Schwesig: Ortsumgehung Plau am See ist Grund zu großer Freude

Nr.244/2018  | 20.09.2018  | MP  | Ministerpräsidentin

„Die Freigabe der Ortsumgehung Plau am See ist für alle Plauerinnen und Plauer ein großer Freudentag. Auch wenn sie nur 2,7 Kilometer lang ist: Sie hält den Verkehr aus der Innenstadt heraus und sorgt für weniger Lärm und bessere Luft. Das ist gut für Plau als Tourismus- und Wohnort“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Donnerstag anlässlich der Freigabe der Ortsumgehung. 

„Die Umgehungsstraße wird einen Großteil des Durchgangsverkehrs, der sich bislang über die B 191 durch den Ort zog, aus Plau heraushalten. Wir gehen davon aus, dass sich die Verkehrsbelastung um mehr als 40 Prozent verringern wird, die Belastung durch den LKW-Verkehr gar um 70 Prozent“, sagte Enak Ferlemann. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur war für diesen Termin aus Berlin angereist. Der Bund hatte die Baukosten von etwa 11,4 Millionen Euro für den Straßenneubau bereitgestellt. 

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern würden die generelle Entwicklung in der Infrastruktur im Land als positiv empfinden. „Sie wollen aber weitere konkrete Verbesserungen, am besten in ihrer Heimatregion, in ihrer Stadt, vor ihrer Haustür. So ist es auch mit dieser Ortsumgehung. Sie ist ein tolles Beispiel dafür, dass wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern etwas erreichen“, so die Ministerpräsidentin weiter. 

Die Ministerpräsidentin dankte dem Bund für die Unterstützung, dem Straßenbauamt für die sorgfältige Vorbereitung und Begleitung des Projektes und den ausführenden Unternehmen und Ingenieurbüros für die gute Zusammenarbeit. Schwesig: „Besonders danke ich dem Einsatz der Menschen vor Ort. Dieser Dank geht einerseits an die Eigentümer, die ihre Grundstücke verkauft haben, und andererseits an die Einwohnerinnen und Einwohner, die sich viele Jahre für den Bau der Ortsumgehung engagierten. Sie haben nicht nachgelassen und gemeinsam mit der Stadt und den Abgeordneten aus Land und Bund so viel Druck gemacht, dass wir die Straße heute für den Verkehr freigeben können. Herzlichen Dank für diesen großartigen Einsatz.“