Ausstellung „Ich bin ein Mensch – HEIMAT“ feiert in der Landesvertretung MV Berlin-Premiere

Nr.34/2017LV  | 20.12.2017  | STK  | Staatskanzlei

62 Portraits, 76 Menschen, 42 verschiedene Nationalitäten: Die Ausstellung „Ich bin ein Mensch – HEIMAT“ portraitiert Zuwanderer und „Ureinwohner“, Menschen, die in Mecklenburg-Vorpommern ein Zuhause haben. Ab Mittwoch, dem 20. Dezember 2017 ist die bereits in Schwerin und Stralsund mit großer Resonanz gezeigte Ausstellung erstmals in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin zu sehen.

Was ist Heimat und welchen Wert messen wir ihr bei? Dieser Frage geht die im Mecklenburgischen Pinnow bei Schwerin lebende Fotografin Manuela Koska in ihrem Fotoprojekt nach. Ziel war eine Bestandsaufnahme, ohne Wertung, ohne Bewertung. Was ist Heimat und wo liegt sie? Wo sehen die Menschen ihre Wurzeln? 76 Interviewte gaben für das einmalige Projekt bereitwillig Auskunft. Ein buntes Miteinander von Menschen, die im Kern mehr verbindet als trennt. Sie teilen die Hoffnungen, Sehnsüchte und Bedürfnisse nach Bindung, nach Halt, Harmonie und Geborgenheit. Diese Heimat, das Zuhause, das Herz – es scheint überall an der gleichen unverrückbaren Stelle. Es ist Anker und Kompass in stürmischen Zeiten.  

Die Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund, Staatssekretärin Bettina Martin: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, die Ausstellung gleich nach ihrer Premiere im Land auch ins Herz des politischen Berlins zu bringen. Denn die Fragestellung der Ausstellung kann aktueller nicht sein: Was bringt uns Menschen an einem Ort zusammen? Wie können wir unsere Wurzeln bewahren und uns auf Neues einlassen? Die einfühlsamen Interviews und Fotoportraits von Manuela Koska machen Mut: Menschen aus allen Ecken der Welt von Sri Lanka bis Kanada haben gemeinsam mit den Einheimischen zwischen Boddenküste und Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern ihre ganz persönliche Heimat zum Leben und Arbeiten gefunden.“ 

Die Ausstellung ist vom 20. Dezember 2017 bis zum 12. Januar 2018 montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Ausstellung geschlossen. Der Eintritt ist frei. 

Begleitend zur Ausstellung ist im Rostocker Hinstorff Verlag ein gleichnamiger Fotoband erschienen.