Wirtschaftsminister reist in die Schweiz und nach Baden-Württemberg

Glawe: Mecklenburg-Vorpommern stärker als Wirtschaftsstandort im überregionalen und internationalen Umfeld präsentieren

Nr.305/19  | 22.10.2019  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe ist am Dienstag in die Schweiz gereist. Darüber hinaus wird er im Anschluss am Mittwoch nach Baden-Württemberg reisen. „Wir werben in Zürich und Tuttlingen für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern. Im Fokus haben wir die Bereiche Ernährungsindustrie, Gesundheitswirtschaft, Medizintechnik sowie das verarbeitende Gewerbe. Internationalisierung, Zusammenarbeit und Markterweiterung sind wichtige Themen der heimischen Wirtschaft, um neue Absatzmärkte zu erschließen. Auch im süddeutschen Raum wollen wir mit den Standortvorteilen unseres Landes punkten“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag. Organisiert wurde die Reise von der Wirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV GmbH und dem Netzwerk für Life-Science und Gesundheitswirtschaft BioCon Valley GmbH.

Stärker als Wirtschaftsstandort im internationalen Umfeld präsentieren

In Zürich (Schweiz) steht ein Wirtschaftstreffen unter dem Motto „Potential trifft Zukunft“ im Mittelpunkt. Thematisch setzt sich diese Veranstaltung mit Investitionspotentialen in Mecklenburg-Vorpommern auseinander. „Die Schweiz zählt zu den wettbewerbsstarken Volkswirtschaften Europas. Wachstumsmotor sind wertschöpfungs- und technologieintensive Exportfirmen. Wir haben einige schweizerische Investitionen nach Mecklenburg-Vorpommern geholt“, so Glawe weiter. „Mecklenburg-Vorpommern verbinden die meisten Menschen mit Urlaub an langen Ostseestränden, in wunderschöner Seenlandschaft und unberührter Natur. Der Tourismus hat eine lange Tradition, aber unser Bundesland ist mehr. Wir müssen uns stärker als Wirtschaftsstandort für Innovationen, Gesundheitswirtschaft und Industrie auch im überregionalen und internationalen Umfeld präsentieren“, machte Glawe deutlich.

Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat sich mit seinem Werk zur Herstellung von Nescafé Dolce Gusto-Kapseln in der Landeshauptstadt Schwerin angesiedelt. Die Firmengruppe Liebherr produziert am Standort in Rostock Schiffs-, Hafenmobil- und Offshorekräne. Das Unternehmen Anklam Extrakt als Teil der Gemkap Holding AG ist ein innovativer Partner in der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Pflanzenextrakten. Ebenso haben sich auch der Medizintechnikhersteller Ypsomed AG in Schwerin und die TDC (Technical Duroplastic Construction) in Trollenhagen als Spezialbetrieb für die Verarbeitung von glasfaserverstärkten Bauteilen in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich angesiedelt.

MV trifft Tuttlingen - Medizintechnik im Blick

Am Mittwoch wird Wirtschaftsminister Glawe aus der Schweiz nach Tuttlingen in Baden-Württemberg reisen. Minister Glawe wirbt gemeinsam mit der Invest in MV GmbH und der BioCon Valley GmbH für den Innovationsstandort Mecklenburg-Vorpommern. Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Medizintechnik, Gesundheitswirtschaft sowie Forschung und Entwicklung. „Ziel ist zu evaluieren, ob die Medizintechnik-Region Tuttlingen ein Partner bei der weiteren Entwicklung unseres Landes sein kann“, so Glawe weiter. „Medizintechnikunternehmen haben oftmals eine hohe Exportquote, weil ihre Produkte international gefragt sind. Export schafft und sichert Arbeitsplätze im eigenen Land“, machte Glawe deutlich.

In Tuttlingen gibt es mehr als 400 Medizintechnikunternehmen mit rund 8000 Beschäftigten. Sie arbeiten in Europas größtem Medizintechnikcluster an innovativen chirurgischen Instrumenten und modernsten Implantattechnologien. Hinzu kommen zahlreiche auf Medizintechnik spezialisierte Zulieferer und Dienstleister. Quelle: Tuttlingen/ Weltzentrum-der-Medizintechnik.de).