Schwesig dankt dem alten und begrüßt den neuen Chef des Landeskommandos

Nr.232/2022  | 17.10.2022  | STK  | Staatskanzlei

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat heute bei einem Empfang zur Übergabe des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern die Arbeit des scheidenden Kommandeurs Brigadegeneral Markus Kurczyk gewürdigt. „Wir lassen Sie sehr ungern gehen. Als Sie im März 2020 das Kommando übernahmen, waren wir mitten in der ersten Corona-Welle. Die Bundeswehr schnell mittendrin, als es um die Bekämpfung der Pandemie ging. Bundeswehrangehörige haben auf Corona getestet, die Bundeswehr hat insgesamt etwa 100.000 Impfungen durchgeführt. Sie haben damals einmal gesagt, dass Sie sich auf eine Zusammenarbeit zwischen der Bundeswehr und anderen Institutionen des Landes verlassen konnten, die auch im Ernstfall schon erprobt war, zum Beispiel beim großen Waldbrand in Lübtheen. Sie haben diese Zusammenarbeit weitergeführt und vertieft. Die Bundeswehr hat uns ganz maßgeblich geholfen, dass unser Land vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen ist. Ganz herzlichen Dank dafür“, würdigte Schwesig die Arbeit der Bundeswehr und des Chefs des Landeskommandos.

Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine sei dann die äußere Sicherheit stärker zum Thema der Arbeit geworden. „Uns allen ist durch diese Zeitenwende, wie es Bundeskanzler Olaf Scholz gesagt hat, ganz klar geworden, wie wenig selbstverständlich Frieden, Freiheit und Sicherheit in Europa sind. Es sind unsere Streitkräfte, die unsere demokratischen Werte im Notfall verteidigen. Die Entscheidung für die Bundeswehr, beruflich wie persönlich, verdient daher besonderen Respekt. Denn die Bundeswehr schützt uns alle“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Schwesig begrüßte in ihrer Rede des neuen Kommandeur Brigadegeneral Uwe Nerger in Mecklenburg-Vorpommern. „Brigadegeneral Nerger bringt alles mit, was ein Landeskommandeur braucht. Sie kennen das Leben und die Arbeit der Soldatinnen und Soldaten in den Kasernen ebenso wie den politischen Bundeswehralltag im Bundesverteidigungsministerium. Sie kommen in ein Land zum Leben mit fast 2.000 Kilometern Küste, etwa 2.200 Seen, alten Hansestädten und einer Landeshauptstadt auf dem Weg zum Weltkulturerbe. Ich bin sicher: Sie werden sich hier wohlfühlen“, sagte die Ministerpräsidentin an den neuen Landeskommandeur gewandt.