EU-Strategie für den Ostseeraum

Strategie

In den acht Ostseeanrainerstaaten Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden leben 146 Millionen Menschen. Die Region teilt gemeinsame Merkmale und Herausforderungen. Die EU-Ostseestrategie will Ressourcen bündeln und die Zusammenarbeit im Ostseeraum intensivieren. Die Entwicklung der Ostseeregion soll durch die Zusammenführung und eine koordinierte Abstimmung der Aktivitäten zahlreicher Akteure auf den unterschiedlichen Ebenen unterstützt und optimiert werden. Der Aktionsplan dient der konkreten Umsetzung der EU-Ostseestrategie.

Ziele und Politikbereiche

Der Aktionsplan sieht drei Hauptziele für die verstärkte Zusammenarbeit im Ostseeraum vor:

  • Rettung der Ostsee - "To save the sea",
  • Verbindung der Region - "To connect the region" und
  • Steigerung des Wohlstands - "To increase prosperity"

Diesen Hauptzielen wurden jeweils vier Teilziele zugeordnet. Aus den formulierten Zielen leiten sich 13 thematisch geordnete Politikbereiche ab, in denen die Strategie besonderen Handlungsbedarf sieht. Koordinator für den Schwerpunktbereich Tourismus ist in Mecklenburg-Vorpommern das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit. Der Politikbereich zielt vor allem auf eine nachhaltige Entwicklung von Kooperationsstrukturen im Tourismussektor ab, um schließlich den Ostseeraum als eine einheitliche Tourismusdestination zu etablieren.

Aktuelle Entwicklung

Das 10. Ostseetourismus-Forum wird vom 2.-3. November 2017 in Finnland stattfinden. Bereits zum zehnten Mal in Folge versammelt das Ostseetourismusforum (Baltic Sea Tourism Forum) touristische Leistungsträger, um über länderübergreifende Themen im Ostseeraum zu beraten – dieses Jahr in der finnischen Hafenstadt Turku. Unter dem Titel „Die Zukunft des Ostseetourismus“ bietet das Forum einen Mix aus politischen Themen und praktischen Ansätzen zum Austausch zwischen strategischer und operationeller Ebene. Schwerpunkte der diesjährigen Konferenz sind zukunftsrelevante Themen wie Digitalisierung, Tourismusfinanzierung, Bildung und transnationale Zusammenarbeit.

Weitere Informationen finden Sie hier: 10th baltic sea tourism forum 2017