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Wirtschaftsministerium startet gemeinsam mit der Förder- und Entwicklungs­gesellschaft Vorpommern-Greifswald mbH eine Innovations- und Technologie­initiative für die Region Vorpommern

Rudolph: Die wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung muss auch in Vorpommern weiter an Fahrt gewinnen, um die Innovationskraft der regionalen Wirtschaft noch erfolgreicher zu stärken

Nr.55/19  | 01.03.2019  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

In Pasewalk ist am Freitag der Startschuss für die „Innovations- und Technologieinitiative für die Region Vorpommern“ (INNOTEC) gegeben worden. Durchgeführt wird die Initiative von der Förder- und Entwicklungsgesellschaft Vorpommern-Greifswald mbH (FEG). „Forschung und Entwicklung ist der Schlüssel für mehr Wertschöpfung und innovative Arbeitsplätze in Vorpommern. Das zum Erfolg zu führen, ist ein langer Weg. Viele Unternehmen verfügen nicht über eigene Fachabteilungen für Forschung und Entwicklung, sondern die innovative Arbeit muss innerhalb des täglichen Geschäftsablaufs geleistet werden. Hier wollen wir unterstützen. Mit dem Vorhaben werden die notwendigen Grundlagen für mehr Forschung und Entwicklung in Vorpommern gelegt. Die wirtschaftsnahe Forschung und Entwicklung muss auch in Vorpommern weiter an Fahrt gewinnen, um die Innovationskraft der regionalen Wirtschaft noch erfolgreicher zu stärken“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

„Das wichtigste Thema in Vorpommern ist und bleibt weiterhin die Schaffung und der Erhalt von Arbeitsplätzen. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, unsere klein- und mittelständischen Unternehmen bei Forschung und Entwicklung noch stärker zu unterstützen. Die Technologieinitiative Vorpommern entstand durch ein erstes Gespräch auf der Exporttour bei der Firma Metallbau Wittenberg in Torgelow. Das zeigt auch, dass diese direkten Kontakte zwischen Wirtschaft und Landesregierung uns alle voranbringen“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann.

Innovationspotential aufzeigen – besser im überregionalen Wettbewerb aufstellen

„Um Innovationspotentiale der Unternehmen aufzudecken sollen im Rahmen der Initiative beispielsweise Innovationstage durchgeführt, Kooperation der regionalen Akteure ausgelotet, Verbünde von Unternehmen mit ähnlichem Forschungs- und Innovationsbedarf gebildet sowie Beratungen in den Unternehmen durchgeführt werden. Heimische Unternehmen können durch die Entwicklung von innovativen Produkten bis hin zur Marktreife noch besser im überregionalen Wettbewerb bestehen“, erläuterte Rudolph weiter. Zur Realisierung dieser Aufgaben hat die FEG die Technologie- und Innovationsberatung ATI Küste GmbH an die Seite geholt. „Innovative Produkte und starke Netzwerke sind im Wettbewerb entscheidend. Sie waren immer und sind auch heute der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Dr. Ulrich Vetter, Geschäftsführer der FEG.

Wirtschaftsministerium und Vorpommernfonds unterstützen Vorhaben

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Rudolph hat gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann Zuwendungsbescheide über insgesamt 110.000 Euro an die Förder- und Entwicklungsgesellschaft Vorpommern-Greifswald mbH zur Umsetzung der Innovations- und Technologieinitiative Vorpommern (INNOTEC) übergeben. Die Gesamtkosten betragen 160.000 Euro; die FEG erhält 80.000 Euro vom Wirtschaftsministerium und 30.000 Euro aus dem Vorpommernfonds.

Innovationskraft der regionalen Wirtschaft unterstützen

In der laufenden EU-Förderperiode bis 2020 wurden die Mittel für die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation um 50 Millionen Euro aufgestockt. Das Wirtschaftsministerium stellt 218 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation gewährt das Land Mecklenburg-Vorpommern Zuwendungen für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, Durchführbarkeitsstudien, die Anmeldung von Schutzrechten, Innovationsberatungsdienste und innovationsunterstützende Dienstleistungen und Prozessinnovationen. „Unser Ziel ist es, die Innovationskraft der regionalen Wirtschaft weiter zu stärken. Unternehmen erhalten Unterstützung von der Produktentwicklung bis hin zur Marktreife“, betonte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph abschließend.

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