2. Informationen zum Impfen

FAQ Corona

Welche Impfstoffe gibt es und wie funktionieren sie?

Aktuell sind in der EU vier Impfstoffe zugelassen worden:

Bei den Impfstoffen von Biontech/Pfizer (Deutschland) und von Moderna (USA) handelt es sich um „mRNA-Impfstoffe“. Beide haben dieselbe Wirkweise. Es wird der Bauplan für das Spike-Protein des Corona-Virus verimpft, so dass der Körper es selbst herstellen kann und mit einer Immunantwort reagiert. Beide Impfstoffe erfordern zwei Impfungen, beim Biontech/Pfizer-Impfstoff im Abstand von drei bis sechs Wochen, beim Moderna-Impfstoff im Abstand von vier bis sechs Wochen. Beide Impfstoffe haben eine vergleichsweise hohe Wirksamkeit.

Bei Vaxzevria von AstraZeneca (England, britisch-schwedisch) und dem Impfstoff von Johnson&Johnson (USA) handelt es sich um Vektorimpfstoffe. Hier wird einem harmlosen Virus die Erbinformation für das Spike-Protein des Coronavirus SARS-CoV-2 verabreicht. Daraufhin wird das Immunsystem angeregt, Abwehrstoffe gegen das Spike-Protein zu bilden. Bei einem späteren Kontakt mit dem Coronavirus, kann das Immunsystem dieses gezielt bekämpfen.

Welche Erleichterungen gibt es ab sofort für geimpfte und genesene Personen?

Seit dem 9. April 2021 gibt es Lockerungen für vollständig geimpfte und genesene Personen. Diese Lockerungen gelten jedoch nur so lange, wie sie frei von coronatypischen Symptomen sind.

Als vollständig Geimpfte gelten Personen, die ihre letzte erforderliche Impfung erhalten haben und der Impftermin 14 Tage zurückliegt. Als Genesene gelten Personen, die einen Nachweis besitzen bereits an Corona erkrankt gewesen zu sein und wenn die zugrundeliegende Testung mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monat zurückliegt. Gleiches gilt für Genesene Personen, die bereits eine Impfdosis erhalten haben.

Diese Personengruppen werden den getesteten Personen gleichgestellt. Das bedeutet, dass Sie um eine Einrichtung zu besuchen oder eine Dienstleistung wahrzunehmen, in denen ein Testerfordernis notwendig ist, keinen Test mehr benötigen. Dies gilt insbesondere auch für die Teilnahme am Präsenzunterricht.

Zudem gibt es Erleichterungen in den geltenden Kontaktbeschränkungen: für geimpfte oder genesene Personen gelten diese nicht. Sie zählen insbesondere nicht als „weitere Person“. Auch die Beschränkungen bei der Ausübung von Sport gelten nicht für diese Personengruppen.

Des Weiteren unterliegen die geimpften und genesenen Personen nicht den Ausgangsbeschränkungen.

Auch im Hinblick auf die Quarantänemaßnahmen gibt es nun Lockerungen: Geimpfte und Genesene müssen sich nun nur noch in Quarantäne begeben, wenn sie aus einem Virusvariantengebiet kommen.

Alle weiteren Hygienemaßnahmen, wie das Tragen von medizinischen Masken, gelten weiterhin für alle Personen.

Gibt es Sonderimpfaktionen, an denen man sich ohne Impftermin impfen lassen kann?

Ja, in den vergangenen Wochen haben verschiedene Landkreise und kreisfreien Städte Sonderimpftage angeboten, an denen sich bestimmte Personengruppen ohne Impftermin impfen lassen können.

Bitte informieren Sie sich bei Ihren Landkreisen und kreisfreien Städten, ob weitere Sonderimpftage angesetzt werden. Informationen dazu erhalten Sie auf den jeweiligen Webseiten.

Wie sollte ich mich verhalten, wenn ich mich nach dem Impfen vom AstraZeneca-Impfstoff unwohl fühle?

Das Paul-Ehrlich-Institut weist darauf hin, dass Personen, die den COVID-19-Impfstoff AstraZeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen z.B. mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sollten sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.

Wer kann sich alles mit AstraZeneca impfen lassen und wie läuft die Terminvergabe ab?

Mecklenburg-Vorpommern hebt die Impfpriorisierung für AstraZeneca auf. Der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers ist für alle Altersklassen unabhängig von der Priorität ab sofort freigegeben. Das bedeutet, dass sowohl in den Impfzentren, durch mobile Teams, in den Krankenhäusern oder auch in den Arztpraxen durch die Impfärztinnen und Impfärzte AstraZeneca unabhängig von der Priorität und vom Alter verimpft werden kann. Bitte kontaktieren Sie vorrangig Ihren Hausarzt wegen eines Impftermins mit AstraZeneca, da dort noch mehr AstraZeneca-Impfdosen vorrätig sind als in den Impfzentren.

Bitte beachten Sie dennoch, dass die Ständige Impfkommission (StiKo) die Impfungen mit AstraZeneca nur 60- bis 69-Jährige. Die entsprechende Empfehlung finden Sie hier.

Wie bekomme ich einen Impftermin und wie kann ich meinen Impftermin absagen?

Bitte rufen Sie nur bei der Impfhotline an, wenn Sie wirklich impfberechtigt sind. Die Nummer der Impfhotline lautet: 0385 20 27 1115 (montags bis freitags: von 8 Uhr bis 20 Uhr; Wochenende und Feiertage: von 9 bis 16 Uhr).

Zusätzlich ermöglicht ein Online-Tool die digitale Termin-Registrierung beim Impfen. Die Registrierung ist unter folgender Internetseite möglich: www.corona-impftermin-mv.de

Sollten Sie in der Zwischenzeit keinen Impftermin mehr benötigen, wenden Sie sich zur Löschung der Registrierung bitte an: absagen-corona-impftermin@lagus.mv-regierung.de  oder 0385/20279918

Auch bei vielen Hausärztinnen und Hausärzten ist eine Impfung möglich.

Wo befinden sich die Impfzentren in Mecklenburg-Vorpommern?

Es gibt landesweit in jedem Landkreis Impfzentren, die in großen Sälen oder anderen geeigneten Räumen eingerichtet wurden.

Schwerin:

- Schwerin, Wittenburger Str. 118 (Kongresshalle)

Hansestadt Rostock:

- Rostock, Zur Hansemesse 1-2 (HanseMesse)

Landkreis Vorpommern Greifswald:

- Hansestadt Greifswald, Brandteichstr. 20 (Technologiezentrum)

- Pasewalk, Große Kirchstr. 18 (Altes Kino)

Landkreis Vorpommern-Rügen:

- Hansestadt Stralsund, Rostocker Chaussee 110 (SIC)

semistationäre Außenstellen im Landkreis Vorpommern-Rügen:

- Grimmen, Gartenweg 1 (Kultur und Ausstellungszentrum der Kleintierzüchter)

- Ribnitz-Damgarten, Georg-Adolf-Demmler-Str. 6 (Begegnungszentrum)

- Bergen auf Rügen, Markt 12 (Medien- und Informationszentrum)

- Bad Sülze, Kastanienallee 7 (Turnhalle Dahlien-Grundschule)

Landkreis Ludwigslust-Parchim:

- Parchim, Putzlitzer Str. 56 (Stadthalle)

- Ludwigslust, Christian-Ludwig-Str. 1 (Stadthalle)

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte:

- Trollenhagen, Flughafenstr. 10 (Flughafen)

- Waren, Warendorfer Str. 14 (Sporthalle der Beruflichen Schule)

Landkreis Nordwestmecklenburg:

- Grevesmühlen, Am Ploggensee 4 (DRK-Liegenschaft)

- Wismar, Störtebeker Str. 2 (Geriatrische Tagesklinik/Sana-Klinikum)

Landkreis Rostock:

- Laage, Flughafenstr. 1 (Flughafen)

Welche Prioritätengruppen gibt es?

Es wurden drei Prioritätengruppen festgelegt, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe oder einem erhöhten Infektionsrisiko durch ihre berufliche Tätigkeit eine erhöhte Priorität haben geimpft zu werden. Angefangen wird mit der 1. Prioritätengruppe. Auch innerhalb der einzelnen Gruppen wird es eine Reihenfolge geben. Personen, die sich impfen lassen wollen, müssen ihre Zugehörigkeit zu einer Prioritätengruppe durch Dokumente oder eine ärztliche Bescheinigung belegen können. Die Einstufung in die Prioritätengruppen richtet sich nach der bundesweit beschlossenen Coronavirus-Impfverordnung.

Hier finden Sie die Corona-Impfverordnung vom 10.03.2021 als PDF-Datei: Download

 Prioritätengruppe 1 (höchste Priorität)

 Folgende Personen haben mit höchster Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung:
1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
2. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- und Prüfungstätigkeiten ausüben,
4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in den mobilen Impfteams sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Prioritätengruppe 2 (hohe Priorität)

Folgende Personen haben mit hoher Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:
1. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,
2. Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
a) Personen mit Trisomie 21,
b) Personen nach Organtransplantationen
c) Personen mit einer Demenz, mit einer geistigen Behinderung oder mit einer schweren psychiatrischen Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depressionen
d) Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
f) Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkranken,
g) Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen,
h)Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
i) Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
j) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
k) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
3. bis zu zwei enge Kontaktpersonen
a) von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen, die über 80 sind und nach den Nummern 1 (Ü-70-Jährigen) und 2 (chronisch Kranke nach Nr. 2), die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird,
b) von schwangeren Personen, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird,
4. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig pder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und Personen, die regelmäßig zum Zwecke der Diagnostik des Coronavirus SARS-CoV-2-Körperaterial entnehmen,
6. Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
7. Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
8. Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
9. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,
10. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
11. Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind,
12. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.

Prioritätengruppe 3

Folgende Personen haben mit erhöhter Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:
1. Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
2. Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
a) Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen,
b) Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
c) Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
d) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
e) Personen mit Asthma bronchiale,
f) Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
g) Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
h) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
i) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
3. bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
4. Personen,
a) die Mitglieder von Verfassungsorganen sind
b) die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege tätig sind
c)die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind, oder
d) die als Wahlhelfer tätig sind
5. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
6. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, welches keine Patientinnen oder Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut,
7. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,
8. Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht unter die Prioritätengruppe 2 Nr. 9 fallen, tätig sind,
9. sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Wie läuft die Terminvergabe für Impfberechtigte ab?

Impfberechtigte Personen können sich bei Ihrer Hausarztpraxis oder gegebenenfalls auch im Impfzentrum einen Impftermin vereinbaren. Impfhotline (Tel. 0385 20 27 1115, montags bis freitags: 8 - 20 Uhr; Wochenende und Feiertage: 9 - 16 Uhr oder online unter https://www.corona-impftermin-mv.de/)

Hier sind folgende Besonderheiten zu beachten:

- Personen, die über 70 Jahre alt sind erhalten zwar eine schriftliche Impfeinladung per Post, diese wird jedoch nicht benötigt, um sich impfen zu lassen.
- Personen aus einer Risikogruppe oder mit einer Vor- oder Grunderkrankung benötigen ein ärztliches Attest über einen der Risikofaktoren, die in der Prioritätengruppe 2 aufgeführt sind, um sich in einem Impfzentrum impfen zu lassen. Sie können sich auch direkt bei Ihren Hausarzt impfen lassen
- Bis zu zwei Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen mit sehr hohem oder hohem Risiko, die sich nicht in Einrichtungen befinden und Schwangeren Personen benötigen einen Nachweis darüber eine Kontaktperson von diesen Personen zu sein.
Nachweis für Kontaktpersonen Pflegebedürftiger: Download
Nachweis für Kontaktpersonen von Schwangeren: Download
-Ab sofort können auch die Personen aus der Gruppe der mit erhöhter Priorität zu impfenden Menschen (Priorität 3) Impftermine vereinbaren. Wenden Sie sich bitte mit Ihrem Impfwunsch an Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt.

Nachfolgend finden Sie die Formulare zum Download, die unter 65-Jährige für Ihren Impftermin im Impfzentrum benötigen. Bitte bringen Sie diese ausgefüllt und ausgedruckt zu Ihrem Impftermin mit.

Dokumente für Impfungen mit den mRNA-Impfstoffen Biontech/Pfizer und Moderna:

Aufklärungsbogen für mRNA-Impfstoffe

Anamnese/Einwilligungsbogen für mRNA-Impfstoffe

Dokumente für Impfungen mit dem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca:

Aufkärungsbogen für Vektor-Impfstoffe

Anamnese/Einwilligungsbogen für Vektor-Impfstoffe

Weitere Informationen und Dokumente:

Dokumente zur Impfungen gegen COVID-19 in leichter Sprache und als Übersetzung in verschiedenen Sprachen auf der Webseite des RKI

Hinweise für stationäre Einrichtungen und gesetzliche Vertreter/Betreuer zum Ausfüllen der Impf-Dokumente (BMG, barrierearm): Download der PDF-Datei

Informationen zum Datenschutz nach Art. 13, 14 DSGVO: Download der PDF-Datei

[Stand 05.05.2021]

Werden auch Kontaktpersonen von Risikogruppen geimpft?

Ja. Es können zwei Kontaktpersonen von nachfolgend benannten RisikopatientInnen benannt und geimpft werden. Diese Kontaktpersonen werden von diesen Personen bzw. dessen gesetzlichen Vertretungspersonen benannt und in die Prioritätengruppe 2 eingestuft. Risikopatienten stellen schwangere Frauen, nicht in einer Einrichtung befindliche Pflegebedürftige über 70- und über 80-Jährigen sowie nicht in einer Einrichtung befindliche pflegebedürftige chronisch kranke Personen der Prioritätengruppe 2 dar.

Künftig können auch bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Personen der dritten Priorisierungsstufe (über 60-Jährige; Risikopatienten der Prioritätengruppe 3) berücksichtigt, wenn es sich um eine nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person handelt. Diese Kontaktpersonen werden in die Prioritätengruppe 3 eingestuft.

Sie benötigen einen Nachweis darüber, eine Kontaktperson von einer pflegebedürftigen Person mit sehr hohem oder hohem Risiko, die sich nicht in einer Einrichtung befindet oder einer schwangeren Person zu sein. Für das Impfen im Impfzentrum benötigen Sie: einen Nachweis der Impfberechtigung, Ihren Personalausweis, den Aufklärungsbogen (ausgefüllt), den Anamnese-/Einwilligungsbogen (ausgefüllt und unterschrieben) und Ihren Impfausweis (wenn vorhanden).

Nachweis für Kontaktpersonen Pflegebedürftiger: Download

Nachweis für Kontaktpersonen von Schwangeren: Download

Den Aufklärungsbogen und Anamnese-/Einwilligungsbogen finden Sie in der Frage davor.

Besteht eine Impfpflicht?

Nein.

Müssen die Impfintervalle eingehalten werden?

Ja, um die Effektivität der Impfstoffe zu gewährleisten, müssen die empfohlenen Zeiträume zwischen Erst- und Zweitimpfung eingehalten werden. Für den Impfstoff von BioNTech sind es 6 Wochen, von Moderna 6 Wochen und von AstraZeneca 12 Wochen.

Sind Differenzierungen innerhalb der Prioritätengruppen möglich?

Innerhalb der Prioritätsgruppen können auf Grundlage der jeweiligen vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse der jeweiligen aktuellen Empfehlungen der ständigen Impfkommission und der epidemiologischen Situation vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden. Insbesondere können die Impfungen innerhalb der Prioritätengruppe absteigend nach Alter geordnet werden.

Es kann insbesondere von der Reihenfolge der vorgegebenen Priorisierung in Einzelfällen abgewichen werden, wenn dies für eine effizientere Organisation der Schutzimpfungen und zur kurzfristigen Vermeidung des Verwurfs von Impfstoffen notwendig ist.