Lilienthal-Designpreis 2015 vergeben

Der Lilienthal-Designpreis und der Lilienthal-Designförderpreis sind am 10. Dezember 2015 in Wismar vergeben worden. Der Lilienthal-Designpreis würdigt die außergewöhnlichen und oft auch überraschenden Ideen der kreativen Gestalter. Das Ziel des Wettbewerbs ist es, Kooperationen zwischen Designern und der heimischen Wirtschaft zu initiieren, um aus den Entwürfen marktfähige Produkte zu schaffen. Neben der Ausrichtung auf technische Neuheiten sind innovative Designs gleich wichtig. Gutes Design soll Aufmerksamkeit und Image schaffen und möglichst nachhaltig wirken.

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Preisträger des Lilienthal-Designpreises und des Lilienthal-Designförderpreises

Preisträger des Lilienthal-Designpreises und des Lilienthal-Designförderpreises

Preisträger des Lilienthal-Designpreises und des Lilienthal-Designförderpreises

Gewinner des Lilienthal-Designpreises

Insgesamt wurden 36 Beiträge im Wettbewerb eingereicht, davon entfielen 23 Bewerbungen auf den Lilienthal-Designpreis und 13 auf den Lilienthal-Designförderpreis.

Unter den Teilnehmern konnte sich die Diplom-Designerin Ramona Stelzer aus Wismar in der Kategorie Produktdesign, Mode- und Schmuckdesign mit ihrer aus Fischleder gestalteten Herren-Schmuckkollektion "Gentlemen Essentials" durchsetzen. Der nachfolgende Filmbeitrag stellt die Preisträgerin mit ihrer Kollektion vor.

Herren-Schmuckkollektion aus Fischleder

Eine Anerkennung wurde Professor Rolf-Hermann Geller aus Hannover in der Kategorie Kommunikations- und Multimediadesign/Corporate Design ausgesprochen für den jährlich erscheinenden Studienkalender der Hochschule Neubrandenburg.

Gewinner des Lilienthal-Designförderpreises

Im Bereich der Nachwuchsdesigner hat Zsòfia Judit Polyak aus Ahlerstedt den Designförderpreis gewonnen. Die Absolventin der Hochschule Wismar hat "Fatok" entwickelt, eine Laptophülle aus Holz, die gleichzeitig als Sitz genutzt werden kann. Der nachfolgende Filmbeitrag stellt die Preisträgerin mit ihrer Entwicklung vor.

Laptophülle aus Holz (Fatok)

Eine Anerkennung im Designförderpreis errang Danúbio Antunes Sampaio aus Wismar für die Gestaltung des Erd- und Brunnenbohrers "ebos 160".

Finalisten und Preisträger im Überblick

Im Technischen Landesmuseum "phanTECHNIKUM" haben sich anlässlich der Preisverleihung alle 14 Finalisten des Designpreises präsentiert. Die Ausstellung war von Dezember 2015 bis Januar 2016 zu sehen. Dieser Flyer stellt die vier Preisträger und alle weiteren zehn Nominierten auf einen Blick vor. Eindrücke von der Festveranstaltung vermitteln zwei Filmbeiträge der mediamare GmbH, die u. a. im TV Wismar ausgestrahlt wurden.

Eindrücke von der Festveranstaltung

Hier können Sie den Beitrag TV Wismars von der Preisverleihung ansehen.

Das Programm der Preisverleihung kann unter dem Link eingesehen und heruntergeladen werden.

Informationen zum Lilienthal-Designpreis

Der Designpreis wurde erstmalig 1992 konzipiert, um das Gestaltungsbewusstsein im Land zu stärken und die Qualität von Produkten und Präsentationen zu verbessern. "Design made in MV" kann sich zu einem Markenzeichen entwickeln, das der Wirtschaft neue Impulse verleiht. Welche Dimensionen erfolgreiches Design international erreichen kann, zeigen die "Kussmünder" der AIDA-Kreuzfahrtschiffe.

Um den Lilienthal-Designpreis können sich Unternehmen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern, Designer und Produktentwickler mit am Markt eingeführten oder kurz vor der Markteinführung befindlichen Produkten, Objekten, Dienst- und Kommunikationsleistungen bewerben. Der Förderpreis richtet sich an Studenten und Absolventen der Fachbereiche Design, Architektur und Innenarchitektur von Ausbildungsstätten im Land. Der Designpreis und der Designförderpreis bestehen aus einer Trophäe, einer Urkunde und einem Preisgeld in Höhe von jeweils 3.000 Euro.

Der Lilienthal-Designpreis, der nach den Anklamer Brüdern Otto und Gustav Lilienthal benannt wurde, wird in den Kategorien Industrial Design, Kommunikations- und Multimediadesign sowie Architektur und Gesamtgestaltung von Bauwerken und Interiordesign ausgeschrieben. Der Wettbewerb wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus gemeinsam mit der Hochschule Wismar (www.hs-wismar.de) und dem DesignZentrum Mecklenburg-Vorpommern (www.dzmv.de) durchgeführt.