Staatskanzlei unterstützt Wohnraumentwicklung von Kommunen

Nr.283/2019  | 21.10.2019  | STK  | Staatskanzlei

Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dr. Heiko Geue, hat heute in Grabow einen Zuwendungsbescheid der Staatskanzlei in Höhe von 120.000 Euro für das Projekt „Dialogprozess zur interkommunalen Wohnraumentwicklung“ des Städteverbundes A 14, zu dem die Städte Grabow, Ludwigslust und Neustadt-Glewe gehören, übergeben. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Förderfonds der Metropolregion Hamburg und entspricht 80 Prozent der Gesamtkosten des Projekts. Die restlichen 20 Prozent tragen die beteiligten Städte zu gleichen Teilen. Grabow ist Trägerin des Projektes. Mit einer Kooperationsvereinbarung erklären Ludwigslust und Neustadt-Glewe ihre Mitarbeit.

Ziel des Projekts ist es, eine gemeinsame kommunale Wohnraumentwicklung und –planung der drei Kleinstädte in der Metropolregion zu etablieren. Dazu gehören eine fundierte Wohnraum-Bedarfsermittlung im Städteverbund und der Aufbau eines elektronischen Wohnflächeninformationssystems. „Besondere Augenmerke liegen dabei auf den Herausforderungen der demografischen Entwicklung und darauf, wie es gelingen kann, adäquaten Wohnraum für Fachkräfte zu schaffen. Ich hoffe, dass sich die im Rahmen des Projekts erarbeiteten Wege der sehr guten Zusammenarbeit beispielhaft auch auf andere Gebiete innerhalb der Metropolregion Hamburg übertragen lassen“, betonte Geue bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides.

Der Staatssekretär verwies auf die Initiative zur „Zukunft des Wohnens in Mecklenburg-Vorpommern“, die insbesondere auf eine gemeinwohlorientiere Wohnungspolitik in den größeren Städten des Landes gerichtet ist. „Mecklenburg-Vorpommern ist vor allem ländlich geprägt. Deshalb ist es uns wichtig, auch in diesen Regionen dafür zu sorgen, dass die Menschen auch in Zukunft gut und zu bezahlbaren Preisen wohnen können. Darum unterstützen wir das Projekt“, so Geue.

Im Juni hatte der Lenkungsausschuss der Metropolregion Hamburg das Dachprojekt „Wohnen in der Metropolregion – bedarfsgerecht, zukunftsfähig, gemeinsam gestalten“ beschlossen. Insgesamt neun Teilprojekte in der gesamten Metropolregion widmen sich in dessen Rahmen unterschiedlichen Herausforderungen rund um das Thema Wohnen.