Schwesig: Landwirtschaftsmesse MeLa öffnet ihre Pforten

Nr.253/2019  | 12.09.2019  | MP  | Ministerpräsidentin

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute in Mühlengeez bei der Eröffnung der Mecklenburgischen Landwirtschaftsausstellung (MeLa) die große Bedeutung der Messe hervorgehoben: „Diese Leistungsschau hat sich inzwischen zur größten Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau im Norden Deutschlands entwickelt. Die MeLa bietet vor allem einem breiten Fachpublikum neueste Informationen auf allen Gebieten der Land- und Ernährungswirtschaft. Aber gleichzeitig ist sie offen für alle und ein echter Publikumsmagnet im Herbst. Hier in Mühlengeez schlägt ab heute wieder das „Herz der Landwirtschaft“ mit mehr als 1000 Ausstellern aus dem In- und Ausland.“

Die Jahre 2017 und 2018 waren für die Landwirtinnen und Landwirte sehr schwierige Jahre. „Nach den letzten beiden schlechten Jahren können wir sagen, die vorläufige Erntebilanz gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus. Die Erträge fallen in diesem Jahr deutlich besser aus als im Vorjahr. Bei meiner Erntebereisung in diesem Sommer konnte ich mich von der Leistungsfähigkeit unserer Landwirtschaft, auch unter schwierigen Bedingungen, überzeugen. Unsere Landwirtschaft ist gut aufgestellt und leistungsstark – das gilt für konventionelle als auch für ökologische Betriebe“, sagte die Ministerpräsidentin.

Die Landwirtschaft habe eine wichtige Funktion für den ländlichen Raum. „Wo starke landwirtschaftliche Betriebe sind, da ist das Leben vielfältiger und die Gemeinden lebendiger“, so die Ministerpräsidentin weiter.

Die Landwirtschaftspolitik werde stark durch die Politik auf europäischer Ebene bestimmt. „Wir haben im letzten Jahr eine Kabinettsklausur in Brüssel abgehalten. Dort haben wir uns auch mit der finanziellen Ausstattung der Betriebe in der kommenden Förderperiode beschäftigt. Unsere Landwirte brauchen dringend Planungssicherheit und eine angemessene Finanzausstattung für den Zeitraum von 2021 – 2027. Dafür werden wir uns weiter einsetzen“, so die Regierungschefin.