Jugendarbeitsschutz

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Jugendarbeitsschutz

Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) ist ein Kind, wer das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ein Jugendlicher ist, wer 15 aber noch nicht 18 Jahre alt ist. Kinder und Jugendliche bedürfen gerade in diesem Zeitraum besonderer Unterstützung von Eltern, Familienangehörigen und Freunden. Sie befinden sich in einer intensiven geistigen und körperlichen Entwicklungsphase. Darüber hinaus müssen die Jugendlichen ihren Schulalltag bzw. den Eintritt in das Berufsleben meistern.

Gerade der Übergang in das Berufsleben bedarf eines besonderen Schutzes. Das Jugendarbeitsschutzgesetz verkörpert diesen Schutz des Jugendlichen. Der Arbeitgeber ist u.a verpflichtet, den Jugendlichen unter 18 Jahren entsprechend seinem geistigen und körperlichen Entwicklungsstand zu beschäftigen, ihn vor Missbrauch, Gefahren und Überforderung zu schützen.
Das Jugendarbeitsschutzgesetz regelt sowohl die tägliche als auch die Wochenarbeitszeit sowie die Einhaltung der Sonntags-und Feiertagsruhe unter Beachtung der für einige Bereiche (Gastronomie, Landwirtschaft) geltenden Ausnahmeregelungen.

Auch die medizinische Betreuung unterliegt gegenüber Erwachsenen besonderem Augenmerk. So erfolgt bereits bei Einstellung eine Erstuntersuchung, eine erste Nachuntersuchung folgt und weitere Nachuntersuchungen können bei Bedarf angeordnet werden.
Mit diesen Maßnahmen soll dem Jugendlichen ein rechtlich und menschlich angenehmer Weg in das Arbeitsleben geebnet werden.

Kontakt

Hausanschrift
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern
Abteilung 4
Referat 430 - Arbeitsschutz
Johannes-Stelling-Straße 14
19053 Schwerin
Referatsleiter
Dr. Jörg Fietz
Telefon: 0385-588 5430
Telefax: 0385-588 5042

Publikationen und Dokumente

Publikationen

Marktüberwachungskonzept für die Bereiche Produktsicherheit, Medizinprodukte, Spreng- und Gefahrstoffe

Mit diesem Konzept setzen das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, und Gesundheit und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) gesetzliche europäische und nationale Vorgaben zur Marktüberwachung um. Das Konzept ist alle vier Jahre in Bezug auf seine Wirksamkeit zu überprüfen und ggf. anzupassen.

Die Durchführung der Marktüberwachung nach diesem Konzept (Stand: September 2017) verfolgt zwei grundlegende Ziele, einerseits den Schutz der Verbraucher, Patienten und Beschäftigten vor unsicheren oder gefährlichen Produkte sowie andererseits die Gewährleistung des freien Warenverkehrs.