Fördermittelübergabe für Ausbau der Kreisstraße MSE 90 im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Glawe: Bauliche Maßnahmen verbessern die Infrastruktur vor Ort für Einheimische und Gäste

Wirtschaftsminister Harry Glawe (l.) überreichte den Fördermittelbescheid (© WM) Details anzeigen
Wirtschaftsminister Harry Glawe (l.) überreichte den Fördermittelbescheid (© WM)
Wirtschaftsminister Harry Glawe (l.) überreichte den Fördermittelbescheid (© WM)
Wirtschaftsminister Harry Glawe (l.) überreichte den Fördermittelbescheid (© WM)
Nr.238/19  | 26.08.2019  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte baut derzeit die Kreisstraße MSE 90 (alt MST 14) von Comthurey bis zum Abzweig Brückentinsee an der Landesgrenze zu Brandenburg aus. „Die MSE 90 liegt in der beeindruckenden Seen- und Waldlandschaft am südöstlichen Rand des Müritz-Nationalparks. Die Straße war in einem schlechten baulichen Zustand, so dass für Anwohner und Gäste der Region etwas zur Verbesserung der Situation getan werden musste. Mit der Erneuerung der Strecke wird die Infrastruktur vor Ort verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit vor Ort bei Übergabe eines Fördermittelbescheides.

 

Bessere Anbindung an das überregionale Straßennetz

Die Kreisstraße erschließt in der Region neben anliegenden Wohnsiedlungen und touristischen Erholungszielen auch gewerbliche Unternehmen sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen. Das Bauvorhaben umfasst insgesamt fünf Bauabschnitte auf einer Gesamtlänge von rund 4,1 Kilometern: den Ausbau von Dabelow zum Abzweig Brückentinsee auf 1.220 Metern, den Ausbau der Ortsdurchfahrt Comthurey auf 240 Metern, den Ausbau vom Abzweig Brückentinsee zur Landesgrenze auf rund 1.600 Metern, den Ersatzneubau der Brücke der Kreisstraße MSE 90 über den Mühlenfließ bei Dabelow und den Ausbau in der Ortsdurchfahrt Dabelow auf mehr als 1.000 Metern. Die ersten beiden Bauabschnitte sind bereits fertiggestellt. Die Gesamtmaßnahme soll voraussichtlich im Jahr 2022 abgeschlossen sein. „Mit der Straßenmodernisierung binden wir die gewerblich-touristischen Unternehmen der Region besser an das überregionale Straßennetz an. Das stärkt die wirtschaftlichen Standortbedingungen für die Betriebe vor Ort“, sagte Glawe.

 

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestition für den Straßenausbau beträgt rund 3,8 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro.