Theaterpakt für die Mehrspartentheater des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Landesregierung verständigt sich in gemeinsamer Absichtserklärung mit kommunalen Trägern für die nächsten zehn Jahre

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Voll besetzter Kabinettssaal in der Staatskanzlei mit Vertretern der Landesregierung und der theatertragenden Kommunen

Theatergipfel am 12. Juni in der Staatskanzlei: Landesregierung und kommunale Träger verständigen sich nach intensiver Beratung

Theatergipfel am 12. Juni in der Staatskanzlei: Landesregierung und kommunale Träger verständigen sich nach intensiver Beratung

Um die Zukunft der Mehrspartentheater des Landes Mecklenburg-Vorpommern langfristig zu sichern, hat die Landesregierung die theatertragenden Kommunen und die Intendanten der Theater am 12. Juni 2018 zu einer Beratung in die Staatskanzlei eingeladen.

Im Ergebnis hat sich die Landesregierung in mehrstündigen, intensiven Gesprächen mit den kommunalen Trägern in einer gemeinsamen Absichtserklärung auf einen Theaterpakt von 2018 bis 2018 verständigt.

Die wichtigsten Ergebnisse des Theaterpakts

Pressegespräch im Anschluss an die Beratung zum Theaterpakt mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Vincent Kokert, Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow sowie Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt Details anzeigen
Pressegespräch im Anschluss an die Beratung zum Theaterpakt mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Vincent Kokert, Stralsunds Oberbürgermeister Alexander Badrow sowie Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt

Presse­kon­fe­renz im An­schluss an die Be­ra­tun­gen zum The­ater­pakt

Presse­kon­fe­renz im An­schluss an die Be­ra­tun­gen zum The­ater­pakt

  • Der Gesamtzuschuss an die Mehrspartentheater wird ab 2019 um jeweils jährlich 2,5 Prozent erhöht. Die Mehrkosten tragen das Land zu 55 Prozent, die kommunalen Träger zu 45 Prozent;
  • das Land bietet an, Tarifsteigerungen ggf. schrittweise bis zum Flächentarifvertrag durch Übernahme der Mehrkosten bereits ab 2018 anteilig zu finanzieren: im Verhältnis 55 Prozent (Land), 45 Prozent (Träger);
  • das Theater Vorpommern mit den Standorten Stralsund und Greifswald und die für Neubrandenburg und Neustrelitz zuständige Theater- und Orchestergesellschaft bleiben eigenständig, sollen aber enger zusammenarbeiten;
  • Rostock behält wunschgemäß seine Eigenständigkeit;
  • das Land bietet der Landeshauptstadt Schwerin sowie der Stadt Parchim und dem Landkreis Ludwigslust-Parchim die Übernahme der Gesellschafteranteile des Mecklenburgischen Staatstheaters und der kommunalen Finanzierungsanteile an. Für Schwerin entfällt dafür im Gegenzug der Landes­haupt­stadt­vertrag.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: Ich freue mich sehr, dass wir zu einem gemeinsamen Ergebnis gekommen sind. Wir erhalten alle Mehr­sparten­theater im Land und geben von Seiten des Landes künftig mehr Mittel dafür. Unser Land hat erst­klassige Theater. Wir wollen, dass das auch in Zukunft so bleibt.