Neubau der Sportschule in Rostock-Warnemünde

Glawe: Wirtschaftsministerium unterstützt Vorhaben mit über 17 Millionen Euro – Infrastruktur wird auf ein neues Niveau gehoben

Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe (r.) überreicht den Zuwendungsbescheid an Torsten Haverland, Geschäftsführer des Landessportbundes (l.) und LSB-Präsident Andreas Blum (© WM) Details anzeigen
Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe (r.) überreicht den Zuwendungsbescheid an Torsten Haverland, Geschäftsführer des Landessportbundes (l.) und LSB-Präsident Andreas Blum (© WM)
Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe (r.) überreicht den Zuwendungsbescheid an Torsten Haverland, Geschäftsführer des Landessportbundes (l.) und LSB-Präsident Andreas Blum (© WM)
Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe (r.) überreicht den Zuwendungsbescheid an Torsten Haverland, Geschäftsführer des Landessportbundes (l.) und LSB-Präsident Andreas Blum (© WM)
Nr.255/21  | 22.09.2021  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit

Der Landessportbund M-V beabsichtigt, eine Sportschule am Standort Mittelmole in Rostock-Warnemünde neu zu bauen. Der stellvertretende Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern und Wirtschaftsminister Harry Glawe hat für das Vorhaben in Schwerin einen Zuwendungsbescheid über 17,25 Millionen Euro an den Landessportbund übergeben. „Die Förderung steht. Mit dem geplanten Vorhaben wird die Infrastruktur erheblich ausgebaut und auf ein neues Niveau gehoben. Die Sportschule soll den Bedarf an Sport- und Ausbildungsräumen für den Segelsport und auch für vielfältige andere Sportarten abdecken. Die Aus- und Weiterbildungs- sowie Trainingsbedingungen werden für alle Beteiligten vor Ort erheblich verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Mittwoch. 

Sportschule mit großer Bootshalle

Nach Angaben des Landessportbundes soll der Neubau bis 2023 fertig gestellt sein. Die Sportschule wird aus einem zweiflügligen Schulungs- und Beherbergungsgebäude mit 138 Betten in 55 Zimmern bestehen. Zusätzlich entsteht eine 3-geschossige Sport- und Bootshalle mit Umkleide- und Sanitärbereich. Zum Vorhaben gehören auch Konferenz- und Seminarräume. Es wird ein direkter Zugang zum angrenzenden Seglerhafen Warnemünde geschaffen. Zuwegungen werden erneuert, Außenanlagen, Bootsstellplätze mit Umzäunung gebaut. Darüber hinaus ist ein behindertengerechter Aufzug im Schulungs- und Beherbergungsgebäude vorgesehen. „Das Erscheinungsbild und die Funktionalität vor Ort entsprechen bei Weitem nicht mehr den sportfachlichen und technischen Erfordernissen. Seminare, Lehrgänge, Tagungen und Wettkämpfe können nach Fertigstellung des Neubaus unter modernsten Bedingungen erfolgen. Sportler und Trainer sowie Betreuer und Gäste können auch weiter beherbergt werden“, erläuterte Glawe weiter. 

Perspektive: Ausrichtung internationaler Segelwettbewerbe

Am Standort Rostock-Warnemünde ist zudem ein Bundesstützpunkt des Deutschen Seglerverbandes angesiedelt. „Dieser Standort soll langfristig gesichert werden, das einmalige Seglerrevier vor Warnemünde ist begehrter Anlaufpunkt für Leistungssegler aus ganz Deutschland. Perspektivisch können über diesen Standort beispielsweise auch nationale und internationale Segelwettbewerbe organisiert und durchgeführt werden. Die dazu notwendigen wasserseitigen Voraussetzungen wurden durch den Neubau eines Seglerhafens mit Steg- sowie Slipanlagen geschaffen“, erläuterte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend. 

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen für den Neubau der Sportschule belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium wird das Vorhaben mit insgesamt rund 17,25 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützen. 600.000 Euro kommen vom Bund und 2,15 Millionen Euro aus der Sportstättenrichtlinie des Landes.