Schwesig: Wir haben nur eine Welt – und die müssen wir schützen

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Schwesig in der Aktuellen Stunde
Schwesig in der Aktuellen Stunde
Schwesig in der Aktuellen Stunde
Nr.166/2019  | 19.06.2019  | MP  | Ministerpräsidentin

Das Thema Klimaschutz stand heute im Mittelpunkt der Aktuellen Stunde im Landtag. „Mecklenburg-Vorpommern ist ein Land, das entscheidend von seiner intakten Natur lebt. Deshalb müssen wir besonders engagiert für den Klimaschutz eintreten“, forderte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in der Aktuellen Stunde.

Das Thema Klimaschutz werde heute in allen Generationen diskutiert. „Es waren junge Menschen, die mit der Fridays-for-Future-Bewegung einen wichtigen Impuls gesetzt haben. Ich bin sehr dankbar dafür, dass die Jugend frischen Wind in die Klimaschutzdebatte bringt“, sagte Schwesig. Sie habe deshalb gemeinsam mit Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus bei Fridays-for-Future engagierte Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern getroffen und die Gründung eines Klima- und Nachhaltigkeitsrates vereinbart.

Mecklenburg-Vorpommern habe schon bisher einen Beitrag zum Klimaschutz erbracht. „Wir sind Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland.“ Die Landesregierung habe eine Energiepolitische Konzeption inklusive eines Aktionsplans Klimaschutz erarbeitet, eine Landesenergie- und Klimaschutzagentur und ein Landesenergiezentrum gegründet. „Die Renaturierung von Mooren und Feuchtgebieten der wichtigste Beitrag des Landes zur Bindung von Treibhausgasen“, zählte Schwesig auf. Mit den vom Land herausgegebenen MoorFutures könnten sich alle Bürgerinnen und Bürger an Klimaschutzprojekten beteiligen.

Dennoch stehe auch Mecklenburg-Vorpommern noch vor großen Herausforderungen, „bei der Mobilität, bei der Gebäudesanierung oder bei der Frage, wie Klimaschutz noch besser in Bildungsangebote integriert werden kann. Außerdem haben wir eine Arbeitsgruppe in der Landesregierung eingesetzt, die Vorschläge erarbeiten soll, wie wir als Land stärker zum Klimaschutz beitragen können“, so Schwesig. „Wir sind als Land zum Leben, Arbeiten und Urlaub machen für unsere schöne Natur bekannt - und das soll auch so bleiben. Deshalb müssen wir unsere Anstrengungen im Klimaschutz weiter verstärken. Das ist unsere Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen. Wir haben nur eine Welt – und die müssen wir schützen.“