Schwesig: Es geht weiter in Wolgast

Nr.99/2019  | 25.04.2019  | MP  | Ministerpräsidentin

Auf der Peene-Werft in Wolgast wurde heute die erste von fünf neuen Korvetten der Klasse K 130 für die Deutsche Marine offiziell auf Kiel gelegt. In Wolgast soll das Hinterschiff für die neue Korvette entstehen.

„Das ist heute ein ganz besonderer Tag für die Peene-Werft“, erklärte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in ihrer Rede. „Dieser symbolische Akt ist viel mehr als nur der Baubeginn eines neuen Schiffs. Er ist das Zeichen: Es geht weiter hier in Wolgast.“ Dank des Baus der neuen Korvette und einer Yacht auf der Werft könne die Kurzarbeit auf der Werft zurückgefahren werden.

„Die Landesregierung steht an der Seite der Peene-Werft und ihrer Beschäftigten“, betonte Schwesig. „Die maritime Wirtschaft – die Werften, ihre Zulieferer, unsere Häfen, die Produzenten an der Kaikante – ist das industrielle Herz unseres Landes. Wir sind stolz darauf, dass Rostock Standort der Marine und wir gleichzeitig auch in der Lage sind, die Marine mit modernster Technik auszurüsten. Unsere Werften sind hoch innovativ und technologisch sehr leistungsfähig. Ich würde mir wünschen, dass die Deutsche Marine noch häufiger auf diese Kompetenzen insbesondere hier in Wolgast zurückgreift.“

Schwesig ging in ihrer Rede auch auf den Beschluss der Bundesregierung zur Verlängerung des Export-Stopps nach Saudi-Arabien ein. „Es ist gut, dass sich die Bundesregierung bei der Verlängerung des Export-Stopps klar dazu bekannt hat, dass es eine Lösung für die Peene-Werft geben muss. Die schwierigen internationalen Konflikte dürften nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden. Deshalb sollte jetzt zügig entschieden werden, wie es in Wolgast weitergeht.“

Die Ministerpräsidentin wurde bei ihrem Besuch vom Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe und dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann begleitet. „Die Peene-Werft ist wichtig für Wolgast und für ganz Vorpommern. Deshalb hat die Landesregierung die Werft in den vergangenen Monaten bei der Kurzarbeit unterstützt. Mit dem Bau der Korvette ist ein Ende der Kurzarbeit in Sicht. Darüber freuen wir uns mit den Beschäftigten der Werft und ihren Familien“, sagte Staatssekretär Dahlemann in Wolgast.