ELISE - European Life Science Ecosystems

Forschung, Entwicklung und Wissenstransfer

Im Projekt ELISE haben sich acht regionale Cluster

  • BioCon Valley (Mecklenburg-Vorpommern)
  • Cassovia Life Sciences (grenzüberschreitende Regionen der Länder Slowakei, Ungarn und Ukraine)
  • Centre-Val de Loire (Zentrum-Loiretal - Region in der Mitte Frankreichs)
  • Emilia-Romagna-Region (Region in Norditalien)
  • Region Košice (Region im Osten der Slowakei)
  • Cluster Life Science Nord (Hamburg und Schleswig-Holstein)
  • Technische Universität Kaunas (größte Technische Hochschule in Litauen)
  • Wojewodschaft Lubelskie (Bezirk im Osten der Republik Polen)

zusammengeschlossen, um die Bildung von Innovations-Ökosystemen im Life Science und Gesundheitsbereich regional und überregional zu befördern.

Die gemeinsame Zusammenarbeit konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

  • bestehende Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gegenseitig zu unterstützen,
  • neue Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in der Wirtschaft zu stärken,
  • die Vermarktung der Forschungsergebnissezu verbessern und
  • den Technologietransfer zu forcieren.

Bei Innovationsförderung voneinander lernen

Zentrales Ziel von ELISE ist es, die regionalen Innovationsstrategien (RIS) im Bereich Life Sciences zu stärken. Die Komplexität von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben erfordert zunehmend sektorübergreifende Expertise. Ein Ansatz, um diese komplexen Beziehungsstrukturen besser zu moderieren, ist die Ausbildung sogenannter Innovations-Ökosysteme. Diese Systeme fungieren als Plattform für Austausch und Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft und schließen darüber hinaus gesellschaftliche Institutionen und die Politik ein.

ELISE wird im Rahmen des Interreg-Programmes gefördert. Die Projektlaufzeit beträgt fünf Jahre.

Projektstart im März 2017

Teilnehmer des ELISE-Projektsauftaktes in Lübeck Details anzeigen
Teilnehmer des ELISE-Projektsauftaktes in Lübeck

Teilnehmer des ELISE-Projektsauftaktes in Lübeck

Teilnehmer des ELISE-Projektsauftaktes in Lübeck

Vom 14.-16. März fand das Kickoff des Projektes statt. Es wurde gemeinsam mit dem Projektpartner Life Science Nord in Lübeck, Rostock und Greifswald organisiert.

Neben der Klärung wichtiger administrativer Fragen und der ersten Analyse der regionalen Aktivitäten der Innovationsförderung standen im Rahmen verschiedener Workshops in den Städten  Lübeck, Rostock und Greifswald Besichtigungen von Forschungseinrichtungen und forschenden Unternehmen auf dem Programm.

In Rostock wurde das Institut für Biomedizinische Technik der Universität Rostock vorgestellt und ein Laborrundgang durchgeführt. In Greifswald gab es einen Einblick in die regionalen Instrumente und Strukturen zur Stärkung des Technologietransfers. Es wurde die Arbeit des INP, Leibniz-Institut für Plasmatechnik e.V., sowie der im Biotechnikum ansässigen Firmen Physiolution GmbH und Enzymicals AG aufgezeigt. Darüber hinaus haben das Referat Technologie im Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern, die Universität Greifswald, die WITENO GmbH und BioCon Valley GmbH ihre Förderinstrumente, Aufgaben, Strukturen und Initiativen zur Unterstützung von Unternehmensgründung und -entwicklung vorgestellt.