#menschMV. Demokratie im Dialog. 30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern

Wir gaben Einwohnerinnen und Einwohnern eine Stimme

Von Anklam bis Demmin, von Wismar bis Zinnowitz – wir haben Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern mit der Kamera begleitet und erfahren, wie es ihnen in ihrer Heimat ergeht. Die Corona-Pandemie hat nicht nur unser Projekt verändert – sie hat auch andere Themen und Fragen bei unseren Protagonisten aufgeworfen. Sie sprachen über ihre Hoffnungen und Wünsche, ihre Träume und Enttäuschungen. Sie gaben uns Anregungen und hatten Ideen für ihr Dorf, ihre Gemeinde oder das Land. Manche wurden hier geboren und erlebten bereits die DDR, andere kamen aus Nachbarländern oder anderen Kontinenten und fanden eine neue Heimat. Sie arbeiten als Tischlermeister, Pastor, Arzt, Künstlerin, Werftarbeiter, Reinigungskraft, Lehrerin oder Bestatter. Sie alle vereint die Liebe zu ihrem Land Mecklenburg-Vorpommern.

 Und was hat das mit Demokratie zu tun?

Heiko Geue, Chef der Staatskanzlei: Demokratie bedeutet, in Vielfalt miteinander zu leben. Das friedliche Miteinander ist dabei nicht selbstverständlich und bedarf des ständigen Dialogs. Lassen Sie uns alle gemeinsam weiter daran arbeiten.

Damit schließen wir unsere Film-Reihe ab. Wir danken ganz herzlich allen Beteiligten und dem Medienzentrum Greifswald e.V. für die Produktion unserer Videos #menschMV.

Im August 2021 veröffentlichte Video-Clips

Marion, 57, Demmin

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Marion ist freiberufliche Hebamme im Raum Demmin. Sie war schon vor der Wende als Hebamme tätig und als sich alles neu strukturiert hat, hat sie mit ihren Kolleginnen einen Weg gefunden, wie sie in ihrem Beruf bleiben können. Für sie ist der Beruf eine Lebenseinstellung.

Torsten, 43, Hohen Wangelin

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Torsten ist engagiertes Mitglied des Landeselternrats. Seine vier Kinder besuchen drei unterschiedliche Schulen. Dabei entstehen viele Herausforderungen und Probleme, die es zu bewältigen gilt.

Alejandra, 32, Stralsund

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In Honduras arbeitete Alejandra als Produktionsleiterin in einer Bekleidungsfabrik. Sie verließ die von ihr geliebte Heimat und einen Großteil ihrer Familie, weil sie Angst hatte, dass ihre Kinder in eine gewaltvolle Bande geraten. Jetzt möchte sie einen Master studieren, um die Zukunft der Kinder zu sichern.

Christoph, 49, Schwerin

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Neben seiner Arbeit im Bundestag engagiert sich Christoph als Historiker. Er berichtet über den Widerstand in der DDR und erklärt, wie sich Widerstand heute verhält.

Klaus-Jürgen, 64, Tressow

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Klaus-Jürgen fühlte sich schon immer mit dem Meer verbunden. Ebbe und Flut zu sehen war in der DDR allerdings nur eine Wunschvorstellung. Durch die Wende ging für ihn ein Traum in Erfüllung.

Im Juni 2021 veröffentlichte Video-Clips

Andrea, 52, Rostock

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Andrea hat sich in der Kirche für den Systemwechsel engagiert. Sie war bei den Anfängen des Wandels dabei und hat die ersten stillen Demonstrationen miterlebt. Damals hatte sie gehofft, dass mehr Zeit bleibt, um Politik und das Zusammenleben zu gestalten. Auch heute ist ihr politische Teilhabe wichtig.

Axel, 47, und Alex, 38, Ostseebad Binz

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Alex und Axel lernten sich zufällig auf einer Autofahrt kennen. Sie hatten so viel Spaß am miteinander Reden, dass sie sich entschlossen einen Podcast zu starten. Ohne zu viel zu verraten, geht es um die Menschen auf Rügen.

Lena, 21, Sassnitz

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Lena ist auf Rügen geboren und aufgewachsen. Sie studiert in Greifwald Politikwissenschaften und engagiert sich in einem Verein, der Frauenrechte international thematisiert. Ein wichtiges Thema für sie: 'Femizide' - Morde an Frauen.

Marcus, 37, und Evelin, 63, aus Dabel

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1994 kaufte Evenlin ein marodes DDR-Ferienlager, um es für Urlauber aufzubauen. Ihr Sohn Marcus sammelte schon damals DDR-Fundstücke und betreibt heute ein DDR-Museum.

Marianne, 63, Greifswald

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Marianne erlebte eine glückliche Kindheit in der DDR. Kurz vor der Wende schaffte sie es einmal, die BRD zu besuchen. Wenn sie heute zurückblickt, ist sie vor allem dankbar für die Möglichkeit, nach der Wende frei reisen zu können. Dennoch liebt sie ihr Leben in Mecklenburg-Vorpommern.