#menschMV. Demokratie im Dialog. 30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern

300 Video-Clips geben 300 Einwohnerinnen und Einwohnern eine Stimme

Das Medienzentrum Greifswald e.V. produziert im Rahmen von "30 Jahre M-V" 300 Video-Clips von 90 Sekunden Länge, die über das gesamte Jahr 2020 verteilt veröffentlicht werden. 300 Bürgerinnen und Bürger schildern ihre Sicht auf die vergangenen 30 Jahre, erzählen, wie es ihnen heute geht und was sie von der Zukunft erwarten. Das Medien­zentrum Greifs­wald e.V. produziert die Videos in 162 Orten im ganzen Land. Die in den Clips geäußerten Meinungen und Ansichten sind persönlicher Art und repräsentieren nicht notwendigerweise die Meinungen und Ansichten der Landesregierung.

Im September 2020 veröffentlichte Video-Clips

Annette, 59, Wangelin

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1990 gründete sich in Wangelin ein ökologisch-sozialer Verein. Annette ist von Anfang an dabei. Dort aktiv Ideen einzubringen und mitzugestalten, macht für sie Lebensqualität aus. Die ehrenamtliche Arbeit sei zentral für solche Orte. Aber es braucht ihrer Meinung nach auch politische Unterstützung, um Vereine am Leben zu halten.

Wolf, 67, Dobin am See

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Welche Bedürfnisse haben Menschen auf dem Land?, fragt sich Wolf aus Dobin am See. Er wünscht sich mehr Zukunfts­visionen und neue Zuwanderungs­strategien, damit auch künftig die Dörfer in MV lebenswert und lebendig bleiben.

Sabine, 51, Schmadebeck

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Sabine hat eine erwachsene Tochter, die behindert ist. Inklusion ist ein individueller Weg, der immer wieder anders verlaufen kann, betont sie. Schwierig wird es gerade in ländlichen Gebieten, den Anschluss an das Arbeitsleben zu finden. Hier wünscht sie sich Verbesserungen.

Frank, 76 & Evemarie, 71, Tramm

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Evemarie und Frank können nur staunen, wie viele Sagen und Geschichten es in MV gibt. Sie recherchieren, entdecken und schreiben sie für uns auf. Evemarie möchte sich rückbesinnen auf die Tradition, als Menschen noch naturverbundener waren. Heimat ist für beide der Ort, an dem man sich verbunden und wohl fühlt.

Peggy, 45, Lüddersdorf

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Politische Malerei als Lernmittel für Schulen: Peggy rekonstruiert Holocaust-Opfer und bringt mithilfe ihrer Bilder Schülerinnen und Schülern Geschichte näher. Denn Zahlen und Fakten, so ihre Überzeugung, bleiben nicht immer haften, Einzelschicksale aber schon.