1. Gesundheit

FAQ Corona

Was ist das Corona-Virus?

Das Wort "Coronavirus" in jeweils einzelnen Buchstaben auf Holzwürfeln in zwei Reihen auf einen Schreibtisch gelegtDetails anzeigen
Das Wort "Coronavirus" in jeweils einzelnen Buchstaben auf Holzwürfeln in zwei Reihen auf einen Schreibtisch gelegt

Das neu­ar­ti­ge Co­ro­na­vi­rus hat ei­ne Lun­gen­er­kran­kung zur Fol­ge und ist von Mensch zu Mensch über­trag­bar. Zwi­schen­zeit­lich wur­de die Er­kran­kung in COVID-19 und der Er­re­ger in Co­ro­na­vi­rus SARS-CoV-2 um­be­nannt Der Haupt­über­tragungs­weg scheint die Tröpfchen­infektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn virushaltige Tröpfchen an die Schleim­häute der Atem­wege gelangen.

Seit wann gibt es das Virus?

In Deutschland sind Ende Januar 2020 erste Fälle bestätigt worden, am 3. März wurde der erste Fall in Mecklen­burg-Vorpommern bestätigt.

Wie kann ich mich schützen?

Vor allem sollten Sie re­gel­mä­ßig und sehr sorg­fäl­tig Ih­re Hän­de wa­schen, auf eine kor­rekte Hust- und Nieß­etiket­te (ins Taschen­tuch oder in die Arm­beuge husten/niesen) achten und genügend Abstand zu Erkrankten und anderen Personen zu halten (1 bis 2 Meter).

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit wird dringend empfohlen. Für den Bereich des ÖPNV (Busse, Straßenbahn, Bahn, Taxis), beim Einkaufen, beim Besuch von Arzt- und medizinischen Praxen (jenseits der ärztlichen Konsultation), beim Friseurbesuch und in weiteren öffentlichen Bereichen ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes in Mecklenburg-Vorpommern verpflichtend vorgeschrieben.

Dies gilt nicht für Kinder bis zum Schul­eintritt und Menschen, die wegen einer Beeinträchtigung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Weitere Informationen und Hygiene­tipps finden Sie auf der Seite infektionsschutz.de der Bundes­zentrale für gesund­heit­liche Auf­klä­rung.

Was sind die typischen Symptome?

Als häufigste Krankheits­zeichen werden Fieber und Husten berichtet. Die Krankheits­verläufe sind jedoch unspezifisch, vielfältig und variieren stark. Daher lassen sich keine allgemein­gültigen Aussagen zum „typischen“ Krankheits­verlauf machen. Eine Infektion kann ohne Krankheits­zeichen ablaufen, es sind aber auch Krankheits­verläufe mit schweren Lungen­entzündungen mit Lungen­versagen und Tod möglich.

Wie verhalte ich mich, wenn ich vermute, vom Erreger infiziert zu sein?

Bei einem Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus sollten Sie sich telefonisch mit dem Hausarzt/der Hausärztin in Kontakt setzen. Diese prüfen, ob ein begründeter Verdachtsfall vorliegt und ein Laborabstrich notwendig ist. Das Weitere wird Ihnen von Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin oder der Gesundheits­behörde mitgeteilt.

Nach einem Test bleiben Sie bitte zu Hause und warten das Testergebnis ab. Bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden und die Hände­hygieneregeln einhalten.

Wer kann sich wann testen lassen?

  1. Personen mit Krankheitszeichen, die mit einer COVID-19-Erkrankung vereinbar sind (z.B. Fieber und Husten, Verlust von Geruchs- oder Geschmackssinn, Atembeschwerden)
  2. Alle engen Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall, z.B. Angehörige desselben Hausstandes, oder auch Personen, die durch die Corona-Warn-App als Kontaktperson identifiziert wurden.
  3. Personen in Gemeinschafts­einrichtungen (z.B. Kindertages­einrichtungen, Schulen), oder Gemeinschafts­unterkünften (z.B. Pflegeheimen), wenn in der Einrichtung eine mit SARS-CoV-2 infizierte Person festgestellt wurde,
  4. Patienten, Bewohner und Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Einrichtungen für behinderte Menschen und weiteren Einrichtungen für besonders schutzbedürftige Menschen entsprechend der konkreten Vorgaben des Öffentlichen Gesundheits­dienstes für den jeweiligen Bereich.
  5. Reiserückkehrende aus Risikogebieten, die auf der Seite des Robert-Koch-Institut ausgewiesen sind
  6. Asymptomatisches Personal in Kitas und Schulen, gemäß der Vereinbarungen zwischen den Ministerien für Soziales, Integration und Gleichstellung sowie für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern.
  7. Asymptomatische Personen im Rahmen wissenschaftlich begleiteter Kohortentestungen an ausgewählten Schulen und Kindertageseinrichtungen.
  8. Testungen auf eigenen Wunsch sind grundsätzlich möglich, wenn die Testkapazität verfügbar ist.

Kostenfrei darf sich also nicht jeder auf Corona testen lassen.

Es ist wichtig, zielgerichtet zu testen, um die begrenzten Testkapazitäten vorrangig dafür einzusetzen, Krankheitsfälle und Ansteckungen aufzudecken sowie Risikopersonen zu schützen.

Ist mein Hausarzt verpflichtet, auf meinen Wunsch einen Corona-Test durchzuführen?

Nein. Wenn Sie keine Symptome haben und auch nicht als enge Kontaktperson identifiziert wurden, sind die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte nicht gesetzlich verpflichtet, vorsorgliche Corona-Tests durchzuführen.

Wieviele Menschen sind in Mecklenburg-Vorpommern am Corona-Virus erkrankt?

Die aktuellen Zahlen zu Fällen in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie auf der Internetseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGus).

Berichte zum Stand in Deutschland finden Sie auf der aktuellen Informationsseite des Robert-Koch-Instituts

Wieviele Krankenhäuser gibt es in MV?

Die stationäre Gesundheits­versorgung ist in Mecklenburg-Vorpommern durch 37 moderne, leistungs­fähige Kranken­häuser sichergestellt. Aktuell sind im Kranken­hausplan 10.099 Betten und 1.419 tagesklinische Plätze ausgewiesen.

Werden von den Krankenhäusern in Mecklenburg-Vorpommern spezielle Kapazitäten für die Versorgung von Covid-19 Patienten bereitgestellt?

Die Krankenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern halten für die stationäre Versorgung von Covid-19 Patienten im Krankenhaus gezielt Betten in den verschiedenen Versorgungs­intensitäten vor. Bereits in den ersten Wochen der Pandemie wurden die von der Bundesregierung angekündigten zusätzlichen Intensiv­kapazitäten und Beatmungs­möglichkeiten geschaffen. Diese Kapazitäten werden nun in Abhängigkeit vom Bedarf und in Verantwortung der Krankenhäuser für die Versorgung von Covid-19 Patienten genutzt. Aktuell stehen insgesamt über 400 Betten für die Versorgung von Covid-19 Patienten in den Krankenhäusern in Mecklenburg Vorpommern zur Verfügung.

Kann ich mich auch telefonisch beraten lassen? Hotline und wichtige Websites

Bürgertelefone und wichtige Websites zum Coronavirus

Um den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern Fra­gen rund um die Co­ro­na-Kri­se be­ant­wor­ten zu kön­nen, hat die Lan­des­re­gie­rung die zen­tra­le Te­le­fon­num­mer 0385 - 588-11311 ge­schal­tet.

Wird die Haupt­einwahl vom Anrufenden gewählt, kann über ein Zahlen­menü das jeweilige Thema ausgewählt und so mit dem zuständigen Ministerium verbunden werden.

Die Hotlines sind montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr erreichbar.