Schwesig: Ost-Frauen haben wichtigen Beitrag zu mehr Gleichstellung geleistet

Nr.264-2019  | 23.09.2019  | MP  | Ministerpräsidentin

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute die Vorsitzende des Landesfrauenrates Ulrike Bartel und weitere Vertreterinnen des Landesfrauenrates in der Staatskanzlei empfangen.

„Ich habe bereits als Sozialministerin einen kurzen Draht zum Landesfrauenrat gepflegt. Das ist mir auch als Ministerpräsidentin wichtig. Wir brauchen den Landesfrauenrat als starke Stimme für die Gleichstellung von Frauen und Männern“, sagte die Ministerpräsidentin im Anschluss an das Gespräch.

„Wir feiern in diesem Jahr 30 Jahre Friedliche Revolution und im kommenden Jahr 30 Jahre Deutsche Einheit. Wir waren uns in unserem Gespräch einig, dass die ostdeutschen Frauen mit ihren Erfahrungen und ihrem Selbstbewusstsein einen wichtigen Beitrag zu mehr Gleichstellung in ganz Deutschland geleistet haben. Dass Frauen heute in Ost und West ganz selbstverständlich Familie und Beruf miteinander verbinden und dass die Kinderbetreuung überall in Deutschland weiter verbessert worden ist, ist vor allem den ostdeutschen Frauen zu verdanken. Hier war der Osten Vorbild für den Westen“, sagte die Ministerpräsidentin.

„Trotz aller Fortschritte sind wir aber noch nicht am Ziel. Wir brauchen weitere Schritte zur tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern. Und wir müssen all jenen entgegentreten, die das Rad zurückdrehen wollen. Ich setze deshalb weiter auf eine enge Partnerschaft mit dem Landesfrauenrat“, so Schwesig.

„Wir ziehen gemeinsam an einem Strang. Demokratie ist ohne Gleichstellung von Frauen und Männern nicht denkbar. Dabei sind die Erfahrungen ostdeutscher Frauen wertvoll. Und wir freuen uns über die vielen jungen Feministinnen, die sich gesellschaftlich breit engagieren“, sagte die Vorsitzende des Landesfrauenrats Ulrike Bartel nach dem Gespräch.