Richtfest am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum Greifswald

Glawe: Sportunterricht wird attraktiver – Neubau einer Mehrzwecksporthalle

Nr.22/20  | 24.01.2020  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

In Greifswald ist am Freitag das Richtfest für den Neubau der Mehrzwecksporthalle am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum (RBB) Greifswald begangen worden. „Schulsport ist ein wichtiger Baustein einer allumfassenden schulischen Bildung. Dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Durch den Hallenneubau in Greifswald wird der Sportunterricht attraktiver für Lehrer und Schüler“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

 

Hochwertige schulische und berufliche Ausbildung ist bedeutender Standortfaktor für Mecklenburg-Vorpommern

Die Schwerpunktbereiche des RBB Greifswald sind Farbtechnik und Fahrzeugtechnik, Metalltechnik, Reinigungstechnik, Wirtschafts- und Sonderpädagogische Ausbildung. Des Weiteren sind das Fachgymnasien für Wirtschaft sowie Gesundheit und Soziales und die Berufsvorbereitung dort angesiedelt. Von den knapp 2.000 Auszubildenden am Standort Greifswald lernen in der Siemensallee über 750 Schüler in 42 Berufsschulklassen. Da die bisher genutzte Sporthalle baulich nicht mehr den heutigen Ansprüchen für den Unterricht genügte, wurde ein Neubau einer neuen Dreifeldsporthalle geplant. „Am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum werden Schülern und Auszubildenden eine Vielzahl attraktiver Abschlüsse und berufliche Perspektiven geboten. So ist gewährleistet, dass die jungen Menschen optimal auf ihrem individuellen Weg ins Berufsleben vorbereitet werden. Eine hochwertige berufliche Aus- und Weiterbildung ist ein bedeutender Standortfaktor für die Ansiedlung neuer und die Erweiterung bestehender Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Glawe.

 

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestition für den Neubau beträgt 4,4 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund vier Millionen Euro. „Besonders erfreulich ist, dass die am Bau beteiligten Unternehmen zum überwiegenden Teil aus Mecklenburg-Vorpommern sind. So bleibt die Wertschöpfung im Land“, sagte Wirtschaftsminister Glawe abschließend.