Schwesig spricht öffentliche Belobigung für selbstlose Rettungstat aus

Britta und Ronald Bohm erhielten eine öffentl­liche Belobi­gung Details anzeigen
Britta und Ronald Bohm erhielten eine öffentl­liche Belobi­gung
Britta und Ronald Bohm erhielten eine öffentl­liche Belobi­gung
Britta und Ronald Bohm erhielten eine öffentl­liche Belobi­gung
Nr.37/2019  | 20.02.2019  | MP  | Ministerpräsidentin

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute Britta und Ronald Bohm aus Wismar eine Belobigung für ihre schnelle und entschlossene Hilfe, mit der sie im Oktober 2017 eine Frau gerettet haben, ausgesprochen.

 Am 26. Oktober 2017, einem ganz normalen Donnerstag nahmen die Eheleute Bohm plötzlich Hilferufe auf der Straße vor ihrem Haus wahr. Herr Bohm lief sofort nach draußen und konnte seinen Augen nicht trauen: Eine Frau lag blutend auf dem Boden. Zwei Hunde attackierten sie und bissen immer wieder zu. Sie war selbst mit ihrem eigenen Hund spazieren gegangen, als die Hunde über einen Zaun sprangen und sie angriffen. Familie Bohm war sofort klar: Hier müssen wir helfen. Ohne zu zögern eilten beide der Frau zur Hilfe. Sie versuchten zunächst mit lauten Schreien und Tritten die Frau von den großen schweren Hunden zu befreien. Leider ohne Erfolg. So griffen sie geistesgegenwärtig zu Schneeschieber und Knüppel. Und es gelang, die beiden Hunde von ihrem Opfer zu lösen. Leider hatte die Frau schwere Bissverletzungen erlitten und musste operiert werden.

 „Mit ihrem beherzten Einsatz konnten Frau und Herr Bohm die Frau vor weiteren schweren Verletzungen schützen. Sie haben sich dabei selbst in Gefahr begeben. Das ist nicht selbstverständlich. Sie haben großen Mut und Tapferkeit bewiesen. Darauf können sie beide stolz sein“, betonte die Ministerpräsidentin.

 Die Gesellschaft brauche solche Menschen wie das Ehepaar Bohm. Menschen, die Verantwortung übernehmen – spontan und selbstlos. Schwesig: „Ich bin überzeugt: Eine Gesellschaft ist nur lebensfähig und lebenswert mit Menschen, die aufeinander achtgeben und füreinander da sind. Das ist die Gesellschaft, die ich mir in Mecklenburg-Vorpommern wünsche. Dass wir füreinander einstehen, einander helfen und unterstützen. Ich freue mich sehr, Familie Bohm heute für ihre entschlossene Tat öffentlich belobigen zu können. Herzlichen Glückwunsch!“