Dahlemann: Kulturelles Erbe macht Vorpommern unverwechselbar

Nr.189/2019  | 10.07.2019  | STK  | Staatskanzlei

Der zweite Thementag der Vorpommerntour des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern Patrick Dahlemann stand ganz im Zeichen des immateriellen Kulturerbes in Deutschland. Dazu zählen regional verankerte Bräuche, Rituale, Feste, Lieder, Musiktraditionen, Theater und Tänze, Wissen und Praktiken im Umgang mit der Natur sowie traditionelle Handwerkstechniken und Handwerkstraditionen.

Dahlemann besuchte das Darß-Museum und die Kunst-Tischlerei Roloff in Prerow, das Katharinenkloster und die Welterbeausstellung in Stralsund sowie den Skipper und Zeesenbootbesitzer Alwin Harder in Mönkebude. 

„Unsere Kultur, Bräuche und traditionelles Handwerk sind auch in Vorpommern vielfältig und prägen die Städte und Dörfer. Ich danke allen Initiativen, Vereinen und Verbänden, die sich so engagiert dafür einsetzen, dass das alles gepflegt und erhalten wird. Ich freue mich, dass die traditionelle kunsthandwerkliche Herstellung der berühmten Darßer Türen genauso wie das Darßer Tonnenabschlagen und die Nutzung der Zeesenboote zum immateriellen Kulturerbe gehören“, betonte Dahlemann. 

Der Thementag begann mit Besuchen im Darßer Museum und in der Kunst-Tischlerei Roloff in Prerow. Das Museum arbeitet eng mit dem „Verein zur Förderung der Heimatpflege und des Darß-Museums“ zusammen. Dahlemann: „Seit der Gründung 1992 setzt sich der Verein für das Museum und die Bewahrung des kulturellen Erbes der Halbinsel ein, hilft bei der Sammlung, Präsentation und Erhaltung der Zeugnisse Darßer Kultur. Das macht die Halbinsel noch bekannter, einzigartig und unverwechselbar. Ich danke dem Verein mit seinem Vorsitzenden René Roloff sehr herzlich für die identitätsstiftende Arbeit.“ Anschließend besuchte er in Stralsund das Katharinenkloster und die Welterbeausstellung. 

Am Abend übergab Dahlemann einen Zuwendungsbescheid aus dem Vorpommern-Fonds in Höhe von 8.500 Euro für Erhaltungsmaßnahmen am Zeesenboot „Ghost“. „Die Segeltörns mit der Ghost auf dem Stettiner Haff sind sehr beliebt, bei Urlaubern wie bei Einheimischen. Ich bin froh, dass wir mit der Förderung aus dem Vorpommern-Fonds dafür sorgen können, dass die Segeltörns auch weiterhin möglich sind.