Schulergänzende Maßnahmen

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Group Of College Students Collaborating On Project In Library

Allgemeine und berufliche Bildung spielen eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung der in der Strategie Europa 2020 festgelegten Prioritäten. Vorrangige Ziele der Strategie sind die Senkung der Schulabbrecherquote und die Steigerung des Anteils an Personen mit Hochschulabschluss oder einem Berufsabschluss auf vergleichbarem Niveau. Dabei ist die Unterstützung der Kompetenzentwicklung von großer Bedeutung. In diesem Rahmen sollen den Jugendlichen ergänzend zur schulischen Ausbildung die für ihre Beschäftigungsfähigkeit erforderlichen Grundfertigkeiten und –kompetenzen vermittelt werden. Durch den Erwerb bereichsübergreifender Schlüsselkompetenzen, u. a. in Partnerschaft mit Unternehmen, sollen sie auch Einblicke in die Bedarfe des Arbeitsmarkts und der Gesellschaft erhalten.

Die von der Kommission empfohlenen Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen können durch schulergänzende Maßnahmen unterstützend und vertiefend gefördert werden. Dadurch sollen Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sich an eine durch den Wandel, Komplexität und wechselseitige Abhängigkeit gekennzeichnete globale Gesellschaft anzupassen.

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Mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften) wie auch im sozialen Bereich, wird besonders auf Projekte hingewiesen, mit denen Jugendliche an das selbständige sowie forschende Lernen in diesen Bereichen und an die Entwicklung der damit verbundenen Kompetenzen herangeführt werden. Eng verbunden mit diesen Schwerpunkten sind auch Fragen der Nachhaltigkeit. Dazu gehört das Engagement für nachhaltige Entwicklung und ein Verständnis für Nachhaltigkeitsaspekte im Hinblick auf den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt. Zudem soll der Erwerb sozialer Kompetenzen der Jugendlichen unterstützt werden.

Die schulergänzenden Maßnahmen müssen den Zielen des Landeskonzepts für den Übergang von der Schule in den Beruf Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere auch der geschlechtersensiblen Berufsorientierung, entsprechen. Sie sollen zur Entwicklung der für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt relevanten Kompetenzen und zu einer fundierten Selbsteinschätzung über die eigenen Interessen, Neigungen sowie Fähigkeiten der Jugendlichen beitragen, um so ihre individuelle Berufs- und Studienwahlkompetenz zu verbessern.

Die Förderung von schulergänzenden Maßnahmen wird im Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern bearbeitet. Unter dem Stichwort „Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen“ sind die Antragsunterlagen zu finden.

Publikationen und Dokumente

Richtlinie zur Förderung von schulergänzenden Maßnahmen
Landeskonzepts für den Übergang von der Schule in den Beruf Mecklenburg-Vorpommern