Terminvergabe beim Impfen

Glawe: Kürzere Buchungszeiten für mRNA-Impfstoffe – Zweittermine bei gebuchten AstraZeneca-Terminen vorziehen

Nr.161/21  | 08.07.2021  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Für neu zu vereinbarende Impf-Termine ist ein kürzerer Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung der zur Verfügung stehenden Impfstoffe möglich. „Die Bürgerinnen und Bürger, die bisher noch keinen Impftermin haben, können eine mRNA-Impfung - also für die Impfstoffe Moderna oder BioNTech - mit einem Impfintervall von vier Wochen über die Hotline oder das zentrale Terminmanagement buchen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Donnerstag. Für bereits eingebuchte Termine von Moderna und BioNTec bleibt es weiterhin beim gebuchten 6-Wochen-Intervall.

 

Terminvergabe verkürzen

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hatte Ende der vergangen Woche eine Empfehlung bekannt gegeben, wonach alle mit dem Impfstoff AstraZeneca begonnenen Impfserien mit einem mRNA-Impfstoff - wie BioNTec/Pfizer oder Moderna - abgeschlossen werden können. „Das setzen wir um. Wir vereinfachen die Möglichkeit, den Zweitimpftermin vorzuziehen. Das ist insbesondere bei AstraZeneca-Erstgeimpften von Bedeutung, weil hier ein 12 Wochen-Intervall für Erst- und Zweitimpfung gilt. Voraussetzung ist, dass die Zweitimpfungs-Kapazitäten in den Impfzentren verfügbar sind und die Termine entsprechend freigegeben werden. Dann kann über das Callcenter telefonisch eine Umbuchung vorgenommen werden“, so Gesundheitsminister Glawe weiter. Konkret geht es um eine Anpassung des Abstandes zwischen der ersten Impfung mit AstraZeneca und einer zweiten Impfung mit einem mRNA Impfstoff. Mindestens vier Wochen müssen seit der AstraZeneca-Erstimpfung vergangen sein. 

 

Geplante Impfstoffliefermengen im Juli

In Mecklenburg-Vorpommern werden für die Impfzentren im Juli insgesamt 223.350 Dosen aller Impfstoffe erwartet (BioNTech: 87.750 Dosen; Moderna: 116.400 Dosen; Johnson & Johnson: 14.400 Dosen, AstraZeneca: 4.800 Dosen). Zusätzlich werden für die Ärzte und Betriebsärzte im Land mindestens 165.000 Impfdosen BioNTech erwartet, zusätzlich auch noch Impfdosen der Hersteller AstraZeneca und Johnson & Johnson.