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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ausbauen – Wirtschaftsstaatssekretär informiert RAT

Rudolph: Neue Projekte genehmigt – bilinguale Kitas auf Usedom in Planung

Nr.174/17  | 24.05.2017  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat sich am Mittwoch beim Rat für Technik, Energie und nachhaltige Entwicklung Vorpommerns beim Unternehmerverband Vorpommern e.V. über die regionale Entwicklung in der Region informiert. Ein regelmäßiges Thema des RATs ist die verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit. „Gerade Kooperationen über unsere Landesgrenze im Osten hinaus leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität in dieser Region. Sie bringen die Regionen beiderseits der Grenze und ihre Einwohner noch besser zueinander. Ziel ist es, die Lebensperspektiven für die Bewohner erfolgreich weiter zu mehren“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph in Greifswald. 

Neues Projekt genehmigt - bilinguale Kitas auf Usedom in Planung

Der Staatssekretär machte auf ein neu im Begleitausschuss des Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen befürwortetes deutsch-polnisches Projekt aufmerksam. Unter dem Titel „Drei Kitas – Zwei Sprachen – Ein Weg“ sollen drei Kindertagesstätten auf der Insel Usedom (in Heringsdorf, Zinnowitz und Swinemünde) neu entstehen. „Ziel ist der Auf- und Ausbau der Kitas mit bilingualer Ausrichtung (deutsch und polnisch) im grenznahen Bereich zur Förderung einer frühen Mehrsprachigkeit bei den Jungen und Mädchen. Die deutschen und die polnischen Kinder erhalten durch das Erlernen der jeweiligen Nachbarsprache die Chance, die jeweils andere Kultur, Geschichte und Sprache hautnah kennen und schätzen zu lernen. So wird ein wichtiger Schritt zur Völkerverständigung bereits im frühen Kindesalter gefördert“, so Rudolph weiter. Partner im Projekt sind die Volkssolidarität Greifswald-Ostvorpommern e.V., das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands gemeinnütziger e.V. (CJD) aus Brandenburg und aus der polnischen Wojewodschaft Westpommern die Stadt Swinemünde. Die Gesamtinvestitionen für das Projekt betragen rund 6,9 Millionen Euro. Das Vorhaben wird aus dem Interreg-Programm, aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von bis zu 3,3 Millionen Euro unterstützt. 

Zwei weitere Projekte bewilligt

Der Begleitausschuss des grenzüberschreitenden Kooperationsprogramms Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen hatte zwei weitere Projekte befürwortet. Im Mittelpunkt des Projektes „Nachbarspracherwerb von der Kita bis zum Schulabschluss“ steht die Erarbeitung einer durchgängigen Bildungskonzeption von der Kita bis zur Berufsschule über zusätzliche Unterrichtsangebote sowie die Qualifizierung von deutschen und polnischen Pädagogen. Zusätzlich soll ein jährliches Begegnungsprogramm für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen organisiert werden. Ein Kernelement des Projektes soll eine grenzübergreifende Werbekampagne für die Kultur und Sprache des Nachbarlandes sein. Partner im Projekt sind aus MV der Landkreis Vorpommern-Greifswald, die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) sowie die Universität Greifswald. Der brandenburgische Landkreis Uckermark beteiligt sich ebenso an dem Vorhaben sowie die Wojewodschaft Westpommern.

In dem dritten Projekt „Gesunde Kinder in gesunden Kommunen“ soll mittel- und langfristig die Anzahl der Kinder mit Übergewicht verringert werden. Kinder bekommen Ernährungstipps. Die Schulen sollen unter anderem mit Spielplätzen und Sporthallen ausgerüstet werden. Zielgruppe sind Kinder der 1. Klasse der Grundschulen in ausgewählten Gemeinden der Wojewodschaft Westpommern und der 2. Klasse der Grundschule in der Stadt Schwedt (Brandenburg). 

Informationen zum Programm Interreg V A

Das Kooperationsprogramm Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen ist Teil der Europäischen Kohäsionspolitik und wird im Rahmen des eigenständigen Ziels „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt. Das Programm fördert grenzüberschreitende Kooperationsprojekte zwischen deutschen und polnischen Partnern. Für das Programm stehen in der EU-Förderperiode bis 2020 insgesamt 134 Millionen Euro EFRE-Mittel zur Verfügung. Das Interreg-Programm wird umgesetzt in der Wojewodschaft Westpommern in Polen, den Landkreisen Barnim, Uckermark und Märkisch Oderland in Brandenburg sowie in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern leitet die Verwaltungsbehörde im Gesamtprogramm. 

Rat für Technik, Energie und nachhaltige Entwicklung Vorpommerns (RAT)

Der „Rat für Technik, Energie und nachhaltige Entwicklung Vorpommerns“ (RAT) hat sich im März 2009 in Lubmin konstituiert. Der RAT ist vom Unternehmerverband Vorpommerns (UVV) gegründet worden. Zu ihm gehören Vertreter aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik an. Der RAT vertritt die Wirtschaft, agiert aber auch als Mittler zwischen Wirtschaft und Politik sowie weiteren Interessensgruppierungen und verfolgt Ziele, die einhergehen mit der weiteren Stärkung der Wirtschaft Vorpommerns. (Quelle: Angaben Unternehmerverband Vorpommern).

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