Bereitstellen von Produkten auf dem Markt

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Bereitstellung von Produkten auf dem Markt

Ein Alltag ohne Produkte wie zum Beispiel elektrische Haushaltsgeräte, Gasverbrauchseinrichtungen, Maschinen, Aufzüge und Druckgeräte ist heute kaum noch vorstellbar. Diese einfachen bis hochkomplexen technischen Produkte werden heute wie selbstverständlich sowohl beruflich als auch privat verwendet.

Folgt man veröffentlichten Angaben, stellt das Segment der technischen Produkte, mit einem Handelsvolumen von ca. 1,5 Billionen Euro den größten Einzelmarkt in Europa dar. Diese Zahl lässt nur vage erahnen wie viele technische Produkte auf dem Markt verfügbar sind, von denen, vorausgesetzt sie werden wie vom Hersteller vorgesehen benutzt, selbst keine Gefährdungen für Sicherheit und die Gesundheit der Benutzer ausgehen dürfen.

Für die Sicherheit der Produkte ist in erster Linie der Hersteller verantwortlich. Er muss die Sicherheitsanforderungen beachten und einhalten, den die jeweiligen Produkte genügen müssen.

Im europäischen Binnenmarkt sind diese Anforderungen in produktspezifischen Richtlinien geregelt, die durch die Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt wurden. Die maßgeblichen nationalen Bestimmungen in Deutschland sind in diesem Bereich das Produktsicherheitsgesetz sowie die zwölf aufgrund dieses Gesetzes erlassenen Verordnungen.

In Mecklenburg-Vorpommern sind, im Rahmen der ihnen jeweils übertragenen Aufgaben, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit und das Landesamt für Gesundheit und Soziales für die Durchführung der Vorschriften verantwortlich.

Die Vorgehensweise der Behörden erfolgt in allen Bundesländern nach qualitativ und quantitativ gleichen Grundsätzen um die Marktüberwachung effektiv durchführen zu können.

Kontakt

Hausanschrift
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 4
Referat 430 - Arbeitsschutz
Johannes-Stelling-Straße 14
19053 Schwerin
Referatsleiter
Dr. Jörg Fietz
Telefon: 0385-588 5430
Telefax: 0385-588 5042

Publikationen und Dokumente

Publikationen

Marktüberwachungskonzept für die Bereiche Produktsicherheit, Medizinprodukte, Spreng- und Gefahrstoffe

Mit diesem Konzept setzen das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, und Gesundheit und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) gesetzliche europäische und nationale Vorgaben zur Marktüberwachung um. Das Konzept ist alle vier Jahre in Bezug auf seine Wirksamkeit zu überprüfen und ggf. anzupassen.

Die Durchführung der Marktüberwachung nach diesem Konzept (Stand: September 2017) verfolgt zwei grundlegende Ziele, einerseits den Schutz der Verbraucher, Patienten und Beschäftigten vor unsicheren oder gefährlichen Produkte sowie andererseits die Gewährleistung des freien Warenverkehrs.