Meyer ermuntert Unternehmen, auf internationale Märkte zu gehen

Nr.109/2018  | 23.05.2018  | STK  | Staatskanzlei

„Der Außenhandel ist wichtig für Mecklenburg-Vorpommern. 2017 haben wir ein Gesamtvolumen von 13,4 Milliarden Euro erreicht, so viel wie im Rekordjahr 2015, was vor allem auf gestiegenen Importen basiert. Beim Export müssen wir noch stärker werden. Ich bin überzeugt, wir können das. Wir haben noch viel mehr kleine und mittelständische Unternehmen mit innovativen Produkten bei uns in Mecklenburg-Vorpommern, die in ihrer Nische hochspezialisiert und sehr erfolgreich auf den Weltmärkten sind“, betonte der Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer auf der 20. Export-Tour der Staatskanzlei, die heute unter dem Motto „Export und internationale Logistik“ in der Firma JB GERMAN OIL stattgefunden hat. 

Die Landesregierung unterstütze die Unternehmen bei ihrem Gang auf internationale Märkte. „Mit der Export-Tour wollen wir Mut machen für den Weg über die Landesgrenzen hinweg. Ein weiterer wichtiger Teil unserer Export-Tour-Konzeption ist der Austausch der Unternehmen untereinander. Gewusst wie und Benchmark sind wichtig. So ist die Export-Tour neben Delegationsreisen, der Messeförderung, den Gemeinschaftsständen und Beratungen eine wichtige Hilfestellung, die die Landesregierung gewährt“, so Meyer. 

Der Staatssekretär ging auf die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland ein: „Als ostdeutsches Bundesland haben wir eine besondere Beziehung zu Russland. Viele gute persönliche Kontakte stammen noch aus der Zeit der DDR. Viele Akteure kennen die Mentalität, sprechen die Sprache und können damit das wichtigste Element in Geschäftsbeziehungen schaffen – Vertrauen.“ 

Russland habe sich zu einem der wichtigsten Handelspartner des Landes entwickelt. „Wir sind sehr daran interessiert, dass die beiderseitigen Handelsbeschränkungen ein absehbares Ende haben und die guten Beziehungen und die vertrauensvolle Partnerschaft wieder hergestellt werden. Der Russlandtag am 17. Oktober in Rostock leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“ Zu dessen Vorbereitung und der weiteren Vertiefung der wirtschaftlichen Kontakte zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Russland wird der Staatssekretär vom 30. Mai bis zum 1. Juni nach Moskau reisen.