Mit dem Fahrrad die Mecklenburgische Seenplatte erkunden

Glawe: Touristische Angebote weiter vernetzen

Die einzigartige Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte lädt dazu ein, mit dem Fahrrad erkundet zu werden. Foto1: Gutshaus Pohnstorf / Florian Foest Details anzeigen
Die einzigartige Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte lädt dazu ein, mit dem Fahrrad erkundet zu werden. Foto1: Gutshaus Pohnstorf / Florian Foest
Die einzigartige Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte lädt dazu ein, mit dem Fahrrad erkundet zu werden. Foto1: Gutshaus Pohnstorf / Florian Foest
Die einzigartige Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte lädt dazu ein, mit dem Fahrrad erkundet zu werden. Foto1: Gutshaus Pohnstorf / Florian Foest
Nr.221/19  | 08.08.2019  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Die Mobil Mecklenburgische Schweiz UG möchte die Region um den Kummerower und Malchiner See sowie das angrenzende Peenegebiet Besuchern näher bringen. Daher hat sie sich zur Aufgabe gemacht, die vorhandenen Rad- und Wanderwege nach Qualität und sportlichem Anspruch zu klassifizieren, um Tourenvorschläge für Besucher zu erarbeiten. „Die Region ist für Natur- und Kulturliebhaber ein attraktives Ziel für Tagesausflüge und längere Urlaube. Jetzt sollen die einzelnen Angebote noch besser miteinander vernetzt werden. Ziel ist es, ein Mobilitätskonzept aufzustellen, das Gäste auf gut ausgeschilderten Wegen zu Sehenswürdigkeiten und gastronomischen Einrichtungen führt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

 

Touristisch attraktive Tourenvorschläge sollen erarbeitet werden

Das Unternehmen plant, mit touristischen Partnern der Region zunächst eine Bestandsübersicht vorzunehmen, die unter anderem Gästebefragungen und ein Abfahren der Rad- und Wanderwegebeschilderung vorsieht. Zudem sollen Tourismuskoordinatoren, Wirtschaftsförderer und Verwaltungen der Region mit einbezogen und mit ihren Erfahrungswerten eingebunden werden. Im Anschluss ist vorgesehen, sogenannte Mobilitätsknotenpunkte zu identifizieren – attraktive Anlaufstellen, an denen sich Mobilitätsangebote kreuzen. So kann definiert werden, an welchen Stellen beispielsweise weitere Fahrradverleihstationen benötigt werden und welche Touren aufgrund ihrer Beschaffenheit eher für Mountainbikes oder geländegängige Räder geeignet sind. Ziel ist es, konkrete Tourenvorschläge zu entwickeln, die dann über die Website des Unternehmens, Apps und die Seite des Tourismusverbandes der Mecklenburgischen Seenplatte zugänglich gemacht werden. „Mit dem Ausbau der touristischen Infrastruktur werden Ausflüge in die Region für Gäste und Einheimische noch attraktiver. Zugleich stärken wir die heimische Wirtschaft wie beispielsweise das Hotel- und Gaststättengewerbe, den Handel sowie Kultur- und Freizeitanbieter über die vernetzten Angebote rund um die Radwege. Auf diese Weise schaffen wir einen touristischen Mehrwert und erhöhen die Aufenthaltsqualität in der Region“, sagte Glawe.

 

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Im Förderzeitraum von November 2018 bis Oktober 2019 betragen die Gesamtkosten des Projektes rund 36.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von 25.000 Euro.

 

Weitere Informationen

Im Sommer 2018 begann die Mobil Mecklenburgische Schweiz UG vier E-Bikes an der Kanustation in Verchen aufzustellen. Später kam das Gutshaus in Pohnstorf mit einer eigenen Verleihstation hinzu. In diesem Jahr folgten der Campingpark Sommersdorf und die Segelbasis Salem, sodass mittlerweile deutlich mehr E-Bikes verliehen werden können. Um das Angebot weiter zugänglich zu machen, werden derzeit weitere geeignete Standorte ermittelt.

www.ebike-mv.de

Anlagen

Foto2.jpg (JPG, 2,65 MB)
Zehn konkrete Tourenvorschläge sollen die Highlights der Region miteinander verbinden. Foto2: Gutshaus Pohnstorf / Florian Foest

080819-1 Mit Fahrrad Mecklenburgische Seenplatte erkunden.pdf (PDF, 0,06 MB)