Schwesig: Respekt und Dank an die Soldatinnen und Soldaten

Nr.52/2020  | 06.03.2020  | MP  | Ministerpräsidentin

„Der Appell heute ist der würdige Abschluss Ihrer Einsätze. Sie waren Wochen, viele von Ihnen Monate lang unterwegs, u. a. in Afghanistan, im Libanon, Mali, im Irak, vor der Küste Somalias oder im Mittelmeer. Sie alle haben uns und unserem Land in dieser Zeit einen großen Dienst erwiesen“, betonte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beim Rückkehrerappell am Freitag auf dem Schweriner Alten Garten.

Ob Krisenprävention oder Konfliktbewältigung, die Bekämpfung von Terrorismus und Piraterie gemeinsam mit den Bündnispartnern und die Landesverteidigung – all dies seien verantwortungsvolle Aufgaben für die Streitkräfte. „Wir Deutsche wissen aus Erfahrung, wie wichtig es ist, alles zu tun, um den Frieden zu bewahren. Das bleibt unser wichtigstes politisches Ziel“, so Schwesig weiter.

Internationale Einsätze verlangten den Soldatinnen und Soldaten eine Menge ab. „Sie nehmen viele Einschränkungen in Kauf. Und mehr noch: Sie riskieren ihr Leben und ihre Gesundheit. Davor habe ich enormen Respekt.“

Die Ministerpräsidentin dankte der Bundeswehr auch für die Hilfe in Notsituationen im Land: „Die Waldbrände in Lübtheen im letzten Sommer haben gezeigt, dass wir uns auf die Bundeswehr verlassen können. Das waren schlimme Tage für alle Einsatzkräfte. Ich konnte mich selbst vor Ort überzeugen: Ohne den Einsatz der Bundeswehr und der guten Zusammenarbeit mit den zivilen Einsatzkräften hätten wir das Feuer nicht so schnell in Griff bekommen.“

Die Ministerpräsidentin ging auf das Zusammenwachsen von Ost und West in den vergangenen 30 Jahren auch in der Bundeswehr ein: „Das war ein langsamer und nicht immer reibungsloser Prozess. Der Marinestandort Rostock ist ein gutes Beispiel dafür, wie sehr der gelungene Zusammenschluss im militärischen Bereich zum Zusammenwachsen von Ost und West beigetragen hat.“

Es sei richtig, dass der Appell mitten in der Stadt stattfinde. „Das ist ein schönes Zeichen dafür, dass jede Soldatin und jeder Soldat einen wichtigen Beruf ausübt und dass die Bundeswehr ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft ist“, hob Schwesig hervor.