110 Millionen Euro zusätzlich für die Sanierung von Schulen

Schwesig: Wir wollen, dass unsere Kinder in den Schulen beste Bedingungen vorfinden

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Die Landesregierung wird ein Sonderprogramm für den Schulbau im Umfang von 110 Millionen Euro auflegen. Dies haben Minister­präsidentin Manuela Schwesig und Bildungs­ministerin Birgit Hesse heute (05.10.) bei einem Besuch in der Grund­schule am Mueßer Berg in Schwerin angekündigt. 

Das Programm umfasst ein Volumen von 110 Millionen Euro. 100 Millionen Euro sind für öffentliche Schulen vorgesehen. Diese setzen sich zu 75 Millionen Euro aus Bundesmitteln sowie zu 25 Millionen Euro aus Landes­mitteln des Strategie­fonds zusammen. Außerdem erhalten die freien Schulen im Land 10 Millionen Euro aus einem Investitions­programm des Bundes.

Schwesig: Wir wollen, dass unsere Kinder in den Schulen beste Bedingungen vorfinden. Dazu gehören auch moderne Schulgebäude. Mecklenburg-Vorpommern habe sich auf Bundesebene immer dafür eingesetzt, dass der Bund finanzschwache Kommunen beim Bau und der Sanierung von Schulen unterstützen kann. Mit diesem Programm würden nun die Bundes­mittel durch zusätz­liche Landes­mittel ergänzt. Der Minister­präsidentin: Wir wollen den Kommunen mit diesem Programm dabei helfen, die wichtigsten Schul­sanie­rungs­vorhaben zügig auf den Weg zu bringen.

Ministerpräsidentin Schwesig und Bildungsministerin Hesse stellten beim Besuch einer Schweriner Grundschule das neue Schulbauprogramm der Landesregierung vor Details anzeigen

Ministerpräsidentin Schwesig und Bildungsministerin Hesse stellten beim Besuch einer Schweriner Grundschule das neue Schulbauprogramm vor

Ministerpräsidentin Schwesig und Bildungsministerin Hesse stellten beim Besuch einer Schweriner Grundschule das neue Schulbauprogramm der Landesregierung vor

Ministerpräsidentin Schwesig und Bildungsministerin Hesse stellten beim Besuch einer Schweriner Grundschule das neue Schulbauprogramm vor

Ein besonderer Schwerpunkt des Programms soll die Inklusion sein. Mit den Partnern des Inklusions­friedens haben wir uns auf eine behutsame Umsetzung der Inklusion verständigt, betonte Bildungs­ministerin Birgit Hesse. Dazu gehört auch, bauliche Voraussetzungen zu schaffen, von denen alle Kinder und Jugendlichen profitieren. Damit sich Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Beeinträchtigungen in der Schule zurechtfinden, ist mehr notwendig, als nur ein rollstuhl­gerechtes Gebäude zu schaffen. Für Menschen mit Sehbehinderungen sind beispielsweise auch Leitsysteme wichtig, erläuterte Hesse.

Das Land will im nächsten Schritt mit den Kommunen abstimmen, welche Schulbau­vorhaben aus dem Sonderprogramm gefördert werden. Außerdem werde das Land die Modernisierung von Schulen weiter über bestehende Förder­programme wie zum Beispiel die Städtebau­förderung unterstützen. Wir gehen davon aus, dass während der laufenden Wahlperiode weitere 165 Millionen Euro über bestehende Förder­programme in moderne Schulgebäude investiert werden. Mit 275 Millionen Euro können wir in den Schulen viel bewegen, erklärte die Minister­präsidentin.