Meyer: Projekt „Made in MV“ nützt Studierenden und Unternehmen

Nr.138/2018  | 18.06.2018  | STK  | Staatskanzlei

Auf der Abschlusspräsentation der Lehrveranstaltung „Made in MV“ der Fakultäten für Wirtschaftswissenschaften, für Gestaltung und Ingenieurwissenschaften der Hochschule Wismar hat der Chef der Staatskanzlei Reinhard Meyer in der IHK zu Schwerin das Projekt gewürdigt und betont, dass sowohl Studierende als auch Unternehmen gleichermaßen am Erfolg beteiligt sind: „Die Studierenden bringen ihr Wissen und neue Ideen ein und die Unternehmerinnen und Unternehmer nehmen sich Zeit für die Studierenden. Beide Seiten profitieren davon.“ 

Beim Projekt „Made in MV“ entwickeln Studierende für die teilnehmenden Unternehmen Konzepte, wie sich die Unternehmen attraktiv auf Messen präsentieren können, um sich neue Märkte und Kunden zu erschließen. Seit Beginn des Projektes 2009 wurden für 77 kleine und mittlere Unternehmen Messekonzepte entworfen. In diesem Jahr haben sechs Unternehmen daran teilgenommen.

Viele Unternehmen im Land hätten Potenzial und wettbewerbsfähige Produkte – in der Zulieferindustrie, Ernährungswirtschaft, in der Umwelttechnik, bei Erneuerbaren Energien, Biotechnologie oder auch im Handwerk. „Unser Ziel als Landesregierung ist es, dass sich alle von ihrem Geschäftsfeld her in Frage kommenden Unternehmen auch auf Messen präsentieren und damit ihre Marktchancen verbessern“, betonte der Staatssekretär. 

Während der Veranstaltung stellte Meyer ein Pilotprojekt in Mecklenburg-Vorpommern vor, das in Partnerschaft mit dem Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. und der Staatskanzlei entstanden ist. Unterstützt wurde es vom Unternehmen „inRostock GmbH Messen, Kongresse und Events“. Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen an allgemeinbildenden Schulen sollen auf Ausbildungsberufe im Zusammenhang mit Messen im Unterricht vorbereitet werden. Dafür liegt nunmehr entsprechendes Unterrichtsmaterial vor.