Schwesig eröffnet Neubau der Kita: Inselkrabben können sich wohlfühlen

Nr.38/2019  | 21.02.2019  | MP  | Ministerpräsidentin

Ministerpräsidentin Manuela hat heute während ihres Vorpommerntages den Neubau der Kita „Inselkrabben“ in Vitte auf der Insel Hiddensee offiziell eröffnet. Begleitet wurde sie vom Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann.

 „Das neue Haus ist wirklich gelungen. Die 2,7 Millionen Euro, die das Vorhaben gekostet hat, sind gut angelegtes Geld. Hier können sich die Inselkrabben wohlfühlen. Und die Eltern können sich sicher sein, dass ihre Jüngsten bestens aufgehoben sind. Ich habe großen Respekt vor den Bauleuten, die mit der besonderen Insel-Situation zurechtkommen mussten und diese sehr gut gemeistert haben“, betonte die Ministerpräsidentin.

 „Neben guter Arbeit für guten Lohn ist auch die Kinderbetreuung und damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiger Entscheidungsgrund, in der Region zu bleiben. Gute und moderne Kitas sind ein wichtiger Standortfaktor, für die Insel und für ganz Vorpommern“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär Patrick Dahlemann. Er übergab eine Förderzusage für die Kita in Höhe von 12.000 Euro aus dem Vorpommern-Fonds für eine Sonnenschutzmarkise und eine Wasserexperimentierstrecke.

 

Der Neubau war notwendig geworden, da der Zustand des alten Gebäudes sehr schlecht war. Das neue Gebäude mit Krippe, Hort und zwei Betriebswohnungen, das vom Land mit 1,3 Millionen Euro gefördert wurde, bietet jetzt für 66 Kinder Platz. Die alte Kita war lediglich für 48 Kinder zugelassen. Sechs Erzieherinnen und ein Auszubildender betreuen sie. Baubeginn war Herbst 2017. Während der Bauzeit wurden die Hortkinder in der Schule in Vitte betreut. Krippen- und Kindergartenkinder waren in Kloster im Küsterhaus und im Rüstzeitheim der Kirchgemeinde untergebracht. Träger der Kita ist das Kreisdiakonische Werk Stralsund. Die Kita verfolgt einen lebensbezogenen Ansatz nach Grundsätzen wie Förderung des Sozialverhaltens, Gerechtigkeit, faires Miteinander und Toleranz.

Die Regierungschefin ging auf den von der Landesregierung beschlossenen Fahrplan für die Beitragsentlastung für Eltern ein: „Familienfreundlichkeit wird bei uns in Mecklenburg-Vorpommern großgeschrieben. Die Landesregierung hat die schrittweise Einführung einer für Eltern kostenfreien Kindertagesbetreuung auf den Weg gebracht. Seit Januar 2019 gibt es die Beitragsfreiheit für Geschwisterkinder in der Kindertagesförderung. Ab dem zweiten Kind in Krippe, Kindergarten, Hort oder Tagespflege bezahlen Eltern künftig keine Gebühren mehr. Ab 2020 sind Kitas für Eltern in unserem Land komplett beitragsfrei. Das ist ein großer Erfolg und fördert die Attraktivität unseres Bundeslandes für junge Familien.“

 Am Vormittag hatten die Ministerpräsidentin und der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern die Martinschule in Greifswald besucht, die vor wenigen Monaten für ihre hervorragende pädagogische Arbeit mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde. Der Preis wird seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung GmbH vergeben und ist mit 100 000 Euro dotiert.