Dahlemann: Pommersche Geschichte stärkt regionale Identität

Nr.169/2019  | 21.06.2019  | STK  | Staatskanzlei

Der Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann nahm heute am 35. Demminer Kolloquium in der Hansestadt teil. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Tages der pommerschen Landesgeschichte 2019 statt und beschäftigt sich vorrangig mit dem Thema: Pommern in der Weimarer Republik.

 „Es ist wichtig, dass wir uns mit unserer regionalen Geschichte auseinandersetzen. Das Demminer Kolloquium trägt dazu bei, dass wir die Geschichte Vorpommerns besser kennenlernen und verstehen. Das ist ein wichtiger Beitrag zu unserer vorpommerschen Identität“, erklärte Dahlemann.

 „Die Weimarer Republik ist nach nur 14 Jahren gescheitert. Sie hatte auch in unserer Heimatregion mächtige Gegner. Die Geschichte der Weimarer Republik zeigt uns, dass Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind. Freiheit und Demokratie müssen immer wieder neu erkämpft werden. Deshalb müssen wir die Zivilgesellschaft stärken. Und wir müssen denen entschieden entgegentreten, die unsere freiheitlich-demokratisch Grundordnung in Frage stellen. So wie das hier in Demmin am 8. Mai viele Bürgerinnen und Bürger tun, wenn die Feinde der Demokratie das Gedenken an die Opfer des 2. Weltkriegs missbrauchen wollen“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär.

Die Arbeitsgemeinschaft für pommersche Kirchengeschichte e.V., die Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst e.V., die Historische Kommission für Pommern e.V. sowie der Pommersche Greif – Verein für pommersche Familien- und Ortsgeschichtsforschung e.V. werden ab 2019 gemeinsam den Tag der pommerschen Landesgeschichte durchführen. „Die Tradition der Demminer Kolloquien wird damit fortgesetzt. Ich danke den Akteuren für diese wertvolle Initiative. Das unterstützen wir aus voller Überzeugung“, erklärte Dahlemann.