Statement von Wirtschaftsminister Harry Glawe zum Stopp der Rüstungslieferungen nach Saudi Arabien

Nr.387/18  | 19.11.2018  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Die Bundesregierung hat als Konsequenz aus der Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi die Rüstungslieferungen an Saudi-Arabien gestoppt. In Mecklenburg-Vorpom­mern ist die zur Bremer Lürssen-Gruppe gehörende Peene Werft in Wolgast davon betroffen. 

Hierzu sagt Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe: 

„Das sind für die Schiffbauer auf der Peene-Werft zunächst keine guten Nachrichten. Aktuell werden vier Patroullienboote weiter gebaut, ebenso eine Explorer-Yacht zu Beginn des kommenden Jahres. In Vorbereitung ist auch ein Auftrag der Bundesmarine. 

Es ist vorgesorgt. Die Auftragslücke wird durch Kurzarbeit überbrückt, um das Auftragstief abzufedern. Jetzt geht es darum, dass die Mitarbeiter in Wolgast bleiben. Ganz konkret heißt das: Das Wirtschaftsministerium bietet Aus- und Weiterbildung an. Hier laufen die Gespräche mit dem Unternehmen.“ 

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hatte sich mit weiteren Vertretern der Landesregierung sowie mit dem Werftchef Friedrich Lürssen am Donnerstag (15. November 2018) in Schwerin getroffen, um die aktuelle Situation auf der Peene Werft in Wolgast zu besprechen.