich habe bisher viele Gespräche zu den verschiedensten Themen geführt. Beim heutigen Thementag habe ich mich noch einmal davon überzeugen können, wie wichtig die historischen Schlösser, Guts- und Herrenhäuser für den Tourismus in der Region, gerade im vorpommerschen Hinterland einige Kilometer weg von der Ostseeküste, sind.“ 

Dahlemann dankte während seines Besuches auf Schloss Ludwigsburg den ehrenamtlichen Akteuren vor Ort, wie z. B. Christel Schmidt, der langjährigen Vorsitzenden des Fördervereins Ludwigsburg und auch denen, die privates Geld für die Sanierung dieser historischen Stätten in die Hand nehmen. 

Gute Konzepte seien der Schlüssel zum Erfolg. Die Umsetzung solcher Konzepte sei mit dem Ludwigsluster Schloss und dem Schloss Bothmer im Landkreis Nordwestmecklenburg, die sich beide in Landeseigentum befinden, gut gelungen. Dahlemann: „Dieser Verantwortung müssen wir uns als Landesregierung auch in Vorpommern weiter stellen, zum Beispiel bei der langersehnten Sanierung des Schlosses Ludwigsburg, denn dieses geschichtliche Juwel der Pommerschen Herzöge hat Potenzial für den gesamten östlichen Landesteil.“ 

Aber auch Vorpommern könne bereits mit guten Beispielen punkten. Als ein Schmuckstück gelte das Jagdschloss Granitz auf Rügen. In gemeinsamer Kraftanstrengung von Land und dem Seebad Ueckermünde sei es gelungen, das Schloss in der Stadt umfangreich zu sanieren. „Damit ist das Seebad um eine Attraktion, die auch die regionale Identität stärkt, reicher. Und auch das Wasserschloss in Quilow wird gegenwärtig denkmalgerecht saniert. Dafür hat die Landesregierung Fördermittel an die Stiftung Kulturerbe im ländlichen Raum übergeben.“